Neues von der hochverblödungsschule
Ich weiß, ich wiederhole das hier ein bisschen zu oft, aber man kann es angesichts der flut von künstliche-intelligenz-bullschitt gar nicht oft genug sagen: rechenmaschinen halluzinieren nicht. Rechenmaschinen rechnen. Menschen halluzinieren. Wenn man nur diese eine sache weiß, sorgen die ganzen KI-anpreisungen durch informazjonstechnische analfabeten (etwa jornalisten, p’litiker oder juristen) einfach nur noch dumm und realsatirisch:
Ich stelle die tief einblickende aussage des hoch besoldeten herrn hochschullehrers an der Dunning-Kruger-universität im saarlande mal ein bisschen um: die jura-studenten sind in ihrer mehrzahl so dumm, dass sie besser werden, wenn sie sich von einem stochastischen papageienschwarm schreiben, form und denken abnehmen lassen und sich auf reine, letztlich einer stupiden idjotenarbeit gleichkommende überprüfung von kwellen und belegen beschränken, weil das halt öfter mal völlig falsch — im allgegenwärtigen KI-reklamesprech: „halluziniert“ — ist. Ich habe ja noch nie eine gute meinung von juristen gehabt, aber so deutlich hätte ich es dann doch nicht ausgedrückt. Schön, dass der herr professor nicht damit zurückhält, wie er die geistige leistungskraft seiner studentys einschätzt. 😁️
Das mit dem überprüfen, das muss man den dummerchen im hörsaal natürlich einbläuen, sonst gibts später peinliche pannen.
Aber immerhin: endlich gibt es einen weg, wie jedes eigentlich studierunfähige gekrieche mit seinem hirnstummel nach empfang der schulischen hochschulzugangsberechtigung noch durch die BRD-titelmühlen kommt, vielleicht sogar mit zwei bestandenen staatsexamen. Gut, pauken muss man dafür natürlich noch. Aber zum glück geht das auch mit dem tschättbot:
Bei der Examensvorbereitung könne ein interaktiver Lernassistent helfen: „Ein Chatbot, der über die bloße Karteikarten-Abfrage hinaus auch als Lernpartner fungiert“
Klar kann der helfen, wenn man das nicht ein bisschen untereinander hinbekommt, weil man nicht nur doof, sondern auch noch sozjal behindert ist. Dann muss halt ein tschättbot den menschen und ein stochastischer papageienschwarm die strategie beim lernen ersetzen. Das werden bestimmt tolle juristen! Irgendwann sitzen die an den amtsgerichten als richter. Das wird eine freude! Nix mehr mit „im namen des volkers“, dann gibts endlich urteile im namen von tschättGPT. Es wird nur nicht so darübergeschrieben.
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