So sehr ich #ThomasWiegold schätze. Ich weiß nicht, ob ich dieses Interview empfehlen kann !

#TiloJung s begibt sich mental komplett auf die #BSW #AfD rechtsoffene #FriedensBewegung Ebene und das ganze bewegt sich leiner auf #Lanz und #Precht #Bullsh*t #Talkshow
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@Yehuda
Das ganze Zwangs-#Schulsystem sorgt für die #Autorität's - #Gläubigkeit, #Depression der #Jugend und die #Berufe- #Hierarchie der #einkommen

Ursprünglich war die #Schulpflicht zum Schutz des #Militär's, das sich über heruntergearbeitete #Kinder beschwerte, die nicht mehr kämpfen und marschieren konnten.

Seitdem ist #Sport die #Kriegsvorbereitung, bis zur #Friedensbewegung mit #Drill und #Trillerpfeife, und #Wettbewerb, wie bei den heiligen #Noten, #Bewertung & #Abwertung für's Leben

Die Ostermärsche 2026 zeigen ein hartes Bild: Es gibt noch Protest gegen Krieg und Aufrüstung, aber keine gesellschaftliche Wucht mehr.
Warum selbst mehrere Zehntausend Teilnehmende heute eher ein Alarmzeichen als ein Erfolg sind, steht hier:
https://www.leuchtturmleuchten.de/denkanstoss-des-tages-ostermaersche-2026-der-offenbarungseid-einer-sedierten-gesellschaft/
#Ostermarsch #Friedensbewegung #Frieden #Krieg #Aufrüstung #Leipzig

Das Gift der Gewöhnung

Folgen des Irankriegs: Um Iran wird ein Weltkrieg neuen Typs geführt: Bomben auf ziviles Leben sind heute Absicht. Wer dem nicht widerspricht, hat keinen moralischen Kompass.

In Indien geht das Gas zum Kochen aus, Schulen in Laos kürzen den Unterricht, und auf dem afrikanischen Kontinent werden Lebensmittel unbezahlbar. „Jeder Einzelne in jedem Land auf dieser Welt“ werde früher oder später die Auswirkungen des Irankriegs spüren, sagt die Präsidentin des Internationalen Roten Kreuzes, Mirjana Špoljarić. Manche ziehen Vergleiche mit der Coronapandemie, doch es ist eher von einem Weltkrieg neuen Typs zu sprechen. So entgrenzt seine sozialen Folgen sind, die vor allem die Ärmsten treffen, wo immer sie leben, so ungezügelt ist die Gewalt auf den direkten Schauplätzen des Kriegs.

Es liegt nahe, diesen Gewaltausbruch als Kennzeichen unserer Epoche zu deuten, einer globalen Umbruchzeit. Der geschwächte einstige Hegemon USA taumelt, und Donald Trump verleiht dem Taumeln eine besonders gefährliche Form. Aber dies ist kein vorübergehender Albtraum. Es wird zur neuen Regel, Kriege regellos zu führen, humanitäre Konvention verspottend.

Bomben auf ziviles Leben sind längst nicht mehr Kollateralschäden, sondern militärische Absicht. Das verbindet die Schauplätze Gaza, Sudan, Ukraine nun mit dem südlichen Libanon, wo die Vertriebenen mit einem Blick über die Schulter sehen, wie hinter ihnen die israelische Armee ihre Häuser, Fotoalben, Kinderbetten mit Bulldozern planiert. Für Iran werden Kriegsverbrechen – zivile Infrastruktur vernichten, jede Brücke, jedes Kraftwerk – gleich vollmundig in den Abendnachrichten angekündigt.

Gaza war ein Menetekel, kein Einzelfall. Und während die Kriegsführung verroht, wird weltweit die humanitäre Architektur untergraben. Das Budget des Roten Kreuzes, von Regierungsspenden abhängig, sank um ein Drittel, fast 3.000 Stellen wurden gestrichen, Büros und Programme geschlossen. Das ist die Kehrseite der allenthalben steigenden Militärausgaben. Deutschland, vermeintlich zu schwach, um gegen US-amerikanische und israelische Völkerrechtsvergehen einmal das Händchen zu heben, ist zum viertgrößten Rüstungsexporteur der Welt aufgestiegen, inklusive Waffendeals mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien, die in Sudan einen grausamen Stellvertreterkrieg anfeuern.

