Digitaler Wochenrückblick 29. März 2026 – No Way Back

Es gibt ein Sicherheitsrisiko in jedem Haushalt. Das ist die kleine Schachtel mit ein paar Drähten dran, für Telefon und Internet. Technikaffine Leserinnen und Leser kennen den Fachbegriff: Router. Meist steht bei uns Fritz.Box oder Speedlink drauf. In Nordamerika haben sie entdeckt:
Böswillige Akteure haben Sicherheitslücken in im Ausland hergestellten Routern ausgenutzt, um amerikanische Haushalte anzugreifen, Netzwerke zu stören, Spionage zu betreiben und den Diebstahl geistigen Eigentums zu erleichtern. Im Ausland hergestellte Router waren zudem an den Cyberangriffen „Volt“, „Flax“ und „Salt Typhoon“ beteiligt, die auf wichtige US-Infrastruktur abzielen.“ lesen wir alles  hier

Deshalb haben die Nordamerikaner Router aufgelistet, die nicht mehr eingeführt und verkauft werden dürfen. Wer Router im Land der Träume weiter dort verkaufen will, der muss erstmal eine Begründung liefern, „warum ein im Ausland hergestellter Router derzeit nicht in den Vereinigten Staaten hergestellt wird, einschließlich der Gründe für die Wahl dieser ausländischen Lieferanten und der Angabe, ob Alternativen bestehen.“

Die wollen die Dinger im Land selbst zusammenpusseln und warum das bedeuten soll, dass Router aus Nordamerika sicher sind, wissen sie selbst nicht. Jedenfalls findet sich in den Papieren nichts dazu.

Muss auch nicht, die FCC, das ist deren Zulassungsbehörde, nimmt nur Bezug auf die Sicherheitsstrategie 2025 von Donald Trump: „Die Vereinigten Staaten dürfen bei Kernkomponenten – von Rohstoffen über Bauteile bis hin zu Fertigprodukten –, die für die Verteidigung oder die Wirtschaft des Landes notwendig sind, niemals von einer ausländischen Macht abhängig sein. Wir müssen uns unseren eigenen unabhängigen und zuverlässigen Zugang zu den Gütern wieder sichern, die wir benötigen, um uns zu verteidigen und unsere Lebensweise zu bewahren.

Das dient der Sicherheit und dem Wohlstand! Deshalb gibt es einen „Plan zur Produktion in den USA und zur Rückverlagerung“. Es wird gefordert: „Ein detaillierter, zeitgebundener Plan zur Einrichtung oder zum Ausbau der Produktion in den Vereinigten Staaten für den Router, für den der Antragsteller eine bedingte Zulassung beantragt, damit dieses Gerät die Voraussetzungen für eine FCC-Zulassung erfüllt“ – und die „Voraussetzungen für eine FCC-Zulassung“ sind eng an der Wetterbericht gekoppelt.

Brendan Carr, das ist der Vorsitzende der FCC (die „Federal Communications Commission“ zu deutsch etwa „Bundeskommunikationskommission“) bekennt sich zu der Maßnahme, betont aber, die FCC sei für das Verbot gar nicht zuständig, sondern nur für die Veröffentlichung und die Durchsetzung, der Befehl (!) dazu käme von einem nicht näher genannten Geheimdienst.

Irgendwie erinnert mich diese Argumentationskette an die Verteidigungslinie unserer Nazi-Schergen, die hatten auch keine Verantwortung für den Befehl, sie mussten ihn nur umsetzen. Das ist kein Vergleich, der Schaden ist geringer und kostet keine Menschenleben – aber die haben bei uns auch ganz klein angefangen.

Dies, im Gegensatz zu den digitalen Schäden, die Nordamerika im Sinne des eigenen Wohlstandes bei uns in Europa anrichtet, befeuert von Politkern, die Palantir für eine Segnung und die OpenSource für einen Kampfbegriff der „Fünften Kolonne“ halten.

Bleibt die Frage, ob es statthaft ist, das eigene geistige Eigentum zu schützen und der Vermarktung US-amerikanischer Dienste zu entziehen. In den letzten Wochenrückblicken  konnten wir uns dieser subversiven Gedanken aktiv annähern. Deswegen wird dieser schleimige Labsal für Microsoft/Google nicht abreißen, nur weil wir nicht mehr mitmachen. Andererseits: wenn auch wir nichts machen, welche digitalen Vorbilder gibt es?

