Der kleine Junge (Der inzwischen nicht mehr „klein“ genannt werden möchte, weil er schon fast ein Teenager ist.) hat vor ein paar Wochen ein Upgrade in seinem Zimmer bekommen. Er hatte dort einen Lenovo Think Centre SFF als PC stehen, auf dem zocken eher suboptimal möglich war. Ja, Minecraft funktionierte, Fortnite mit Einschränkungen, alles darüber eher nicht. Netzwerk bekam er über so einen fingernagelgroßen USB-WLAN-Stick – im Kinderzimmer lag einfach kein Ethernetkabel. Papa, das laggt ganz schön!

Im Keller hatte ich noch einen alten PC rumstehen, der mit einem i3-Prozessor der 4. Generation bestückt war, mit der internen Grafikkarte vor sich hin rödelte, aber immerhin 32 Gigabyte RAM zur Verfügung hatte. Der machte eigentlich nichts, außer ab und an mal ein Update. Zum letzten Nikolaustag habe ich daher bei Kleinanzeigen mal nach Grafikkarten geschaut und tatsächlich zwei Kilometer von uns entfernt eine Gigabyte 1660ti gefunden, die zu der alten Schlunte ganz gut passt. Zusätzlich konnte ich noch einen i7 4790k auftreiben. Als ich das alles in das kleine Gehäuse gebastelt hatte, war der Rechner nicht mehr wieder zu erkennen! Den kleinen Small-Formfaktor-Rechner vom Schreibtisch genommen und den etwas größeren in einen Halter unter den Schreibtisch gehangen. Viel besser! Sogar Cyberpunk 2077 ließ sich mit erträglichen Frameraten starten. Der Rechner heulte dann zwar aus dem letzten Loch, aber es ging. Reicht für Fortnite, Minecraft und Konsorten allemal. Für Schule und Teams sowieso. Aber das Netzwerk, Papa, das laggt.

Das Internet kommt aus der Decke!

Habe dann einen TP-Link-USB-Adapter mit zwei externen Antennen besorgt, der recht gut installierbar war. Damit war das Netz dann stabiler. Allerdings hat Marvel Rivals bei jedem Start gemeckert, das Netz sei zu mies, zwischendurch waren arge Ruckler im Spiel und grundsätzlich ist Nachwuchs 2.0 recht häufig völlig wahllos aus Sessions raus geworfen worden. Papa, das laggen nervt!

Bei uns im Schlafzimmer hängt in der Ecke zwischen Wand und Kleiderschrank ein Switch, der mit einem kurzen Kabel mit der Fritzbox auf der anderen Seiten der Innenwand mit der Fritzbox im Homeoffice-Büro der Frau bzw. dem Jugendzimmer des Studenten verbunden ist. Von diesem Switch gehen zwei Kabel in einem Rohr nach oben, durch ein Loch in der Decke auf den Kriechdachboden und von dort zu einer mit Freifunk geflashten Nanostation Loco M2 zum Wendehammer hin und zu einer weiteren Nanostation Loco M2 im Geräteschuppen hinter dem Haus, um dort den Garten mit WLAN zu versorgen. An dem Switch sind noch Ports frei und in das Rohr kann ich auch noch ein Cat6-Kabel quetschen, wenn ich die Ohren am Stecker abschnibbel. Gesagt getan und 10 Minuten später war ein Kabel nach oben auf dem Dachboden gezogen. Nachdem ich eine halbe Stunde Spinnweben weggesaugt hatte, konnte ich das Kabel unter dem Dachfirst quer über den ganzen Dachboden auf die andere Seite des Hauses ziehen. Dort habe ich dann von unten durch die Rigipsdecke ein kleines Loch mit dem Forstnerbohrer gesetzt. Naja, zwei. Beim ersten habe ich von unten einen Holzbalken erwischt. Von oben dann das Gegenstück ungefähr genau darüber. Nachwuchs 1.0 hat mit einer kurzen Gewindestange geklopft und ich habe geraten, wo ich oben bohren musste :-)

Geschwindigkeit ist jetzt gut. Nach 10 Minuten waren wir durch und konnten das Netzwerkkabel mit Panzerband an der Gewindestange befestigen. Der Student hat es nach unten durchgezogen. Ich war überrascht wie reibungslos heute ausnahmsweise mal alles klappte! Über das Billyregal von Nachwuchs 2.0 dann runter zum Schreibtisch und in die Netzwerkbuchse vom alten „Gaming-PC“. Und im Test hat bei Rivals auch nichts mehr geruckelt, die Verbindung zu anderen Diensten war sofort da und gefühlt lief alles besser. Definitiv ist die Datenübertragung im Netz nun besser. Die WLAN-Geschichte hat mich auch genervt.

