Im Zweiten Weltkrieg kämpften Soldaten aus den französischen Kolonien in der Résistance und im "Freien Frankreich" - doch danach stellte sich Frankreich immer wieder gegen Freiheitsbestrebungen der Kolonien, so @jfinger & Alexandre Bibert ⬇

https://endsofwar.hypotheses.org/5784

#ZweiterWeltkrieg #Frankreich #MWSBlogs #EndsOfWar

Lange Wege zur Unabhängigkeit

Im Zweiten Weltkrieg kämpften die Résistance und das „Freie Frankreich“ um Charles de Gaulle für die Befreiung von der NS-Besatzung. Soldaten aus den französischen Kolonien spielten dabei eine zentrale Rolle. Danach stellte sich Frankreich immer wieder gegen Freiheitsbestrebungen der Menschen in den Kolonien. Darüber, wie Dekolonisation und Zweiter Weltkrieg zusammenhängen, sprach „Weltweit vor Ort“ mit den Historikern Jürgen Finger und Alexandre Bibert vom Deutschen Historischen Institut (DHI) in Paris.

Ends of War

„Die Geschichte der Wiedergutmachung ist eine halbe Wiedergutmachung“: Seit 25 Jahren untersucht Lutz Klinkhammer die nationalsozialistischen Besatzungsverbrechen in Italien und deren Nachgeschichte - eine Geschichte von zu späten Entschädigungen, ungesühnten Verbrechen und verschollenen Kunstwerken ⬇

https://endsofwar.hypotheses.org/5535

#MWSblogs #EndsofWar #NSGeschichte #Italien #DHIRom

Die Schatten des Krieges

Seit nunmehr 25 Jahren untersucht der Historiker Lutz Klinkhammer die nationalsozialistischen Besatzungsverbrechen in Italien und deren Nachgeschichte. Damit trägt er dazu bei, dass kein „Schlussstrich“ unter die komplizierte deutsch-italienische Vergangenheit gezogen wird.

Ends of War

Am 3. Mai 1945, wenige Tage vor Kriegsende, bombardierte die britische Luftwaffe mehrere Schiffe in der Lübecker Bucht – ohne zu wissen, dass sich an Bord fast 9000 KZ-Häftlinge befanden. Über 7000 Menschen starben. Bis heute ist unklar, ob die Tötung geplant war oder aus einem mörderischen Chaos heraus entstand.

@jfinger vom @dhiparis über das schwimmende KZ:

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#CapArcona #EndsOfWar #NSGeschichte #Holocaust #8Mai1945

Die Tragödie in der Lübecker Bucht (3. Mai 1945): Cap Arcona und die Verbrechen der Kriegsendphase

Als am Nachmittag des 3. Mai 1945, wenige Tage vor Kriegsende, die britische Royal Air Force Schiffe in der Lübecker Bucht bombardierte, wussten die Piloten nicht, dass sich an Bord von drei Schiffen in der Bucht etwa 9000 KZ-Häftlinge befanden. Die Cap Arcona, ein luxuriöses Kreuzfahrtschiff, und der Frachter Thielbeck waren von der SS beschlagnahmt worden, um angesichts des schnellen Vorrückens der britischen Truppen in Norddeutschland Gefangene aus den Konzentrationslagern zu »evakuieren«. Beide Schiffe ankerten in der Bucht und wurden versenkt. Von 7000 Menschen überlebten etwa 400. Die Athen, ein von der SS beschlagnahmter Frachter war in den Hafen zurückbeordert worden und hatte dort die weiße Flagge gehisst: sie entging den Bomben und mit ihr rund zweitausend Deportierte. Ein viertes Schiff, die Deutschland, die gerade erst zu einem Lazarettschiff umgebaut worden war, wurde versenkt, ohne dass es Opfer gab: auf ihr befanden sich keine Häftlinge, die Mannschaft war geflüchtet.

Ends of War

💬 Die Erfahrungen des Kriegsendes sind divers, der Krieg endete nicht überall zur selben Zeit oder auf die gleiche Weise.
Im Januar diskutierten die Historiker Eric T. Jennings und @jfinger am @dhiparis, über den Beitrag der französischen Kolonien zu den Kriegsanstrengungen der Westalliierten seit 1939.

Auf dem #EndsOfWar-Blog ist jetzt ein Text zur Veranstaltung erschienen.
🔗https://endsofwar.hypotheses.org/3669

An der Schwelle zur Dekolonisation

Die Erfahrungen des Kriegsendes sind divers, der Krieg endet nicht überall zur selben Zeit oder auf die gleiche Weise. Diese eigentlich einfache Erkenntnis wird häufig übersehen, wenn man nur auf scheinbar eindeutige Daten wie den 8. Mai, am Nationalstaat orientierte Chronologien oder mit einem eurozentrischen Blick … 🎧 Zum Audiomitschnitt

Ends of War

Am DHI Warschau forscht ein interdisziplinäres Team unter der Leitung von Magdalena Saryusz-Wolska zu den Massengräbern des Holocaust in Polen.

In der NZZ erschien ein Artikel über ihre Forschungsarbeit: https://www.nzz.ch/feuilleton/vergessene-orte-der-vernichtung-polens-unbekannte-holocaust-massengraeber-ld.1872852

Mehr Infos zu dem Projekt "Massengräber des Holocaust" auf unseren #EndsofWar-Blog: https://endsofwar.hypotheses.org/3518

#TheEndsOfWar #EndOfWWII #WWII80 #DHIWarschau #Erinnerungskultur

Vergessene Orte der Vernichtung: Polens unbekannte Holocaust-Massengräber

Rund drei Millionen Menschen wurden zwischen 1939 und 1945 in Polen ermordet. Nicht nur in Auschwitz und Treblinka. Nach und nach werden im ganzen Land Massengräber entdeckt.

Neue Zürcher Zeitung