Was noch fehlt, war unser Adressbuch und den Kalender aus den Fängen Microsofts zu befreien. Natürlich ist das nicht völlig ohne Verluste möglich, dann Microsoft hat seine eigenen proprietären inkompatiblen Standards. Anders allerdings, als bei den Mails, muss nichts umgewurstet werden, es gibt den kleinsten gemeinsamen Nenner: in Outlook auf Datei: „Öffnen und Exportieren“ gehen und hernach das gewünschte Format wählen: CSV, das ist, kundige Leserinnen und Leser werden es zuerst erkennen, nichts anderes als ein Format für eine Tabellenkalkulation. Wer jetzt nicht gleich an Excel denkt, hat verstanden, was eine Tabellenkalkulation ist. Das müssen wir uns als eine Art ungeschliffenes Rohformat vorstellen, mehr geben die uns nicht.

Mit diesem Format können wir unseren Kalender und auch das Adressbuch bei mail.de importieren, einfach die Seite aufrufen und zum Import jeweils als Dateityp CSV wählen.

Der Kalender und das Adressbuch muss danach zwingend in Outlook gelöscht werden, hier gilt KEINE Ausrede, auch nicht zur Sicherheit ein paar Tage noch drin lassen, denn Du vergisst das garantiert! Wer sich absichern möchte, der darf höchstens noch einen Export im PST-Format wagen und gleich im Papierkorb seiner Festplatte ablegen, die wird nach ein paar Tagen automatisch gelöscht, Gefahr gebannt!

Unterm Strich ist das alles kein Hexenwerk, wenn ich weiß, wo meine Daten liegen und wie ich sie behandeln kann. Wer zurück möchte, wohin auch immer, der kann alle Daten ohne Verluste in Standardformaten exportieren und an anderem Ort importieren.

Eine solche Anleitung zu Selbsthilfe in einem Medium zur politisch-philosophischen Erbauung mag auf den ersten Blick Irritation auslösen, was aber nicht davon abhalten sollte, einmal selbst aktiv zu werden. Oder wollen wir weiter einer elegischen Weltsicht folgen, damit wir nichts ändern müssen? Nur zu, auch das verursacht zuerst keinerlei körperlichen Schmerzen.

Digitaler Wochenrückblick 29. März 2026 – No Way Back – Beueler-Extradienst

Spokój w obliczu burzy. TP-Link odpowiada na nowe regulacje FCC i planuje produkcję w USA

Niedawna decyzja Federalnej Komisji Łączności (FCC) o zablokowaniu certyfikacji dla zagranicznych routerów mocno zamieszała na rynku technologicznym.

Podczas gdy wielu mniejszych graczy nerwowo przelicza koszty przeniesienia produkcji, TP-Link wydaje oficjalne oświadczenie. Przekaz jest jasny: firma spodziewała się takich ruchów, ma w rękawie wietnamskie fabryki, a wkrótce uruchomi linie montażowe na amerykańskiej ziemi.

Amerykański ban to nie jest problem pojedynczych marek, ale potężne wyzwanie logistyczne dla całego świata technologii. Jak zauważa TP-Link w swoim oficjalnym stanowisku, najnowsza decyzja FCC, dotycząca nowych urządzeń, które nie uzyskały jeszcze certyfikacji na rynku amerykańskim, może mieć istotny wpływ na cały segment routerów konsumenckich.

Trzęsienie ziemi na rynku sieciowym. Stany Zjednoczone zakazują importu zagranicznych routerów Wi-Fi

Globalny łańcuch dostaw pod lupą

Dlaczego nowe wytyczne są tak problematyczne dla branży? Powód jest prozaiczny. Zdecydowana większość producentów – w tym także firmy amerykańskie – opiera produkcję na globalnych łańcuchach dostaw i wytwarza urządzenia poza Stanami Zjednoczonymi. W praktyce oznacza to, że nowe regulacje nie dotyczą wyłącznie pojedynczych firm, lecz wyznaczają nowe standardy dla całej branży.

Zamiast jednak narzekać na zaostrzone przepisy, azjatycki producent upatruje w nich szansy na uporządkowanie rynku. Firma oficjalnie ocenia te działania jako krok w kierunku zwiększenia poziomu bezpieczeństwa i transparentności w sektorze urządzeń sieciowych.

Wietnamskie zaplecze i amerykański sen

Spokój giganta nie bierze się znikąd. Przedsiębiorstwo deklaruje, że pozostaje pewne bezpieczeństwa swojego łańcucha dostaw i jest bardzo dobrze przygotowane na funkcjonowanie w nowych realiach regulacyjnych.