Trotz der Kälte bin ich auf dem Dachboden beim Rumkriechen ganz schön ins Schwitzen gekommen und mein Rücken fühlt sich auch eher mäßig an. Aber was tut man nicht alles, damit die Kinder gut zufrieden sind :-)

https://www.andreas-edler.de/blog/2026/02/papa-das-laggt/ #Breitband #Computer #DSL #Internet #Konsum #Nachwuchs10 #Nachwuchs20 #reparieren #Spielen #Technik

Dreizehn Jahre ist es her, dass wir mein altes Arbeitszimmer in Tims neues Kinderzimmer umgewandelt haben! Wir mussten damals ein bisschen im Haus umstrukturieren, weil sich Nachwuchs 2.0 anschickte, bei uns einzuziehen. Gleichzeitig bin ich mit meinem Pieselotten in den Keller gezogen. Tim hat damals ein kleines Netbook als PC bekommen, an den später ein größer Monitor angeschlossen wurde. Eine kurze Zeit später wurde an diesen Monitor statt des Netbooks ein PC geklöppelt ;-)

Nun ist der große Junge aber auch schon mehr als vier Jahre die meiste Zeit gar nicht mehr bei uns zu Hause, sondern studiert aktuell in Paderborn. Sein jüngerer Bruder hat (noch) keinen Anspruch auf das größere Kinderzimmer mit Zuganng zum Balkon angemeldet und so nutzt Alex den Raum, um einmal die Woche Homeoffice zu machen. Und am Wochenende natürlich Nachwuchs 1.0 mit seiner Freundin.

Da reckt er noch die Füße in die Luft.

Alex Ich fand es aber die ganze Zeit doof, dass Alex bei der Arbeit am kleinen Kinderschreibtisch sitzt. Und sie selbst wollte auch gerne einen höhenverstellbaren Arbeitsplatz haben. Das haben wir im Büro auf der Arbeit auch und man kann sich da schnell dran gewöhnen! So haben wir dann vor drei Wochen so ein Teil bestellt – die sind ja inzwischen wirklich nicht mehr so teuer. Eine Woche lagen die Teil bei uns schon rum, weil wir am letzten Wochenende Freunde in Aachen besucht haben. Aber gestern wurde dann aufgebaut.

Wobei der Tisch recht fix fertig war. Das Aufräumen und Abrüsten der Technik um den alten Tisch und die Migration auf das neue Büromöbel war der größte Zeitfaktor! Ich habe mich irgendwann mal beim Kauf eines PC-Gehäuses vertan, darum ist der Halter unter dem Tisch so wuchtig!

Sieht nicht mehr ganz nach Kinderzimmer aus.

Gefällt mir erstmal ganz gut. Besser als der deutlich kleinere Kinderschreibtisch. Im nachhinein hätte die Platte ruhig noch ein wenige breiter sein dürfen. So ist allerdings der Platz neben dem Sessel etwas luftiger. Das Wichtigste, die Höhenverstellung, funktioniert auch bei dem günstigen Modell nicht anders und genauso so sanft, wie beim sechsmal so teuren Modell auf der Arbeit. Fairerweise ist dort die Tischplatte deutlich hochwertiger!

Jedenfalls kann nun auch zu Hause im Stehen am Rechner gearbeitet werden und die Position gewechselt werden. Leider kann ich das in meinem Büro im Keller nicht einfach so umsetzen.

https://www.andreas-edler.de/blog/2026/01/hoehenverstellbarer-schreibtisch-fuers-homeoffice/ #Arbeit #Dörgen #Haus #Kellerkind #Nachwuchs10 #Nachwuchs20

In 2018 haben wir den fünften Geburtstag von Nachwuchs 2.0 im Harz auf dem Campingplatz Prahljust in Clausthal-Zellerfeld gefeiert. Und da der große Junge immer öfter auch mal über’s Wochenende in seiner Studentenbude bleibt und die Frau seit zweieinhalb Wochen zur Reha ist, haben der kleine Junge und ich auch einen kleinen Ausflug gemacht. Zu eben jenem Campingplatz oben auf dem Harz am Pixhaier Teich! Auch wenn es mir nicht so richtig gut geht, ich wollte auch raus und ein bisschen entspannen. Die zweieinhalb Stunden Fahrt sind dafür in Ordnung.

