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Dieser Wasserfall 70 Minuten von Köln wÀchst jedes Jahr um 10 Zentimeter
14. May 2026 Anzeige Dieser Wasserfall 70 Minuten von Köln wĂ€chst jedes Jahr um 10 Zentimeter Ein Wasserfall, der nicht nur Wasser fĂŒhrt, sondern langsam gröĂer wird: Das gibt es tatsĂ€chlich â nur knapp 70 Minuten von Köln entfernt. Der DreimĂŒhlen Wasserfall in der Kalkeifel liegt zwischen Ăxheim, Kerpen (Eifel) und Nohn und wird wegen seiner NĂ€he zu Nohn auch Nohner Wasserfall genannt. Sein Kalksinter wĂ€chst jedes Jahr um etwa zehn Zentimeter. Die Entstehung des [âŠ]50 Minuten von Köln: In dieser Fabrik steht die Zeit seit 1961 still
14. May 2026 Anzeige 50 Minuten von Köln: In dieser Fabrik steht die Zeit seit 1961 still In Euskirchen-Kuchenheim steht ein Museum, das sich nicht wie ein klassisches Museum anfĂŒhlt. Die Tuchfabrik MĂŒller zeigt eine vollstĂ€ndig erhaltene Wolltuchfabrik mit Maschinen, Werkzeugen und ArbeitsplĂ€tzen aus dem frĂŒhen 20. Jahrhundert. FĂŒr Kölnerinnen und Kölner ist der Standort ein nahes Ausflugsziel, das Industriegeschichte anschaulich macht â mit laufenden Maschinen und viel [âŠ]https://www.lindweiler.de/50-minuten-von-koeln-in-dieser-fabrik-steht-die-zeit-seit-1961-still/
(SchwĂ€bische) Gender-Ărger wegen dieser Plakate: âWas soll das?â
Warum die Schreibweise âBĂ€uer*innenâ in der GroĂen Landesausstellung âUffrurâ in Bad Schussenried fĂŒr Irritationen sorgt â und was dahintersteckt.Dieser Putsch findet mit Software statt â und nicht mit Panzern
Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln
Stellen Sie sich vor, ein autoritĂ€res Regime ĂŒbernimmt Ihr Land. Keine Panzer rollen durch die StraĂen, keine Soldaten besetzen Parlamente. Stattdessen: Notebooks. RucksĂ€cke voller Notebooks. Und in diesen Notebooks: Ihre Daten.
Was klingt wie ein dystopischer Thriller, ist in den USA lĂ€ngst RealitĂ€t. Elon Musk und seine âDOGEâ-Truppe marschieren â ausgestattet mit einer Art Trumpâscher Generalvollmacht â durch die Behörden. Dort kopieren sie hemmungslos die intimsten Daten der BĂŒrger: Wer wohnt wo? Wer hat was verdient? Wer wurde irgendwann mal von der Polizei befragt â schuldig oder nicht? Und vor allem: Wer hat wen gewĂ€hlt? Manchmal stellen sich mutige Beamte in den Weg und aufrechte Richter urteilen spĂ€ter, dass das Kopieren illegal war. Aber sind die Daten erstmal auf den Notebooks, sind sie auĂer Kontrolle.
Diese Daten landen aktuell in den gigantischen Auswertungsmaschinen von Palantir â einem Unternehmen, das seit Jahren im Geheimen an der digitalen Ăberwachung der Gesellschaft arbeitet.
Palantir wurde nicht zufĂ€llig nach dem âAllsehenden Steinâ aus Herr der Ringe benannt. In Tolkiens Welt war der Palantir ein Werkzeug, das zwar Wissen versprach, aber am Ende nur in den Bann des Bösen fĂŒhrte. Ein warnendes Symbol. Peter Thiel, Palantirs MitgrĂŒnder und frĂŒhzeitiger Investor bei Facebook, hat diese Warnung offenbar missverstanden â oder bewusst ignoriert.
Wenn Software zur Waffe wird
Thiel ist nicht nur ein Silicon-Valley-MilliardĂ€r, sondern auch einer der wichtigsten intellektuellen Vordenker der autoritĂ€ren Rechten in den USA. Er trĂ€umt offen von einer Welt, in der âDemokratie und Freiheit nicht miteinander vereinbarâ sind. Palantir ist seine Maschine zur Umsetzung dieser Ideologie.
In den HĂ€nden eines autoritĂ€ren Regimes wird Palantirs Software zur perfekten Waffe: Sie analysiert riesige Datenmengen, erstellt prĂ€zise Profile, bewertet Menschen nach GefĂ€hrlichkeit und âNĂŒtzlichkeitâ. Laut Recherchen von Medien wie Wired und CNN ist aktuell auch die Rede davon, âAbschiebe-Operationen zu rationalisierenâ. Das ist der technokratische Euphemismus fĂŒr: Wer wird als NĂ€chstes abgeschoben? Effizient, kostengĂŒnstig, algorithmisch optimiert. Der Traum einer AfD.
Der nĂ€chste Schritt soll schon folgen: Ăber Social-Media-Schnittstellen werden politische Gesinnungen mitgerechnet. Ein falscher Tweet, ein kritischer Facebook-Post, das Liken kritischer Professoren â und schon steht man ganz oben auf der Liste.
Herzlichen GlĂŒckwunsch, willkommen im digitalen Faschismus 2.0.
Wer jetzt glaubt, das sei ein rein amerikanisches Problem, unterschĂ€tzt die Geschwindigkeit, mit der autoritĂ€re Technologien und Ideologien exportiert werden. Palantir-Technologie wird schon von Sicherheitsbehörden bei uns in einzelnen BundeslĂ€ndern genutzt und das soll massiv ausgebaut werden. Wir mĂŒssen leider bei dem aktuellen politischen Klima immer mitberĂŒcksichtigen, dass wir in Deutschland nur eine Wahl davon entfernt sein könnten, dass die Falschen die richtigen Knöpfe drĂŒcken.
Man weià nie, wer nach der nÀchsten Wahl in den ServerrÀumen sitzt.
Datenschutz ist Brandschutz fĂŒr die Demokratie
Sind wir vorbereitet, wenn dann Ă€hnliches geschieht? Wenn Behördenchefs ausgetauscht werden, sich nicht an Regeln halten und alles schnell geht? Wahrscheinlich nicht. Wir mĂŒssen das aber zumindest als mögliches Szenario mitdenken.
Wir reden uns ein, dass Datenschutz lĂ€stig sei, ein bĂŒrokratisches Relikt. Dabei ist es genau das Gegenteil:
Datenschutz ist Brandschutz fĂŒr die Demokratie. Datensparsamkeit ist unser Notausgang, wenn das System in Flammen steht.
Denn am Ende entscheidet eine einzige Frage darĂŒber, wie wehrlos wir sein werden:
Welche Daten liegen dann noch auf den Servern?
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Author: Anette Dowideit
Stellen Sie sich vor, ein autoritĂ€res Regime ĂŒbernimmt Ihr Land. Keine Panzer rollen durch die StraĂen, keine Soldaten besetzen Parlamente. Stattdessen: Notebooks. RucksĂ€cke voller Notebooks. Und in diesen Notebooks: Ihre Daten. Was klingt wie ein dystopischer Thriller, ist in den USA lĂ€ngst RealitĂ€t. Elon Musk und seine âDOGEâ-Truppe marschieren â ausgestattet mit einer Art Trumpâscher [âŠ]