Am Wochenende Diskussion über (mögliche) Impfpflichten in Schweizer Kantonen, vor allem für Hochrisikopersonen und Pflege.
Ich sehe den Nutzen und kann die Idee nachvollziehen. Aber Pflichten mit Bussen bis CHF 20’000 schaffen neue Ungerechtigkeiten. Wer reich ist, zahlt. Wer nicht, trägt die Konsequenzen. Wahl wird wie so oft an Vermögen geknüpft.
Das Covid-19-Pandemie-Modell fand ich sinnvoller. Wer geimpft ist, wird von temporären Einschränkungen befreit. Klare Wahl, klare Folgen, ohne Zwang.
Ironisch: Viele der lautesten Befürworter*innen haben selbst nur das Impf-Minimum.
Ich, der die Pflicht kritisch sieht, lasse mich seit Ausbruch von Covid-19 jedes Jahr impfen.
Und vielleicht ist das der eigentliche Punkt: Dieses Muster gibt es überall. Viele fordern Überzeugungen ein, die sie selbst nicht konsequent leben.
Ich habe gerade einen Einladungslink zur Online-Veranstaltung "Open Source in der Verwaltung" erhalten.
Die Veranstaltung wird mit Zoom abgehalten.
Was ist nur aus der guten, alten Integrität geworden. 