Am Pixhaier Teich habe ich dann sehr konsterniert die Folgen vom Baumsterben im Harz zur Kenntnis genommen :-o

Spaziergang im Wald am Pixhaier Teich in 2018

So sah der Spaziergang um den Pixhaier Teich in 2018 aus, als wir zu viert dort campiert haben.

Da war mal ein Wald.

An der gleichen Stelle sieht der Wald in 2025 nun völlig anders aus. Drei hohe Stämme ragten an einer Stelle noch einsam in den Himmel, ansonsten nur noch niedrige Büsche und überall die Stümpfe der Bäume.

Der Ausflug war aber trotzdem super und besonders Ben fand es klasse! Vor allen Dingen das Baden im Teich! Ein bisschen ausführlicher habe ich das – wie immer – in den Urlaubsseiten beschrieben.

Campingplatz Prahljust – Clausthal-Zellerfeld

https://www.andreas-edler.de/blog/2025/06/kleiner-ausflug-in-den-harz/

#aufDerPiste #Camping #Dachzelt #Nachwuchs #Nachwuchs10 #Nachwuchs20 #Unterwegs #Urlaub

Ich finde es sehr gut, wenn an einem Fahrrad Teile verbaut sind, die man einfach in jedem Laden kaufen kann. Vielleicht nicht unbedingt in der gewünschten Farbe oder exakt der gewünschten größe, aber eben so, dass ich es nutzen kann. Das ist zum Beispiel ein Grund, warum ich mir nie ein Van Moof kaufen würde, wenn denn ein Pedelec anstünde.

Bei Frost leider leicht brüchig: Schutzblech aus Kunststoff

Wir kamen eben mit dem Fahrrad vom D-Jugend-Handballspiel von Nachwuch 2.0 zurück und es war ein bisschen frostig. Beim Verstauen der Fahräder im Schuppen stupste der kleine Junge mein Gravelbike an, das fiel zur Seite und sehr unglücklich auf das Schutzblech von seinem Cube und man hörte ein helles „Klack“. Ich und der Junge hatten Sorge an meinem Rad wäre was kaputt. Stellte sich aber raus, dass das gefrostete Kunststoffschutzblech seines Rades abgebrochen war. Direkt hinter einer Befestigungsschraube. Es hing nur noch am Anschlusskabel des Rücklichts.

Wäre es nun ein normales Schutzblech, hätte ich mit den Schultern gezuckt und das abgebrochene Teil an die Seite gelegt. Leider ist es das nicht. Der Spritzschutz ist gleichzeitig die Halterung für den Gepäckträger. Das war bei meinem Bergamont schon so und ich fand es doof! Glücklicherweise war der Bruch genau hinter der Befestigung des Trägers, so dass dieser noch fest saß. Leider ist auch das Rücklicht im Schutzblech integriert. So konnte der Junge also nicht mehr fahren.

Rad in den Keller getragen und geschaut was zu tun ist. Zunächst habe ich es mit Sekundenkleber versucht. Allerdings war das von praktisch keinem Erfolg gekrönt. Habe ich mir fast gedacht. Gute Laune hatte ich nicht, weil ich eigentlich das Deutschlandspiel schauen wollte. Aber der Junge braucht ja ein Fahrzeug für die Schule. In den diversen Wühlkisten habe ich ein halbwegs passendes Blech gefunden, welches praktischerweise schon ziemlich gut platzierte Bohrungen aufwies und nicht zu klobig war. Anhalten, anzeichnen, zwei Löcher bohren und passende Schrauben nebst selbstsichernden Muttern aus den Kistchen und Kästchen klauben.

