https://www.wienbibliothek.at/besuchen-entdecken/veranstaltungen-fuehrungen/veranstaltungsreihe-digitaler-humanismus #DSIRF #spyware
Die Wiener Softwareboutique Dsirf arbeitete an einem Staatstrojaner, vor dem Microsoft warnte. Seitdem wird ermittelt. Die Eigentümer fühlen sich ungerecht behandelt und schmeißen hin. Alle Investitionen im deutschsprachigen Raum werden eingestellt, die Firmen geschlossen.
Im Bericht des EU-Parlaments über den Einsatz der Spionagesoftware #Pegasus in europäischen Ländern (links) steht: "[Österreichs] Ex-Kanzler Kurz hat enge Kontakte zum Gründer der #NSOGroup, und #DSIRF, ein großer Spyware-Provider, ist in Österreich beheimatet."
Sebastian #Kurz selbst versteht offenbar Komma und Satzbau nicht, und denkt, der Bericht unterstellt ihm Verbindungen zu DSIRF.
Daraufhin hatte die EVP in einem Abänderungsantrag (rechts) den Satz ändern wollen. Das ist mehrheitlich abgelehnt worden.
Kaum zieht man diese Trojanerbuden ins Licht, vergehen sie wie Vampire. Erst #FinFisher, jetzt #DSIRF.
»Trotz allem hat DSIRF die Aufmerksamkeit des #Pegasus-Untersuchungsausschusses im EU-Parlament auf sich gezogen. In einer Erstversion des Ausschussberichts … wird das Unternehmen in einem Zuge mit bekannten Spywareherstellern wie der #NSOGroup und Finfisher genannt. Laut dem Bericht ist DSIRF mitunter für den russischen Konzern "#RussianMachines" des Oligarchen Oleg #Deripaska tätig gewesen. Eine Kooperation, die DSIRF bestreitet. Darüber hinaus gibt es laut Rohbericht Verwicklungen mit dem ehemaligen und auf der Flucht befindlichen #Wirecard-Vorstand Jan #Marsalek.
…
DSIRF sei für eine Cybersicherheitsprüfung der Wirtschaftsprüfer #KPMG zum Einsatz gekommen, erklärte das Unternehmen 2021. So weit, so gut. Wie der STANDARD berichtete, gibt es mittlerweile aber Hinweise dafür, dass sogenannte #Kickbackzahlungen an einen ehemaligen hochrangigen #Signa-Manager geflossen sind.«
#Benko #Kaufhof #Karstadt
Dem Wiener Unternehmen DSIRF wird Onlinespionage in mehreren Ländern vorgeworfen. STANDARD-Recherchen zeigen nun, dass hochrangige Signa-Manager lukrative Geschäfte mit Vertretern von DSIRF in Russland machten. Auch ein Korruptionsverdacht steht im Raum