Odpowiedzią na amerykańskie blokady jest dywersyfikacja produkcji, która trwa już od jakiegoś czasu. Firma rozwija globalne zaplecze produkcyjne, w tym własne zakłady w Wietnamie. Najciekawiej brzmi jednak inna obietnica – marka planuje uruchomienie produkcji w Stanach Zjednoczonych, uzupełniającej istniejącą strukturę operacyjną.

Ogromna skala działalności i odpowiednio wczesne przenoszenie fabryk poza zapalne terytoria sprawiają, że TP-Link znajduje się wśród najlepiej przygotowanych producentów do spełnienia nowych wymogów regulacyjnych. Wygląda na to, że dla niektórych nowe prawo to potężny problem rynkowy, a dla innych – doskonała okazja do ucieczki konkurencji i udowodnienia swojej odporności na geopolityczne zawirowania.

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#RWEFCC #RWErfurt #FCC #DFBPokal #MDR heute ab 13:30 Uhr: Rot Weiss Erfurt - Carl Zeiss Jena. Am 28. November 2025 stand zum letzten Mal eine Partie zwischen Rot Weiss Erfurt und Carl Zeiss Jena auf dem Programm. Mit einem 3:1 verließ Rot Weiss ... https://fussballimtv.de/live/2026/rot-weiss-erfurt-carl-zeiss-jena-61631.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=mastodon

Privatisation orbitale : fin de la liberté d’observer le ciel

Les satellites miroirs comme Reflect Orbital menacent de privatiser la lumière céleste, rendant l’observation astronomique impossible pour tous. Privatisation lumineuse orbitale = fin de l’accès libre au ciel. Satellites miroirs (Reflect Orbital) éclairent Terre pour pub/énergie, mais éblouissent définitivement astronomes amateurs. Le cosmos n’appartient plus à l’humanité. #ReflectOrbital #FCC #Astronomie

https://homohortus31.wordpress.com/2026/03/29/privatisation-orbitale-fin-de-la-liberte-dobserver-le-ciel/

Privatisation orbitale : fin de la liberté d’observer le ciel

Les satellites miroirs comme Reflect Orbital menacent de privatiser la lumière céleste, rendant l’observation astronomique impossible pour tous. Privatisation lumineuse orbitale = fin de l’accès li…

Homo Hortus

Сетевой нейтралитет: как в США появился приказ о восстановлении свободы в интернете

Restoring Internet Freedom (Правила восстановления свободы интернета) были приняты 14 декабря 2017 года во время первого президентского срока Дональда Трампа. Утвердив их, Федеральная комиссия по связи (FCC) отменила Open Internet Order (Правила открытого интернета) 2015 года и вернулась к схеме мягкого регулирования. Этот документ стал символом дерегулирования и «возвращения свободы интернету», хотя критики называли его капитуляцией перед крупными провайдерами. Меня зовут Ольга Макарова, я директор департамента коммерческого управления ресурсами технического блока МТС. Вы читаете пятый материал из цикла «Сетевой нейтралитет: не совсем то, что так называют». В нем я покажу, как технические детали (DNS, кэширование, pole attachments) стали точкой преткновения между Вашингтоном, штатами, судами и провайдерами.

https://habr.com/ru/companies/ru_mts/articles/977578/

#FCC #Restoring_Internet_Freedom #Open_Internet_Order #сетевой_нейтралитет #Апелляционный_суд_США

Сетевой нейтралитет: как в США появился приказ о восстановлении свободы в интернете

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Хабр

While this is certainly a transparent attempt by the current adminstration to extract MORE MONEY from manufacturers by forcing them to seek exemptions from this rule change, I seriously doubt this is a vector for government mandated backdoors, especially considering that routers are only one piece of a network, auditable free and open source software is available to run on these appliances, AND routers are things you can BUILD out of computers and network interface cards.

#routerban #fcc

While I am certainly not a fan of this recent rule change, given the current availability of new and used consumer, business and commercial grade networking equipment, as well as future business and commercial grade networking equipment, I personally am not concerned with the availability of networking equipment moving forward.

#routerban #fcc

I should also point out, as I am sure others have (including the FCC FAQ) that this covers *new* equipment seeking an FCC certification for use in the USA. Equipment currently on the market that is already FCC certified is totally exempt from this, because of course it is ALREADY CERTIFIED.

#routerban #fcc

Judge Grants Restraining Order To Pause Nexstar-Tegna Merger

The judge wrote that DirecTV was likely to succeed on the merits of its challenge.

Deadline