#HundeSamstag mit #Fährten und #Mantrailing
T2 fährtet mit T4 als uns eine Frau in der Uniform einer Hilfsorganisation entgegenkommt. Kurz vor uns geht sie um die Ecke auf die Rasenfläche hinter einen Zaun. T2 sofort: ‚Aha, die machen hier mantrailing!‘ Die Frau hatte aber einen Zettel in der Hand der nach einem Lageplan aussah, von daher hatte T2 etwas Zweifel und hatte sie beim passieren nicht gefragt ob sie VP (Versteckperson) sei.
200m weiter auf der Fährte kam uns eine Gruppe mit 3 Leute aus der Hilfsorga und eine zivil gekleidete #Hundehalterin mit #Labrador am Halsband an der 5m-Leine auf der anderen Straßenseite entgegen. ‚Stimmte die Zuordnung doch, die #Hundestaffel arbeitet heute hier in der Gegend!‘, denkt sich T2 und ist erfreut, wie souverän T4 diesen #Fedidog ignoriert und daran vorbei arbeitet.
Diese Hundestaffeln sind noch so dermaßen erschreckend rückständig!
- Warum ist der #Hund am Halsband? Ein Geschirr wäre das mindeste.
- Warum hat das #Frauchen keine Leinenhandhabung? Einfach nur das Ende der Leine in der Hand halten und den Labrador rumwuseln lassen ist kein Mantrailen und erst recht keine Hilfestellung. Mantrailing ist tolle Teamarbeit!
- Warum hat einer der ‚Uniformierten’ die Futterdose in der Hand? T2 hört immer, ein Labrador ist so verfressen! Dann wird er also die halbe Zeit auf das Futter in fremden Händen gucken.
- Warum gehen die 3 Uniformierten neben der Hundehalterin? Selbst als Chef der Aktion geht T2 etwas hinter dem arbeitendem Team, weitere Leute/Zuschauer sind definitiv nochmals dahinter.
Soviel zu dem, was nur im Vorbeigehen aufgefallen ist.
T2 war mit seinem früheren T4 vor über 14 Jahre mal beim Training der Hundestaffel einer anderen Hilfsorga. Dieser T4 hatte das Nervenkostüm, diese Arbeit hervorragend bewältigen zu können – T2 hätte diese Arbeit sehr interessiert. Wir waren 3 Interessierte und schauten erst mal bei deren Training der Hilfsorga zu. Die eine Interessierte hatten einen kleinen Hund und T2 teilte ihr mit, das die Tokioer Polizei einen #Chihuahua in den Dienst gestellt haben, weil er klein ist und somit in enge Stellen rein kann.
T2 kürzt mal das gesehene etwas ab:
Die arbeiteten mit Opferbindung - ein absolutes NoGo!
Der Hund von der Leiterin wurde am Eingang zum Trainingsgelände angebunden und nach dem 2. Hund der an dem Tor vorbei musste, fragte T2 den Coleiter: Der Hund von der Chefin wird nicht sonderlich von den anderen #Hunde gemocht, gell? Er schaute T2 erstaunt an, ‚Ja, stimmt! Woher T2 das wüsste?‘
Als die Übungseinheit durch war, sollten wir uns und unseren Hund vorstellen. Die Frau mit dem kleinen Hund wurde sofort abgewiesen: ‚Wir nehmen nur große Hunde.‘
T2 sagte, das er genug gesehen hat und das sein T4 dieses Gelände nicht betreten wird. Die Leiterin war natürlich beleidigt, der Coleiter kam noch hinter T2 her und fragte nach den Gründen. Er war dafür empfänglich und bestätigte das meiste Beobachtete.
Zurück in die Gegenwart:
T4 hatte gestern eine richtigen Durchbruch! Viele Versuche das T4 am #Fahrrad mitläuft, waren bisher sehr anstrengend. Irgendwo hat es gestern Klick gemacht und nach anfänglichen in die Leine beißen und das #Eskalier sein, ist T4 plötzlich 1km sehr entspannt an der Seite vom Rad mitgelaufen.
Wir wiederholen es jetzt... T2 ist gespannt, ob es richtig angekommen ist!





