Frisch erschienen: Wie die Funktionswörter in der seit 140 Jahren andauernden #Wörterbuch-Geschichte des #Schweiz|erischen #Idiotikon|s abgehandelt wurden – und wie das bislang letzte, «z(e)/zue».
https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/lex-2023-0015/html
„Als Ziel gilt, den Wortinhalt allseits auszuleuchten, auch kleinste Facetten sichtbar zu machen“ – Funktionswörter im Schweizerischen Idiotikon / Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache

Zusammenfassung Anhand des vielseitig verwendeten und lexikographisch schwierig zu handhabenden Wortes zu gibt dieser Aufsatz einen Einblick in die Leistung eines wissenschaftlichen Wörterbuchs, das den schweizerdeutschen Wortschatz in seiner Schriftlichkeit und Mündlichkeit über eine Zeitspanne von sieben Jahrhunderten dokumentiert und dabei seit jeher großen Wert aufs Detail legt: das Schweizerische Idiotikon . Zuerst werden die mit dem Artikel zue/ze verbundenen Überlegungen vorgestellt und anhand ausgewählter Themen einige von dessen Inhalten präsentiert. Anschließend wird die über 140-jährige Geschichte der Darstellung der Funktionswörter in den bislang sechzehneinhalb Bänden des Schweizerischen Idiotikons aufgerollt. Den Schluss des Aufsatzes bildet ein Plädoyer für eine sorgfältige Berücksichtigung dieser hochfrequeten Lexeme durch die Lexikographie.

De Gruyter
Unsere neue #Idiotikon-Wortgeschichte versammelt zahlreiche #schweizerdeutsch|e Wörter für das #Automobil – vom Auti über die Tampfguutsche, die Isepfure und die Stinktrotschge bis zum Chlapf und zum Chare:
https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/auto
Auto, Tampfgutsche und Chlepftrotschge – oder: Was das Ross mit dem Chare zu tun hat

Mancher nimmt das Velo oder geht zu Fuss, andere fahren lieber mit dem Töffli, und für weitere Strecken fährt man im Zug – oder mit dem Auto. Das Wort Auto fehlt im Idiotikon, weil die beiden – das Automobil und das Schweizerische Idiotikon – in etwa zur gleichen Zeit Fahrt aufgenommen haben, nämlich im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts. Darum f...

Schweizerisches Idiotikon
Können Katzen «schwanger» sein? Und Menschen «tragend»? Und wie steht es um grosse kleine Frauen? In der neuen #Idiotikon-Wortgeschichte geht es um #schweizerdeutsch|e Begriffe im Bereich der Schwangerschaft: https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/schwanger
Von schwangeren Katzen und «grossen» Frauen

«Mi Chatz isch schwanger», hörte ich kürzlich im Zug eine jüngere Person erzählen. «Unsere Sprache geht vor die Hunde!», dachte ich mir in diesem Moment. Warum? Nun, in meiner Vorstellung ist unsere Nachbarin vielleicht schwanger, unser Schnurrli hingegen ist trächtig oder eher si treit – und schon bald wird sie wärfe, jüngle oder chätzle und nicht...

Schweizerisches Idiotikon
Der Bericht des Schweizerischen #Idiotikon|s über das Jahr 2022 (einschliesslich eines Aufsatzes über den Syntaktischen Atlas der deutschen Schweiz sowie der Bibliographie der Neuerscheinungen zum Schweizerdeutschen) wurde veröffentlicht: https://www.idiotikon.ch/Texte/Jahresberichte/Id_Jahresbericht_2022.pdf
#Schweizerdeutsch #Dialekt #Mundart #Schweiz
Vor 80 Jahren starb Eduard Schwyzer. Er war Idiotikonredaktor und Griechischprofessor, und einige der besten Artikel, die es im #Idiotikon gibt, stammen aus seiner Feder.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Schwyzer
Eduard Schwyzer – Wikipedia

-er: gerade mal zwei mickrige Buchstaben sind eine der häufigsten Endungen deutscher Substantive. So klein, dass man sie fast übersieht – aber mächtig, wenn es um die unterschiedlichen Bedeutungsaspekte geht, die diese Silbe ausdrücken kann. #Idiotikon #Schweizerdeutsch #Schweiz #Mundart #Dialekt https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/basler-taenzer-benziner
Basler, Tänzer, Italiener, Benziner. Erfolgsgeschichte einer Silbe

-er: gerade mal zwei mickrige Buchstaben sind eine der häufigsten Endungen deutscher Substantive. So klein, dass man sie fast übersieht – aber mächtig, wenn es um die unterschiedlichen Bedeutungsaspekte geht, die diese Silbe ausdrücken kann. Zwei Hauptfunktionen dominieren. Einerseits dient -er dazu, Einwohner- und Herkunfts­bezeichnungen zu bilden...

Schweizerisches Idiotikon
Die Redaktion hat ganz vergessen anzustossen – heute ist ja #Idiotikon-«Nationalfeiertag», sprich #FriedrichStaub|s Geburtstag! 😃
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Staub
Friedrich Staub – Wikipedia

Die einfache API des Idiotikons machte die Integration in den Anton zum Kinderspiel. Danke @CH_Idiotikon 👍 #anton #idiotikon #archives
Bald ist #Fasnacht – und die 163. #Idiotikon-Wortgeschichte handelt saisongerecht von Gebäcken namens Chrapfe, Chruchtela, Öörli und Chnüüblätz (leider hat der Autor aus Platzgründen nicht auch die Rezepte mitliefern können ...):
https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/chruchtele-oerli-chnueblaetz
Chruchtele, Öörli und Chnüüblätz

Der Fastenperiode gingen schon in alter Zeit ein paar Tage allgemeiner Ausgelassenheit voraus. So ist, wie man im Schweizerischen Idiotikon nachlesen kann, bereits aus dem Basel des 14. Jahrhunderts überliefert, dass die Fasnacht «mit allerlei Mutwillen und Kurzweil, mit unziemlicher Weise und Gebärde, mit Üppigkeit und Völlerei» einhergeht. Neben ...

Schweizerisches Idiotikon
Was haben die Leute nur gegen die Mundart des #Thurgau|s? Artikel im Tages-Anzeiger vom 10. Februar, unter anderem mit #Idiotikon|redaktor Martin Graf.