Mit den Jahren: Ein ganzes #Langgedicht auf das halbe Leben und die Ahnung der #Endlichkeit
https://www.l-iz.de/bildung/buecher/2026/03/mit-den-jahren-ganzes-langgedicht-halbes-leben-ahnung-endlichkeit-649145
#Rezensionen #Bücher #Lyrik
Mit den Jahren: Ein ganzes #Langgedicht auf das halbe Leben und die Ahnung der #Endlichkeit
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Was macht das #Leben aus in einer Gesellschaft, die #Jugend und Wachstum idealisiert? Im Podcast #Strandgespräche spricht Birgit Spies mit der Seelsorgerin i.R. Edeltraud Sänger über Sinn, Gemeinschaft, Alter, Tod und #Menschlichkeit

Eine Gesellschaft, die sich über immerwährenden Wachstum und Fortschritt definiert, die stark auf Jugendlichkeit, Fitness und Geschwindigkeit fixiert ist, hat wenig Platz für die Endlichkeit. Es stellt sich die Frage, was das Leben ausmacht und...
Unsere gemeinsame Zeit ist sehr wertvoll geworden.
Umso glücklicher bin ich, dass mein kölner Heinzelmännchen nun wieder zu Hause ist.
Danke an alle, die uns mit ihren guten Wünschen begleitet haben.
Es ist ein gutes Gefühl zu spüren, dass es soviel Zuspruch gab.
Hintergrund | Surplus: Warum Grünes Wachstum ein Irrweg ist
Der Kapitalismus benötigt Wachstum. In einer endlichen Welt kann man aber nicht unendlich wachsen. Auch »grünes Wachstum« ist eine Illusion.
Viele Jugendliche verzweifeln an den Erwachsenen. Die Klimakrise gefährdet ihre Zukunft, doch unablässig werden weitere Treibhausgase ausgestoßen. »Was macht unsere Eltern nur so ratlos?«, fragte sich etwa Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Genauso wenig konnte sie begreifen, warum die langjährige Bundeskanzlerin Angela Merkel weitgehend untätig blieb. »Merkel ist Physikerin. Müsste sie da nicht verstehen, was es bedeutet, wenn Klimagraphen in die Höhe rasen?« (weiter)
Meine Meinung: Schön das man inzwischen auch bei diesem Wirtschaftsmagazin auf den Trichter gekommen ist, das Kapitalismus auch wenn man ihn grün anstreicht keine Lösung ist. Kapitalismus setzt unendliches Wachstum in einer begrenzten Welt voraus, dass passt einfach nicht zusammen!
#Hintergrund #Kapitalismus #Wachstum #Welt #Endlichkeit #Surplus #2026-01-16 @dach
Im Spielfeld von Endlichkeit und Unendlichkeit
Lesetagebuch „Notizen für John“ (8)
An einer Stelle im Buch spricht der Therapeut Didion darauf an, dass sie sich offensichtlich nicht ausreichend mit ihrer eigenen Endlichkeit auseinander gesetzt hätte. (vielleicht hat sie auch darum kaum jemandem von ihrer Krebserkrankung erzählt). Manchmal fällt es mir schwer an Zufälle zu glauben, denn nachdem ich diese Stelle gelesen habe, gehe ich in die Bibliothek um mir „Der Gärtner und der Tod“ von Gospodinov auszuleihen. Ein Buch, das ich nur empfehlen kann. Dabei finde ich „Abschied nehmen“, ein Buch in dem ich beim Hereinblättern folgenden Satz finde (ich kann nicht wörtlich zitieren, weil das Buch noch auf dem Schreibtisch im Büro liegt) „Ich möchte Ihnen nicht die Angst vor dem Tod (Sterben?) nehmen, aber ich möchte Ihnen helfen diese Angst auszuhalten und dabei vielleicht sogar etwas Schönes zu entdecken. Ganz viel gerät durch diesen Satz in Bewegung.
Mir wird bewusst, dass das ein Punkt ist, dem ich ausweiche. Jahrelang, Jahrzehnte lang, habe ich mir eingebildet, ich hätte mich ja bereits im sehr jungen Alter ausreichend und eigentlich überreichlich mit dem Tod auseinander gesetzt, indem ich meinen Vater an den Tod verloren habe, indem dann meine Mutter plötzlich starb, indem sich nicht viel später mein Großvater aufhängte, während zwischen dem Tod von Vater und Mutter meine Oma erfolgreich bei einem sehr subtilen Selbstmord gewesen war. (wie übertrieben sich das anhört, listet man es auf. Und dabei habe ich meine Cousine, die sich ebenfalls selbst das Leben nahm, gar nicht erwähnt).
Das Lebensende, die Sterblichkeit. Manchmal reden M. und ich darüber, manchmal indem wir überlegen, ob wir im Koma und an Apparaten weiterleben möchten, manchmal indem wir morbide Witze darüber machen, aber wirklich an uns heran lassen wir das Thema nicht. Oder vielleicht sollte ich ihn da nicht vereinnahmen, sondern bei mir selbst bleiben: eine, die sehr früh mehrfach mit dem Tod konfrontiert wurde, eigentlich ohne dass sie Hilfe bekam, ohne dass Trauer, Tod und Sterben, Verlust usw. bemerkt, begleitet und kontextualisiert worden wären, eine, die glaubte, indem sie das alles wissenschaftlich aufarbeitet, würde sie es auch seelisch aufgearbeitet haben. Also: gute Diplomarbeit, dann ist das Thema jetzt aber auch vom Tisch. Genug damit auseinander gesetzt. Und deswegen habe ich dann z.B. das Buch von Yalom über existentielle Psychotherapie mit abgespreiztem Finger gelesen. Mich gefragt: was soll das, was machen die so viel Gewese um Todesangst? Ich jedenfalls habe die nicht. Langsam reift die Vermutung: eine die so etwas behauptet, hat so viel Todesangst, dass sie das nicht im geringsten an sich heranlassen, dass sie das ganz ganz weit von sich weisen muss.
Rezension: Knietzsche und der Tod – Anja von Kampen
https://productive-books.org/?p=7649
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#endlichkeit #familientrauerbegleitung #tod
2/ Die Welt braucht keine #Milliardäre! #Knorkator #SagsMitMusik #Vermögenssteuer #Endlichkeit #Unendlichkeit
https://www.youtube.com/watch?v=6kh5CJ90KAU&list=RD6kh5CJ90KAU&start_radio=1
Ich hatte @dehade so verstanden, dass das Verschieben von #Verantwortung auch im Hinblick auf die #Endlichkeit keinen Sinn macht. "Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen." etwas größer, sozusagen. ;-)
@Hilfsbuchhalter @woz @IngridAusOL
Was wir als #Verschwenden an #Zeit empfinden & was nicht, ist ja individuell
Was ich mit dem Satz meine ist, dass ein #Bewusstsein für die #Endlichkeit unseres Seins helfen kann unsere #Lebenzeit & die Verwendung zu überdenken
Oft habe ich mit jungen Menschen zu tun, die sich gedrängt sehen, viel Zeit auf sog. #SocialMedia zu verbringen, diese Zeit meist nicht genießen, sondern oft bitterlich bereuen