Wäre die weltweite Zementindustrie ein Staat, stünde sie in der Liste der Klimasünder derzeit auf Platz drei – hinter China und den USA. 2022 war Heidelberg Materials für Emissionen in Höhe von knapp 90 Millionen Tonnen CO2 verantwortlich, zwei Drittel davon stammen allein aus der Produktion von Zement. Der Konzern ist damit der zweitgrößte Kohlendioxid-Emittent in Deutschland – direkt nach RWE. Würden alle Unternehmen der Welt so wirtschaften, wäre unsere Erde bis 2050 um 10,3 Grad wärmer, wie das Frankfurter Beratungsunternehmen "right.based on science" im Jahr 2019 berechnete.
Theresa Horbach und Sarah Weik in @kontextwz über einen Konzern, dessen Logo grüner nicht sein könnte: Heidelberg Materials.
Heidelberg Materials: Grüner wird's nicht