Danach noch ein bisschen fluchen beim fummeligen Zusammenschrauben, aber nun sitzt der abgebrochene Stummel wieder, das Licht leuchtet und der Spritzschutz wird vor Spritzern schützen. Ich vermute, er ist sogar stabiler als vorher! Und ich muss nichts Neues kaufen.

https://www.andreas-edler.de/blog/2025/01/standardersatzteile-am-fahrrad-erleichtern-die-reparatur/

#Konsum #mdrzS #MitDemRadZurSchule #Nachwuchs20 #Papa #reparieren #Service

Im Februar diesen Jahres habe ich für das Kinderzimmer ein Heizkörperthermostat von Homematic gekauft. Ich dachte, das wäre schon viel älter! Davon haben wir etliche im Einsatz und sie funktionieren sehr gut. Das für Ben ist aus der IP-Reihe und auch nur ein ganz einfaches. Gesteuert wird alles zentral und über das Smartphone kann man auch bequem regeln. Daher hat es mich am Anfang zwar etwas gewurmt, aber erstmal nicht weiter gestört, dass die „wärmer“-Taste am Gerät nicht funktionierte.

Da fehlt doch was?

Der Nachwuchs ist genügsam, der spielt auch in seinem Zimmer, wenn es eiskalt ist. Die bessere Hälfte ist bei dem ganzen Technikschnickschnack – besonders was Heizen angeht – aber skeptisch und da trägt so eine Dysfunktionalität nicht zur Akzeptanz bei. Also habe ich vor ein paar Tagen Ersatz bestellt und eben montiert. Nun musste ich aber auch schauen, was mit dem „alten“ Teil ist. Fix aufgeschraubt stellt sich raus, dass ein Mikroschalter überhaupt nicht im Gerät ist. Also nur das Gehäuse des Schalters, das Innenleben fehlt. In der Bestellung in meinem Amazonkonto habe ich gesehen, dass Amazon das Gerät sogar noch bis Ende Januar zurück nimmt :-o

Nun liegt es in der Verpackung des neuen Gerätes neben meiner Bürotasche und wartet auf meinen letzten Arbeitstag in diesem Jahr. Habe ich schon gesagt, dass der Service einiger Onlinehändler der Grund ist, warum ich weniger im stationären Handel einkaufe?

https://www.andreas-edler.de/blog/2024/12/homematic-ip-thermostat-defekt/

#Hardware #Heizung #Homematic #Konsum #Nachwuchs20 #reparieren #Service #SmartHome #Technik

Heizkörperthermostat - Basic | Homematic IP

Steuern Sie Ihre Heizkörper smart ganz nach Ihren Wünschen. Mit dem Heizkörperthermostat Basic gelingt der Start ins Smart Home.

Vor dreißig, fünfundreißig Jahren waren wir häufiger auf Parties. Oder wir waren bei uns zu Hause. Also in meinem Elternhaus. Wobei bei mir war das bei uns meist von Spätfrühling bis Spätherbst nutzten, weil man da am Ende der Welt in Oberbecksen prima draußen rund ums Lagerfeuer sitzen konnte. Aber dank eigenem, großen Wohnzimmer über dem Wohnzimmer der Eltern klappten auch Videoabende einwandfrei. Bei anderen Freunden saßen wir tagelang im Keller unter dem Wohnzimmer der Eltern und haben Videos geschaut. Waren Parties wurde oft nachts um drei das Elterntaxi bemüht. Wie selbstverständlich wurden wir dann im Opel Omega oder Volvo 740 abgeholt. Und es wurde dazu nie was gesagt. Naja, „Danke“ natürlich von uns. Aber ich habe weder von meinen, noch von anderen Eltern je irgendwas Unwilliges gehört.

Als ich dann mit Alex in der Mietwohnung und später im eigenen Haus wohnte, habe ich immer überlegt, wie man das als Jugendlicher so selbstverständlich in Anspruch genommen hat. Wie nervig das sein muss, an einem Samstagabend um halb drei nochmal aufzustehen – oder so lange wach zu bleiben – um dann eine Dreiviertelstunde durch die Gegend zu juckeln und angetrunkene Teens oder Twens an verschiedenen Adressen abzuliefern.

