Mission Energiewende | Jasmin Schreiber über Climate Fiction | detektor.fm

Der Roman "Endling" ist Jasmin Schreibers Versuch, deutsche Climate Fiction zu schreiben, die sie selbst gerne lesen würde.

detektor.fm
Mission Energiewende | Raphael Thelen – detektor.fm – Das Podcast-Radio

Der ehemalige Reporter Raphael Thelen ist nun Klimaschutzaktivist. In seinem Buch „Wut“ zeigt er, wie der Klimawandel Menschen verändert.

detektor.fm

#writingclimate #climatefiction
Erinnert sich noch jemand an die flut in bologna? Wann war das, letzte woche? Oder vor zwei wochen?

Du bist nicht allein, es fällt uns allen derzeit schwer, den überblick zu bewahren. Es kommt ja eine flut nach der anderen, #climatechange #climateemergency

Umso rettender erscheint vielleicht der umstand, dass bereits 1977 ein italienischer journalist die vorgänge von 2023 beschrieben hat. #floodingworlds

Nun ja, er hat ein bisschen spekuliert #speculativefiction und ein paar skandale hinterfragt, die damals in aller welt furore machten #clubofrome etc und aus seinem insiderwissen als journalist einen roman gedichtet

Unfassbar dicht, übrigens der einzige den er geschrieben hat und der wurde KULT.

#nicolapugliese #malaqua

Es beginnt zu regnen, es hört nicht auf und in vier tagen steigen die imaginierten fluten bis - ja eben, bis in unsere zeit, wo sie realität geworden sind

Ein weiteres Plädoyer für #Literatur
#klimaliteratur #climatefiction

#climateART&action

Wann schlägt das Gefühl, mit den eigenen Sorgen nicht ernst genommen zu werden, von Verzweiflung in Wut um? Was kann Wut bewirken? Das fragt der Debütroman „Wut“ des Journalisten und Aktivisten Raphael Thelen. 

Antje (@dasbuchzuhause) stellt euch das Buch für uns vor.

Wer denkt, „Wut“ ist nur ein Buch über Klimaaktivist*innen, die eskalieren, irrt. "Wut" geht viel weiter und erzählt verschiedene Geschichten auf unterschiedlichen Ebenen. Natürlich ist es eine Geschichte, die vermutlich recht nah an der Realität der Klimabewegung ist. Menschen, die einfach immer unter Strom stehen, weil sie sich komplett dafür einsetzen, dass wenigstens das 1,5-Grad-Ziel eingehalten wird und fassungslos sind, weil so wenig getan wird.

Raphael Thelen beschreibt die Kämpfe, die seine Hauptfiguren in sich selbst auszufechten haben und wie sie so wurden, wie sie sind. Er beleuchtet ihre Ängste, zeigt, warum sie sich in der Klimabewegung engagieren und ihre innere Zerrissenheit. Es geht weit zurück in die Kindheit und wie seine Protagonist*innen geprägt wurden.

Der Roman macht klar, wie sich diese Generation irgendwann politisch engagierte und warum sie das tat. Sie erlebten ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl und dann diese unglaubliche Enttäuschung, dass es nur Worthülsen waren und es keinen Klimaschutz gibt, sobald die Freiheit der Wirtschaft gefährdet war.

Sprachlich und dramaturgisch hat das Buch einiges zu bieten, minimalistisch formuliert und dann wieder üppig in der Sprache wie ein Bild von Rubens. 

„Wut“ gelingt ein Spagat zwischen Realität und Utopie, es macht den Frust der Klimabewegung deutlich, die Verzweiflung und Wut der Generation Klima. Das alles hat Raphael Thelen in eine spannende Geschichte mit interessanten Nebenschauplätzen gegossen, die wie ein Video mit schnellen Schnitten erzählt wird und ruhig ein bisschen länger als 168 Seiten hätte sein dürfen.

Eine ausführliche Rezension findet ihr auf Antjes Blog www.das-buchzuhause.de

Hintergrundfoto: @danny.lincoln

#Wut #RaphaelThelen #ArcheVerlag #Romandebüt #Buchrezension #Klimabewegung #Klimagefühle #LetzteGeneration #Klimakrise #ClimateFiction #Klimaliteratur #Klimaschutz #Aktivismus #Klimaaktivismus #Klimabuch