Tom Tykwer – „Das Parfum“ (2006)

Dieser Film riecht eigentlich schon nach Größenwahn. Denn Tom Tykwer hat 2006 das Unverfilmbare gewagt, und das war Patrick Süskinds Kultroman, der als viel zu olfaktorisch, also viel zu sinnlich galt, um zu einem Film werden. Und das Ding funktioniert doch! Nicht, weil es das Buch kopiert, sondern weil es den Stoff neu riecht – als visuelles Rauschgift. Ein Film, der so dekadent ist, dass ich die Luft anhalten wollte. Aber riechen Sie selbst…! (3Sat, Wh.)

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Volker Schlöndorff – „Die Blechtrommel“ (1979)

Eine Gesellschaft, die bereitwillig den Faschisten hinterhergelaufen ist, um hinterher so zu tun, als sei das alles irgendwie nur zufällig passiert. Genau das Muster fühlt sich heute wieder unangenehm vertraut an. Ein Zustand, der sich lieber verwaltet als hinterfragt und dabei so tut, als hätte das alles keine Geschichte. Der Oscar-prämierte Film nach einem Roman von Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass hat genau dieses Spannungsfeld auf die Leinwand gebracht. Für mich, hat der Film das ganze Land verändert. Hab‘ ich damals jedenfalls gedacht… (3sat, Wh.)

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Tom Tykwer, Ben Whishaw – „Das Parfum“ (2006)

Dieser Film riecht schon nach Größenwahn, und das in vielfachem Sinne. Tom Tykwer hat 2006 etwas unverfilmbares gewagt – Patrick Süskinds Kultroman, der jahrelang als zu olfaktorisch, zu sinnlich galt, um zu einem Film werden. Und siehe da: Das Ding funktioniert doch. Nicht, weil es das Buch kopiert, sondern weil es den Stoff neu riecht – als überbordendes, visuelles Rauschgift. Ein Film, der so dekadent ist, dass ich die Luft anhalten wollte. Für mich war das nix. Aber riechen Sie selbst…! (ZDF, Wh.)

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Tom Tykwer, Ben Whishaw, „Das Parfum“ (2006)

Dieser Film riecht nach Größenwahn, im besten und im schlimmsten Sinne. Tom Tykwer hat 2006 etwas unverfilmbares gewagt – Patrick Süskinds Kultroman, der jahrelang als zu olfaktorisch, zu sinnlich galt, um zu einem Film werden. Und siehe da: Das Ding funktioniert doch. Nicht, weil es das Buch kopiert, sondern weil es den Stoff neu riecht – als überbordendes, visuelles Rauschgift. Zwischen barocker Sinnlichkeit, Blut, Schweiß und Tod entfaltet sich ein Film, der so dekadent ist, dass ich fast die Luft anhalten wollte. (3Sat)

Tom Tykwer, Ben Whishaw, "Das Parfum" (2006)

Dieser Film riecht nach Größenwahn, im besten und im schlimmsten Sinne. Tom Tykwer hat 2006 etwas unverfilmbares gewagt – Patrick Süskinds Kultroman, der jahrelang als zu olfaktorisch, zu sinnlich galt, um zu einem Film werden. Und siehe da: Das Ding funktioniert doch. Nicht, weil es das Buch kopiert, sondern weil es den Stoff neu riecht – als überbordendes, visuelles Rauschgift. Zwischen barocker Sinnlichkeit, Blut, Schweiß und Tod entfaltet sich ein Film, der so dekadent ist, dass ich fast die

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Wim Wenders – „Der Himmel über Berlin“ (1987)

Ein Film wie ein Gedicht aus Licht und Zeit – Berlin war nie ein Versprechen. Berlin war immer eine offene Frage. Dieser Film ist vielleicht die schönste Antwort, die je darauf gegeben wurde – ohne sie je ganz zu lösen. Ein Film über das Sehen und Nicht-Sehen, über das Zuhören und das Schweigen, über Engel, die uns begleiten, aber nicht eingreifen. Vor allem aber ist es ein Denkmal: für Henri Alekans Licht, für Peter Falks Weisheit, für die Fantasie als Lebensform, für die Liebe als Möglichkeit – und für eine Stadt, die es nicht mehr gibt. (ARTE)

Wim Wenders - "Der Himmel über Berlin" (1987)

Ein Film wie ein Gedicht aus Licht und Zeit - Berlin war nie ein Versprechen. Berlin war immer eine offene Frage. Dieser Film ist vielleicht die schönste Antwort, die je darauf gegeben wurde – ohne sie je ganz zu lösen. Ein Film über das Sehen und Nicht-Sehen, über das Zuhören und das Schweigen, über Engel, die uns begleiten, aber nicht eingreifen. Vor allem aber ist es ein Denkmal: für Henri Alek

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Der Himmel über Berlin (DE 1987) #Filmfest 1100 #Top 250

Filmfest 1100 Cinema – Concept IMDb Top 250 of All Time (179) Der Himmel über Berlin ist ein Fantasy-Drama von Wim Wenders aus dem Jahr 1987. Ich mag den Schlusssatz, auch wenn er mich heute zum Sc…

DER WAHLBERLINER

Als die Nazis die Kultur holten – Comedian Harmonists (1997)

Bei den Filmen von Joseph Vilsmaier war ich meistens ambivalent. Ich habe sie für ihre Perfektion bewundert, doch seine Figuren drangen einfach nicht durch. Hier war das anders. Denn Comedian Harmonists ist weit mehr, als eine Hymne an einen der erfolgreichsten Musik-Acts seiner Zeit, sondern auch eine Nacherzählung, wie es war, als die Nazis sich die Kultur und […]

Als die Nazis sich die Kultur holten - Comedian Harmonists (1997)

Tatsächlich ist dieser Film von 1997 vielleicht doch der beste Film des 2020 verstorbenen Filmemachers. Denn er hat etwas, das ihn aus fast allen Filmen seines Werkes heraushebt („Marlene“, 2000…

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Las alas del deseo (1987) alemán con subtitulos

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BIS AN ALLE STERNE
Ich höre eben mal wieder RILKE PROJEKT von Schönherr & Fleer - intensivste Verbindung von Musik und Text, die der Gefühlswelt der Gedichte von Rainer Maria #Rilke sehr nahe kommt.
Mit dabei sind so großartige Sprecher:innen wie #NinaHagen, #BenBecker, #MarioAdorf, #OttoSander und und und...

#RilkeProjekt #SchönherrFleer #RainerMariaRilke

Perfection in cinema, part 137:

Watching Wings of Desire (1987), I only said one thing, and I said it in unison with the actor saying it, and my German is weak tea.

The american remake remains skippable.

#cinema #peterfalk #ottosander