Inzwischen weiß ich es :-) Und wir machen es ganz genauso. Die Kinder sitzen zum Videoabend im Wohnzimmer oder im Keller vor dem Beamer und wir wechseln schon hoch in unser Schlafzimmer. Ich hole die Freundin aus Paderborn, weil alle Züge wegen Oberleitungsschaden ausgefallen sind und natürlich fahren wir auch nachts durch die Gegend, damit erst gar keiner auf die Idee kommt, sich besoffen hinter das Steuer zu setzen.

Weil wir die Eltern sind und es für die Kinder tun.

https://www.andreas-edler.de/blog/2024/12/weil-wir-eltern-sind/

#Familie #Feier #Helfen #Nachwuchs #Nachwuchs10 #Nachwuchs20

Weil wir Eltern sind

Vor dreißig, fünfundreißig Jahren waren wir häufiger auf Parties. Oder wir waren bei uns zu Hause. Also in meinem Elternhaus. Wobei bei mir war das bei uns meist von Spätfrühling bis Spätherbst nutzten, weil man da am Ende der Welt …<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://www.andreas-edler.de/blog/2024/12/weil-wir-eltern-sind/"> <span class="screen-reader-text">Weil wir Eltern sind</span> Weiterlesen »</a></p>

mein Senf

Seit den Sommerferien geht Nachwuchs 2.0 nun zum IKG in Bad Oeynhausen. Natürlich geht er nicht, er fährt. Meistens mit dem Fahrrad, ab und zu mit dem Bus. Die dabei benutzte Infrastruktur finde ich allerdings übel. Eine wirklich gut zu nutzende, ähnlich geradliniege Verbindung aus Eidinghausen bis zum Schulzentrum Süd gibt es nicht.

Viel schmaler konnte man das nicht anlegen.

Der benutzungspflichtige Radweg entlang der Eidinghausener Straße ist extrem schmal. Ich habe jeden Tag Sorge, dass irgendein Depp unachtsam die Tür aufreißt, wenn unser Kleiner dort entlang fährt. Ich habe ihm zwar eindringlich gesagt, er soll darauf achten, ob sich in den Autos was tut, aber das sehe ich leider auch nicht immer.

Die Lösung wäre, die Parkbuchten entfallen zu lassen. Stehen sowieso hauptsächlich Bullis, die sicher nicht privat genutzt werden und einige Anwohner. Oder auch die Geschäftsinhaber selbst! Grundsätzlich könnte man im Fall der Fälle sein Fahrzeug ja auch „nur mal kurz“ auf der Fahrbahn abstellen. „Da kommt man doch noch bequem vorbei!“ und „Die sollen sich mal nicht so anstellen!“, aber es geht hier um motorisierte Fahrzeuge und deren Fahrer/innen, da zählen solche Sprüche nicht. Die darf man nur Radfahrenden vorhalten!

Da kommt man doch noch vorbei!

Wenn dann der Weg auch noch mit Fahrzeugen verstellt ist, wird die zur Verfügung stehende Infrastruktur zu einem Balanceakt. Aber alles gut so, wo sollen die auch sonst stehen? Da kommt man doch wirklich bequem vorbei! Sollen mal Rücksicht nehmen.

https://www.andreas-edler.de/blog/2024/11/sichere-radverkehrsinfrastruktur/

#EidinghausenerStraße #FahrradfreundlicheStadt #Infrastruktur #klimafreundlicheMobilität #mdRzA #mdrzS #MitDemRadZurArbeit #MitDemRadZurSchule #Nachwuchs20 #Radweg #Radwegparker #Regeln #RunterVomRadweg #Steinstraße

In der aktuellen Klang & Ton 06/2024 ist als Cheap Trick mit der Nummer 331 mal wieder ein Subwoofer. Die sind da durchaus häufiger zu finden, aber diesmal suchte ich tatsächlich auch nach einem! Denn nachdem ich für Ben die beiden Boxen mit einem Streamingverstärker aktiviert hatte, musste ich nach ein bisschen ausprobieren feststellen, dass die etwas matt klangen. Wunderte mich erst, bis mir aufging, dass der Up2Stream-Amp ein 2.1 Verstärker war. Das hatte ich zwar auf dem Schirm, dachte aber, der gibt die Frequenzen einfach so raus.

Aber weit gefehlt, da steht eine digitale Frequenzweiche drin, welche den Satelliten den Bass wegfiltert. Ist ja auch gut so.