Lässt sich auf all dies anders als mit Verzweiflung reagieren?

Muss ich noch erwähnen, dass der Irankrieg, vermeintlich gegen eine atomare Gefahrenquelle gerichtet, zur nuklearen Proliferation beitragen wird? Was Iran nach 2015 widerfuhr, nachdem es in einen umfassenden Vertrag eingewilligt hatte, den US-Präsident Donald Trump dann cancelte, ist eine Lektion nicht allein für Nordkorea: Atomwaffenbesitz bietet Schutz, während Abmachungen nicht schützen. Israel, das sein Atomprogramm (anfänglich von der Bundesrepublik mitfinanziert) stets jeder internationalen Kontrolle entzog, führt nun einen vom Westen als legitim erachteten Krieg gegen ein Land, das sein Programm der Kontrolle unterstellte. Voilà.

Lässt sich auf all dies anders als mit Verzweiflung reagieren? Wer nach dem Ende der Sowjetunion Alternativen zur Nato suchte, wurde verhöhnt. Heute bettelt Europa, der irrlichternde Faschist Trump möge das Bündnis nicht verlassen – so weit ist es gekommen. Nahezu alles, was Friedensbewegung und Friedensforschung über Jahrzehnte angemahnt haben, war richtig. Und was sie als künftige Schrecken ausmalten, wird heute von der Realität übertroffen. Die Katastrophe, in der wir uns befinden, war vermeidbar. Es ist wichtig, sich dies wieder und wieder ins Bewusstsein zu rufen, damit wir aus dem Zustand der Hilflosigkeit und des intellektuellen Überwältigtseins hinausfinden.

Es gab eine Zeit, als in Deutschland Faschingsumzüge abgesagt wurden, um stattdessen gegen George W. Bushs Irakkrieg zu demonstrieren: Kein Blut für Öl! Wenn Trump nun ganz offen sagt, er wolle das Öl Irans, herrscht geisterhafte Stille – und politische Verwirrung. Doch gegen diesen Krieg einzutreten, heißt nicht, das Teheraner Regime zu verteidigen. Genauso wenig war es eine Verteidigung der Hamas, gegen den Genozid in Gaza zu protestieren. Sich von solchen ideologischen Kurzschlüssen nicht beeindrucken zu lassen, ist auch ein Beitrag zur eigenen geistigen und emotionalen Gesundheit.

Es täuscht sich, wer meint, diese Art von Kriegen würde uns, die wir abseits stehen und zuschauen, nicht verändern

Denn das Gift der Gewöhnung zersetzt unser Denken ebenso wie unsere Fähigkeit zur Empathie. Es täuscht sich, wer meint, diese Art von Kriegen würde uns, die wir abseits stehen und zuschauen, nicht verändern. Wir sind „nach Gaza“ nicht mehr die Gleichen wie vorher. Es gibt eine indirekte Brutalisierung der Zuschauenden und Schweigenden.

Offene Angriffe müssen empören

Es mangelt heute so oft an einem moralischen Kompass. Das gilt auch für jene Strömung der iranischen Diaspora, die in den USA Trump umschmeichelte und von ihm die Bombardierung Irans verlangte. Eine derartige Forderung mit lang angestauter Verzweiflung zu erklären, mag für Menschen innerhalb Irans gelten. Doch kaum für jene, die aus nächster Nähe Trumps hemmungslosen Rassismus erleben und seine Verachtung aller Nichtweißen. Nun, wie einst der Schah, glauben vielleicht manche heutige Monarchisten, Iraner seien eigentlich Westler und nur durch einen „geografischen Zufall“ in Asien beheimatet.

Es hilft, sich an menschlicher Gleichheit zu orientieren, gerade wenn man den Menschen in Iran ein Leben in Würde wünscht. Ein offen angekündigter Angriff auf iranische zivile Infrastruktur muss genauso empören, als gälte diese Drohung zum Beispiel Österreich. Wenn iranische Krankenhäuser bombardiert werden (und es gibt mehr als 20 verifizierte Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen), ist das genauso verwerflich wie russische Bomben auf ukrainische Kliniken. Und das Teheraner Pasteur-Institut anzugreifen, war so kriminell, als wäre es das Pariser Mutterinstitut gewesen.

