Heimische Wasserversorgung vorerst gesichert
Österreichs Gletschermasse wird sich in den nächsten zwanzig Jahren halbieren. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte das gesamte heimische #Gletschereis verschwinden. Für die #Trinkwasserversorgung und die #Stromerzeugung durch #Wasserkraft stellt das hierzulande laut Fachleuten mittelfristig aber kein Problem dar.
Die Gletscherschmelze könnte spätestens mit Ende des Jahrhunderts aber dazu führen, dass auch in den Bergen weniger #Grundwasser gebildet wird – wie genau das zusammenhängt, verstehen Fachleute noch nicht genau. Klar ist jedoch, dass es weitere Einflüsse gibt, die künftig den Nachschub von Grundwasser verringern werden. „Es kommt durch den #Klimawandel zu mehr Niederschlag, der tendenziell mehr als #Starkregen fällt und somit weniger zur #Grundwasserbildung beiträgt“, erklärt Franziska Koch, alpine Hydrologin an der Universität für Bodenkultur (#BOKU) Wien.