Das könnte so klappen!

Und da kam die Klang & Ton ins Spiel, die ein Reckhorn-Chassis in ein vorhandenes Gehäuse implantierte. Nun habe ich weder ein Reckhorn-Chassis, noch ein fertiges Gehäuse. Aber es lagen einige Restmultiplexplatten im Keller und das Chassis gab es eine Nummer kleiner im Versandhandel. Da habe ich doch schnell geklickt. Als das Teil den Dörgen erreicht hatte, legte ich zwei Platten und ein paar grob behauene Bretter zusammen und den Tieföner mitten rein.

Die Versteifung innen noch etwas verändert.

In der Selbstbauzeitschrift wurde das Volumen für das eine Nummer größere Chassis auch mit dem Daumen ausgesucht, so dass ich mich für den D-200 auch nur grob an den Herstellerangaben orientierte. So sind es ca. 25 Liter in einem geschlossenen Gehäuse geworden.

Schon mal lose zusammen gelegt.

Einen Tag trocknen lassen – wäre wahrscheinlich auch früher gegangen, weil ich zusätzlich noch verschraubt habe – und dann den Ausschnitt für den Bass gesägt.

Und nun abschleifen!

Weil das ganze Material Restware aus dem Bastelkeller war – auch die Schrauben waren schon mal in anderes Holz gedreht – und ich nur eine Handkreissäge mein eigen nenne, war es nötig noch etwas mit Bandschleifer zu Werke zu gehen.

Sehr schöne Anschlüsse

Sehr begeistert war und bin ich von dem Reckhorn-Chassis. Gusskorb, sehr massiv und was mir als völlig untalentiertem Löter sehr entgegen kommt, sind die hochwertigen Klemmen für die Zuleitung der Signale.

Die Anschlüsse sind einfach durch das Holz gebohrt.

Nach außen werden die Anschlüsse einfach mit zwei Klemmbuchsen geführt.

Gleich ist es soweit :-)

Dann nur noch die Kabel anklemmen und das Chassis in die Box schrauben. Zack, fertig. Lange konnte ich nicht warten, bis ich das Trumm in Bens Zimmer aufgebaut habe. Der hatte zwar gestern erst Geburtstag und das war eines seiner Geschenke, aber Papa war schon kribbelig.

So steht der Krachmacher erstmal im Kinderzimmer.

Nachdem ich im Kinderzimmer alles verkabelt hatte, schnell das Smartphone angeschmissen und Spotify gestartet. Sofort merkt man die Unterstützung bei den tiefen Frequenzen. Kabel raus und rein um den Unterschied zu testen … und das ist gewaltig! Es donnert und grollt, dass es eine Freude ist. Dabei ist nichts schwammig oder ungenau. Ich bin wirklich begeistert, wie druckvoll der 20cm-Treiber zu Werke geht. Mechanisch schlägt auch bei voller Ansteuerung der Endstufen nichts an. Und es verzerrt auch nicht. Die Anlage ist für das Zimmer eines Elfjährigen definitiv deutlich überdimensioniert, aber natürlich trotzdem völlig OK.

Ben hat zwar auch gegrinst, hört aber trotzdem auch immer noch nur mit den Lautsprechern seines Tablets Hörbücher.

https://www.andreas-edler.de/blog/2024/10/subwoofer-mit-reckhorn-d-200/

#Hardware #HiFi #Musik #Nachwuchs #Nachwuchs20 #Technik

Reckhorn Cheap Trick 331

Wieder einmal ein Cheap Trick nach dem Motto: „Das müsste man einfach mal probieren“ – kann ich nur empfehlen, das klappt öfter, als man denkt und kann sogar richtig gut werden, wie unser neuester Streich „aus dem Klang+Ton-Labor“.

hifitest.de

Nachwuchs 1.0 studiert seit drei Jahren. Erst ein Jahr in Siegen, seit zwei Jahren in Paderborn (was uns deutlich besser gefällt, das wesentlich näher) und nun seit einem Monat in Birmingham/England. Glücklicherweise nur ein Trimester. Aber trotzdem ist es ein bisschen ungewohnt, den Großen so weit weg zu wissen. Von Anfang an hatten wir daher geplant, ihn in den Herbstferien zu besuchen.