Über Charlotte Wiedemann / Gastautorin:

Charlotte Wiedemann ist Autorin von Auslandsreportagen, Essays und Büchern, seit 2003 mit dem Schwerpunkt "Islamische Lebenswelten". Recherchen in etwa 30 außereuropäischen Ländern, darunter Iran, Pakistan, Ägypten, Jemen, Libyen, Saudi-Arabien, Libanon, Türkei, Syrien, Oman, Tunesien, Marokko, Usbekistan, ferner Nigeria, Swasiland, Kamerun, Senegal, Tansania, Sudan und besonders häufig Mali. Ihre hier übernommenen Texte sind zuerst in ihrer "Schlagloch"-Kolumne auf taz.de, für die sie in den 90ern als Korrespondentin in Bonn gearbeitet hat, erschienen.

Das Gift der Gewöhnung – Beueler-Extradienst

8. Mai ist Tag der Befreiung!
Gegen Faschismus und Weltkrieg auf die Straße!

Vom Mittelmeer bis in den indischen Ozean breitet sich der imperialistische Krieg aus. Jeden Tag kann ein neuer Brandherd entfacht werden. Jeden Tag sterben und leiden auch in der Ukraine, im Sudan und in Gaza Menschen. Jeden Tag erhöhen Kriegsprofiteure die Preise. Imperialismus bedroht die Existenz der Menschheit durch Umweltkatastrophe und Atomtod.

Dagegen setzen wir bewusst am 8. Mai, am Tag der Befreiung vom Faschismus, am Tag der Beendigung des II. Weltkriegs unser eigenes Signal! Wir rufen zur bundesweiten Demonstration gegen Faschismus und gegen die grassierende imperialistische Aggression auf – für eine befreite Gesellschaft, für Sozialismus. Damit die Menschheit eine Zukunft hat, muss der Imperialismus Vergangenheit werden!

Auf zur Demonstration am 8. Mai 2026 um 18 Uhr
Im Ruhrgebiet/NRW (genauer Ort wird noch bekannt gegeben)

Wir stehen solidarisch auf der Seite der Menschen in allen vom Krieg betroffenen oder bedrohten Ländern. Wir verteidigen nicht das islamistisch-faschistische Regime des Iran. Aber es ist Sache der Menschen im Iran, über ihr Schicksal zu entscheiden. Den USA und Israel geht es nur um die Ausschaltung von Konkurrenten und die Ausbeutung der Ressourcen!

Um die Eskalation zu einem atomaren Inferno zu verhindern, stellen wir uns gegen alle Imperialisten. Die deutsche Kriegtüchtigkeitsregierung unter Bundeskanzler Merz gibt sich neutral, aber ohne deutsche Militärbasen wäre dieser Krieg nicht führbar. Deutschland rüstet zur Großmacht – „Whatever it takes“! Dafür greifen sie unsere erkämpften sozialen und politischen Rechte an, verschärfen die Ausbeutung in den Betrieben. Dafür soll die Jugend in den Kriegsdienst gezwungen werden. Wir unterstützen den Schulstreik gegen die Wehrpflicht am 8. Mai! Wir sind Teil der Bewegung in Betrieben und Gewerkschaften gegen Arbeitsplatzvernichtung und verschärfte Ausbeutung, gegen Umstellung auf Rüstungsproduktion und Kriegswirtschaft, gegen Burgfrieden. Wir rufen alle kämpferischen Bewegungen, alle Freiheitskämpfer auf: Lasst uns gemeinsam gegen Faschismus, Krieg Umweltzerstörung und Völkermord demonstrieren – Schulter an Schulter!

Wir fordern:
- Keine Waffen, kein Geld für imperialistische Kriege!
- Keine Nutzung deutscher Stützpunkte für den Krieg!
- Achtung des Völkerrechts!
- Nein zum Kriegsdienst!
- Keine neuen Mittelstreckenraketen in Deutschland!
- Für das Recht auf Flucht und Asyl!

