Gletscher schwinden nicht mehr, sie zerfallen
„Viele #Gletscher verlieren nicht nur an Länge, sondern treten zunehmend in eine Phase des strukturellen Zerfalls ein. Freigeschmolzene Felsstufen, abreißende Eisbereiche und in sich zusammenstürzende #Gletscherzungen prägen immer mehr das Erscheinungsbild“, sagte Kellerer-Pirklbauer.
Immer öfter verschwinden Gletscher auch unter dem Schutt, eine Eislandschaft ist nicht mehr sichtbar. In den nächsten Jahren erwartet der #Alpenverein so etwa die Bildung von 150 bis 200 weiteren Seen aus dem Schmelzwasser, erläuterte Lieb.
„Dass der mittlere Rückzug heuer etwas unter den Rekordwerten der Vorjahre liegt, darf nicht missverstanden werden. Von Entwarnung kann keine Rede sein. Die Serie extrem gletscherungünstiger Jahre setzt sich fort, und viele Gletscher verlieren inzwischen so viel Substanz, dass sie auf Wetterphasen mit kurzfristiger Abkühlung, wie es etwa im Juli 2025 der Fall war, kaum noch reagieren“, erklärte Lieb.