Das haben wir in der letzten Woche auch gemacht. In der Nacht von Freitag auf Samstag sind wir los und gestern Abend rollten wir wieder auf den Hof im Dörgen.

Tim genießt die Landschaft in Wales.

Birmingham selbst hat viele schöne Ecken. Aber auch sehr viele, die nicht so richtig hübsch sind. Tatsächlich liegt sehr viel Müll herum. An den Autobahnen fanden wir es bemerkenswert dreckig. Hinter Cambridge, so um Stansted herum, zählten wir mindestens vier große, tote Rehe die einfach so an der Mittelleitplanke auf der Autobahn rumlagen. Augenscheinlich nicht erst seit ein paar Stunden. Je weiter man allerdings aus der großen Stadt raus auf’s Land kam, desto sauberer und ordentlicher wurde es. Sehr schön war z.B. Saffron Walden am letzten Tag.

Aberystwyth an der walisischen Küste.

Der Linksverkehr war kein Problem. Dreimal habe ich mich ein bisschen vertan, aber immer ohne irgendwelche Auswirkungen. Wir haben in der ganzen Woche nicht eine einzige unfreundliche Person getroffen und wir haben kein einziges Mal Bargeld in der Hand gehabt! Einzig auf das Essen hier bei uns habe ich mich nach der einen Woche doch gefreut!

Wie immer habe ich auch einen ausführlicheren Bericht über die von uns besuchten Orte und was wir dort gemacht haben geschrieben. Wer Lust hat den langen Erguss zu lesen klickt auf den folgenden Link:

England 2024 – Birmingham

Ebenfalls wie immer ist es Familiengedöns und teilweise persönlich. Wenn es langweilig ist, ich hab’s euch gesagt.

PS: Vor 26 Jahren waren wir schon einmal in England. Damals sind wir als junges Pärchen die Südküste entlang gefahren.

https://www.andreas-edler.de/blog/2024/10/eine-woche-birmingham-und-andere-orte-in-england/

#aufDerPiste #England #Nachwuchs #Nachwuchs10 #Nachwuchs20 #Reise #Unterwegs #Urlaub

Ich wusste gar nicht, dass der Plate Amp aus Russland kommt.

Im Juni habe ich für Nachwuchs 2.0 zwei gebrauchte Stereoboxen mittels eines Arylic Up2Stream Plate Amp 2.1 aktiviert und für’s Streamimg aufgerüstet. Funktioniert gut und wird genutzt. Hängt inzwischen zusätzlich per USB an einem kleinen Lenovo ThinkCentre, den er als PC in sein Zimmer bekommen hat.

Wie ich heute allerdings beim Aufruf der Weboberfläche feststellte, versucht das Webfrontent dann irgendwo nach Russland zu telefonieren. Zumindest behauptet das Malwarebytes und blockiert den entsprechenden Versuch, weil die Seite angeblich als komprommitiert bekannt ist. Das ist natürlich zunächst mal nicht vertrauenerweckend!

Ich habe dem Support eine Mail geschrieben und gefragt, wozu dieser Verbindungsversuch benötigt wird. Auch ohne dass die Seite erreicht wird, funktioniert nämlich alles wie erwartet.

Dear team,

recently I bought an up2stream plate amp 2.1 for my little son and connected it with a pair of stereo speakers. The setup works well and is used often. Today I noticed – correctly: malwarebytes noticed – that every time I open the webfrontend of the plate amp, it tries to connect to 185.26.122.74. The IP ist located somewhere in St. Petersburg/Russia according to https://ipinfo.io/185.26.122.74 and malwarebytes says, it’s known as compromised. I attached a screenshot.

For whatever reason is it necessary to connect to this ip? The amp seems to work fine without reaching this address. I’m now feeling a little uncomfortable using the amp.

Yours sincerely
Andreas

Ja, mein Englisch ist nur aus der Schule und vom Lesen englischer Anleitungen. Aber ich vermute, die verstehen das.

https://www.andreas-edler.de/blog/2024/10/up2stream-plate-amp-2-1-moechte-was-in-russland/

#Datensicherheit #Hardware #HiFi #Internet #Musik #Nachwuchs20 #Service #Spam #Technik