„Studien zeigen, dass Gewalt gegen Frauen ein strukturelles Problem ist, das durch fehlende Gleichstellung bedingt wird. Wenn also fast jeden zweiten Tag ein #Femizid in Deutschland begangen wird, ist das ein gesellschaftliches Problem.“
Ja.
Ich frage mich gerade, ob es #Frauenmorde in der #DDR gab. Mir ist nichts darüber bekannt. Das kann natürlich daran liegen, dass es unter dem Deckel gehalten wurde. Oder daran, dass es sie einfach nicht gab. Weil die Einstellung zu Frauen einfach eine ganz andere war. Weil Frauen nicht als Besitz von Männern angesehen wurden. Weil Frauen ökonomisch unabhängig waren. Wenn der Macker genervt hat, wurde er in die Wüste (bzw. die Steppe) geschickt. Da die Macker das wussten, haben sie sich anders verhalten.
Die DDR hatte die höchste Scheidungsrate der Welt und wir waren irgendwie stolz darauf. =:-) Also wir, nicht der Staat. Wenn ich mich recht erinnere, konnte man sogar Ärger mit der Partei bekommen, wenn das Ehe-Leben nicht „funktionierte“.
https://www.taz.de/!6040628