Erstunterzeichner:
- Fritz Hofmann, Sprecherkreis Neue Friedensbewegung gegen Faschismus und Krieg
- Fritz Ullmann, zentrale Koordinierungsgruppe des Internationalistischen Bündnisses, LF - Linkes Forum, Stadtverordneter im Rat der Stadt Radevormwald
- Hans-Werner Rimpel, VVN-Mitglied
- Ingrid Schween, Die Unbeugsamen NRW
- Jens Speckenbach, Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften
- Ludger Klein-Ridder, Attac, Friedensinitiative Gütersloh, Kreisvorstand Die Linke Gütersloh
- Meik Schöpping, humanitärer Helfer Mittelmeer / Seenotretter a. D.
- Sebastian Zumdick, ver.di, Münster

Organisationen:
- Föderation der Arbeiter aus der Türkei in Deutschland (ATIF)
- Föderation für Demokratische Rechte in Deutschland (ADHF)
- Internationalistisches Bündnis antifaschistischer, fortschrittlicher und revolutionärer Kräfte in Deutschland
- LF - Linkes Forum im Bergischen Land

Wir suchen noch weitere Unterzeichner - meldet Euch bei [email protected] oder [email protected] !

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In mehr als 100 Orten in Deutschland wurde bei den Ostermärschen für Abrüstung demonstriert. Die Veranstalter äußern sich zufrieden, räumen aber auch ein: Angesichts der kritischen Weltlage wäre eine höhere Beteiligung "wünschenswert".#Ostermärsche #Friedensbewegung #Krieg
Friedensbewegung: Mehrere Zehntausend demonstrieren bei Ostermärschen
Friedensbewegung: Mehrere Zehntausend demonstrieren bei Ostermärschen

In mehr als 100 Orten in Deutschland wurde bei den Ostermärschen für Abrüstung demonstriert. Die Veranstalter äußern sich zufrieden, räumen aber auch ein: Angesichts der kritischen Weltlage wäre eine höhere Beteiligung "wünschenswert".

tagesschau.de

Friedensbewegung: Mehrere Zehntausend demonstrieren bei Ostermärschen

In mehr als 100 Orten in Deutschland wurde bei den Ostermärschen für Abrüstung demonstriert. Die Veranstalter äußern sich zufrieden, räumen aber auch ein: Angesichts der kritischen Weltlage wäre eine höhere Beteiligung "wünschenswert".

➡️ https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/ostermaersche-bilanz-104.html?at_medium=mastodon&at_campaign=tagesschau.de

#Ostermärsche #Friedensbewegung #Krieg

Friedensbewegung: Mehrere Zehntausend demonstrieren bei Ostermärschen

In mehr als 100 Orten in Deutschland wurde bei den Ostermärschen für Abrüstung demonstriert. Die Veranstalter äußern sich zufrieden, räumen aber auch ein: Angesichts der kritischen Weltlage wäre eine höhere Beteiligung "wünschenswert".

tagesschau.de
Solty: Eine Mehrheit glaubt aktuell, mehr Waffen reduzieren die Gefahr von #Krieg. Zugespitzt könnte man sagen, es herrscht der Glaube, die größte #Friedensbewegung bestünde aktuell aus der #Bundeswehr und #Rheinmetall. Diese #Abschreckungsphilosophie ist so verbreitet wie in den 1990er-Jahren der Glaube an die freien Märkte. Das liegt an der Angst vor einem Krieg mit Russland. Zu diesem wird es zwar viel eher durch ein gemeinsames militärisches Hochschaukeln kommen. 1/2

Interview zum potentiellen Zulauf zur #Friedensbewegung und warum immer noch viele Menschen glauben mit mehr #Aufrüstung könne man den #Frieden aufrecht erhalten.

https://taz.de/Forscher-ueber-schwache-Friedensbewegung/!6168036/

Forscher über schwache Friedensbewegung: „Eine Mehrheit glaubt, mehr Waffen verhindern Krieg“

Großproteste gegen die Aufrüstungspolitik seien derzeit unwahrscheinlich, sagt Friedensforscher Ingor Solty. Wenn die Rechnung kommt, könne sich das ändern.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH