Einen heiligen Abend gibt es für mich nicht, logischerweise die Adventstage (#Advent =Ankunft) auch nicht, da - ich glaube nicht an diese Erzählungen der #Religiöse n. Auch eine #Weihnacht, oder geweihte Nacht, ist deshalb nicht #logisch.
Logisch sind aber die Feiern (seit vielen Jahrtausenden von den meisten Menschen nachvollziehbar vollzogen) entlang der #Wintersonnenwende ab dem 21. Dezember (in den hiesigen Breitengraden scheint das Tageslicht wieder länger). Denn deshalb und von da an war ein Ende der #Hungersnöte und anderer Widrigkeiten in Sicht.
Deshalb gefallen mir u.a. diese Worte auf den Webseiten der #humanistisch en #Feierkultur sehr gut:
"... Es gibt keinen tieferen Sinn, zu dessen Zweck unsere #Existenz begründet wurde. Weder unser Glück noch unser Leid folgen irgendeinem #Plan, und jederzeit können uns furchtbare Dinge zustoßen, ob wir sie verdienen oder nicht.
Doch wir sind nicht allein. Als #Menschheit drängen wir in gemeinschaftlicher Anstrengung die Dunkelheit zurück und kämpfen gegen die #Gefahren, die uns umgeben. Wir schaffen uns #Schutz, #Licht, #Nahrung und #Wärme, und das ohne jede Hilfe von höheren #Mächten, sondern ganz allein durch unsere #Klugheit, unseren #Tatendrang, unseren #Willen zum #Überleben. Vor wenigen hundert Jahren noch lebten wir in kleinen Hütten aus Holz und blickten frierend hinauf zu den Sternen – heute schützen uns die #Errungenschaften der #Zivilisation vor der #Bitterkeit des Winters, und Satelliten ziehen am #Nachthimmel entlang. Wir haben uns eine warme und geschützte #Zuflucht geschaffen, einen Raum, in dem das Leben ein bisschen sicherer und lebenswerter geworden ist.
Uns wird nichts geschenkt, kein #gütigerVater oder weises #Prinzip wacht über uns und beschützt uns. Es gibt keine #Gerechtigkeit in den #naturgesetz n, keine Freundlichkeit in der Bewegung der #Planeten. Das #Universum und alle #Sterne sind weder gut noch böse, ihnen ist alles egal.
Aber uns ist nicht alles egal. Wir als #Menschen können Wundervolles erreichen, und auch wenn nichts sonst im #Universum über uns wacht, können wir uns gegenseitig beschützen. Es gibt Licht in der #Welt – wir sind es! ..."
Wintersonnenwende – Humanistische Feierkultur