Die Zahl der #Fischereibetriebe an der deutschen #Ostsee ist deutlich gesunken.

Anfang der Neunziger gab es noch über 1.000, Ende 2025 nur noch 285 im Haupterwerb. Gründe sind schlechte #Fangquoten, #Überfischung, demografischer Wandel und der #Klimawandel.

Arten wie #Hering und #Dorsch dürfen kaum noch gefangen werden. Auch im #Nebenerwerb nimmt die Zahl der Betriebe ab. Prämien und Entschädigungen stützen den Sektor nur noch vorübergehend.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ostseefischer-geben-erneut-betriebe-auf-extrem-schlechten-fangmoeglichkeiten-a-63590c1b-2c5a-4bb3-b9ca-76fcbf3e8c45

#fischerei

»Extrem schlechte Fangmöglichkeiten«: Immer mehr Ostseefischer geben Betriebe auf

Anfang der Neunziger war die Anzahl der Fischereibetriebe an der Ostsee noch vierstellig, jetzt ist sie unter 300 gesunken. Das liegt auch am Klimawandel.

DER SPIEGEL

#Meereswärmeperioden bedrohen kleine #Fischereibetriebe:

https://www.nature.com/articles/s43247-024-01696-x

In #BajaCalifornia führten extreme #Wärmeperioden zu #Fangrückgängen von 15–58 % bei #Hummer, #Seeigeln und #Seegurken.

Besonders betroffen: Betriebe nahe biogeografischer Übergangsbereiche.

Mit dem #Klimawandel werden diese Ereignisse häufiger und intensiver, was die Verletzlichkeit kleiner #Fischereien weiter erhöht.

#Fischerei #Meereserwärmung #Klimafolgen #Science #Nahrungsmittelversorgung

Past and future impacts of marine heatwaves on small-scale fisheries in Baja California, Mexico - Communications Earth & Environment

Intense marine heatwaves led to a reduction in aggregate small-scale fisheries landings of lobsters, sea urchins and sea cucumbers of up to 58% during the last two decades in the Baja California Peninsula, according to an analysis of fisheries data and sea surface temperatures.

Nature