Eine Verteidigung der Corporate Learning Community

Diesen Beitrag schrieb ich im Sommer 2025 für das Buch „Gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen. 15 Jahre Corporate Learning Community – Geschichten, Menschen, Erfahrungen, Themen“. Jetzt ist das Buch erschienen und ich veröffentliche den Beitrag auch hier. Weitere Beiträge anderer Autor:innen aus und zu dem Buch sammeln wir unter dem Hashtag #CLCBuch2025.

Die Corporate Learning Community ist ein bemerkenswert uneinheitliches Gebilde aus locker organisiert in Verbindung stehenden Angestellten, Selbstständigen und potenziell lernlustigen Menschen in Unternehmen, Unis, Schulen, Vereinen oder anderen Organisationen, die sich in vielfältiger Weise dem Lernen in Organisationen verbunden fühlen. „Corporate Learning Professionals“ ist die für mich immer noch gewöhnungsbedürftige Selbstzuschreibung von Ernsthaftigkeit, die sich irgendwann mangels besserer Alternativen etabliert hat.

So informell und vielfältig das Interessengebiet der Community und die namensgebende Profession und Professionalität sind, so differenziert sind auch die Blicke auf, Erwartungen an und Verständnisse davon, wie sich die Community nach außen und innen gibt, was sie antreibt, was sie eint und was sie entzweit. Da jede interessierte Person auch ohne Aufnahme und Mitgliedsausweis mitmachen, sich zugehörig fühlen, Mitgestaltungsansprüche anmelden, Kritik äußern und mit Lob vergiften kann, sind die Ansprüche an die Community und ihre Mitglieder kon-trovers. Es wird gelernt, gespielt, probiert, proklamiert, gedrückt, gezerrt, genervt …

Mein eigenes Verhältnis zur CLC hat sich in den letzten Jahren verändert. So sehr ich mich ab meinen ersten Kontakten ab 2017 schockverliebt verbunden, in meinem Verständnis von Lernen verstanden, im Bestreben nach besserem Lernen in Unternehmen gestärkt und auch in einer sich selbst verstärkenden Echokammer eingerichtet habe, so irritiert und frustriert bin ich seit Anfang 2023 von der zunehmenden und für mich unverständlichen Begeisterung vieler Community-Mitglieder für „KI“-Narrative, durch die Lernpotenziale angegriffen werden und erodieren. So akut wie nie scheint es mir, mich von der CLC abzugrenzen.

Und dann blicke ich auf die vielen kleinen und großen Aktivitäten, die hier trotz „KI“-Sermon immer wieder aufblühen, das gemeinsame Tasten, Ausprobieren und Tun, die guten Gespräche, die schon durch den Aufhänger einer gemeinsamen CLC-Mitgliedschaft mit Badge im LinkedIn-Profil oder uniformen Button am Revers starten, entstehenden oder langjährigen Beziehungen zu vielen Menschen aus der Community, das Vertrauen und die Wertschätzung, die die Mitglieder trotz partiell gegensätzlicher Interessen einander entgegenbringen … und grundsätzlich der großen Wichtigkeit, dass es informell organisierte, organisationsübergreifende Interessengruppen gibt, über die Mitwirkende die Möglichkeit erhalten, die Beschränkungen, Zwänge und Strukturen, die ein Arbeitsalltag mit sich bringt, zumindest zeitweilig zu überwinden und das Interesse zu verfolgen, das sie eigentlich an ihre Profession bindet … .

Und dann überkommt es mich, Stimme für die CLC zu ergreifen, und sie verteidigen zu wollen gegen die Vorwürfe und Kritik derjenigen, die mit ihr nichts (mehr) anfangen, die kein Mitglied (mehr) sein wollen oder die misstrauisch sind, mit welchen Tätigkeiten „Corporate Learning Professionals“ dort ihre (Arbeits-)Zeit verbringen …

Gegen die Nüchternen, die unsere Lernlust nicht teilen

… und sagen, wir wären „ein Haufen naiver Idealisten“. „Ihr feiert Lernen um des Lernens willen. Ihr feiert euch selbst und vergesst eure Kundschaft.“ „Hipp Hipp Hurra, alles ist super, alles ist wunderbar?“

Ja, die CLC ist ein Hort von Menschen, die heillos ins Lernen vernarrt sind. Die sich ihren Lernlüsten hingeben. Die sich nicht auf gegebene Vorgaben und Rahmenbedingungen beschränken, sondern Lernen entfesseln und über ihre Organisation hinaus weiten wollen … und die darüber bisweilen selbst- und fremdgesteckte Ziele vergessen …

… in Barcamp-Sessions, die den Rahmen sprengen, die goldene Regel „Eine Session dauert 45 Minuten“ schlicht ignorieren oder dem Respekt der nächsten Gruppe geschuldet auf den Fluren weitergeführt, spontan auf den nächsten freien Sessionplan-Slot gesetzt oder am Podcast-Tisch zusammengeführt werden, sich in digitale Sphären verlagern, auch tage- und wochenlang noch das Fediverse (na gut, mittlerweile leider auch LinkedIn) erhitzen, darüber Dritte einbeziehen und uns intellektuell erregen. (Besonders lebendig war dieser temporäre Erregungszustand damals auf Twitter in den #CLChatDE Events zu spüren. Eine Neugeburt im Fediverse steht an!)

… wie in vielen Dutzend #MeinZiel-Lernvorhaben, die ausufern, Jahre statt Wochen und Monate dauern, ihre Ziele aus den Augen verlieren und zufällig über geteilte Ergebnisse stolpernde Mitglieder wie mich inspirieren, weil so viele neue Ziele auf dem Weg liegen oder mit der Community kreiert werden. Dann zeigt mir die CLC immer wieder, wie attraktiv, nahbar, vielfältig und voller Möglichkeiten meine Profession ist. Sie erweitert meine Vorstellung davon, was Lernen in Unternehmen bedeutet. Sie zeigt mir Lernfelder, die mir im Arbeitsalltag unerreichbar sind, macht sie betret- und beackerbar und lässt auf ihnen wachsen, auf dass ich mich in ihnen verheddern, verirren und Lernen um des Lernens willen zelebrieren darf – als Antrieb dafür, nur einen Bruchteil davon in meine Lohnarbeit zu überführen.

Session-Nachbesprechung am Podcast-Tisch auf dem #CLC22 (Quelle: Twitter, Johannes Starke)Podcast-Nachbesprechung meiner lernOS-Lernzirkelgruppe auf dem #CLC19ko (Quelle: Twitter, Franziska Raabe)

Gegen die Kritischen, die unserer kollektiven Intelligenz misstrauen und nur Flachsinn sehen:

… „Triviales Gelaber ohne Punkt und Komma“ – „Hier hat jeder zu allem was zu sagen.“ – „Halbwissen in Endlosschleife“.

Ja, auf den Events der CLC wird geredet und geredet bis tief in die Nacht. Wir loben gemeinsam unser Nicht-Wissen, unser Nicht-Können und unsere unendlichen Lernbedarfe. Wir ehren den unwissenden Lehrmeister. Wir suchen nach fehlenden Worten, gescheiterten Ansätzen, konfusen Konzepten und falschen Ergebnissen. Wir ringen um Deutungen und haben selten den Anspruch, richtig zu liegen. Wir spinnen, experimentieren und verwerfen. So vergewissern wir uns unserer Entwicklungsmöglichkeiten, hinterfragen uns selbst und andere … denn Fragen sind wertvoller als Antworten. Und manchmal erfinden wir für diese Torheiten Hashtags wie #KrasseHerde als Distinktionsmerkmal und Social-Media-verbindende Albernheit.

Improtheater-Session mit Mike Meister auf dem #CLC18 (Quelle: Twitter, Johannes Starke)Auf der Rückreise vom #CLC19ko (Quelle: Twitter, Johannes Starke)

Gegen die Seriösen, die Ordnung, Klarheit und Professionalität vermissen:

„Wo ist die klare Botschaft?“ – „Unprofessionelles Marketing“ – „Zu viele Kanäle“ – „Alles nerdig“ – „Mit Masto…was? habt ihr mich verloren“ – „Wer ist jetzt verantwortlich?“ – „Selbstorganisation funktioniert nicht“ – „Ihr haltet euch selbst nicht an das, was ihr predigt!“

Ja, die CLC besteht aus ihren Mitgliedern und wird durch ihre Mitglieder organisiert. Das macht uns zur genannten #KrasseHerde, in der alle kakophonisch wuselnd mitblöken und -muhen, in ihrem eigenen Ton, ihrem eigenen Fell. Das sorgt für spontan-überschäumende Exaltiertheit, die wie von selbst entsteht und von außen mit Befremden betrachtet werden darf. Das lässt den Zugang kompliziert erscheinen und macht ihn letztlich umso einfacher, macht Organisation und Durchführung von Events aufwendig und lässt sie dadurch zum Lernfest werden. Neue Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten verbergen sich, manchmal zufällig, manchmal geplant, in jeder CLC-Aktivität.

… entdeckend, was eigentlich dezentrale soziale Netzwerke wie Mastodon sind, wie die ersten Schritte über Karlheinz Papes legendäre Lernbooster-Sessions gelingen und wie die Community-Heimat im Fediverse auf colearn.social ausgebaut werden kann,

… Hands-on als Spiel- und Experimentierwiese für alle möglichen Arten von Konzepten und Techniken, die direkt ausprobiert werden müssen,

… verbindend, wie hybride Veranstaltungen über mehrere Locations, vor Ort und online durchgeführt werden, was funktioniert und was sicher scheitert,

… vorbildhaft, dass sich jede:r mit und nach den eigenen Ressourcen einbringen und auch wieder ausklinken kann,

… und dass etwa 15 regionale Communities, mal mehr, mal weniger, emergent entstehen, wieder einschlafen oder in anderer Besetzung neu zueinander finden, wie z. B. die unstete #CLC10 Berlin, die schon in unterschiedlichen Konstellationen gegründet wurde, wieder auseinander ging, vor und nach der Pandemie verschiedene Hybridformen ausprobierte und aktuell eine neue Blüte erlebt.

Auf dem #CLC22 wird hybrid zwischen den Standorten und Online-Teilgebenden hin- und hergeschaltet (Quelle: Twitter, Johannes Starke)Als hätten wir es geahnt: Kurz vor Beginn der Pandemie trifft sich die #CLC10-Regionalgruppe und experimentiert mit MS Teams und Hybrid-Settings (Quelle: Twitter, Johannes Starke)

Gegen die Misstrauischen, die an den Vorhaben der Anderen zweifeln:

„Plattform für Werbung und Selbstdarstellung“ – „Zu viele Freiberufler, Berater und Agenturen“ – „Die LinkedIn-Gruppe ist die Hölle.“

Ja, auch in der CLC bieten Handelnde ihre Waren feil, platzieren Werbung und loben ihre Leistung. Das macht das Filtern des Barcamp-Sessionplans anstrengend und lässt auch die LinkedIn-Gruppe so verloren wirken wie das Gros dieses „Business-Netzwerks“. Ebenso zuverlässig aktiviert werblich verdächtiges Gebaren das sensible Immunsystem der Community. Missbrauch wird erkannt, Dreistigkeit geächtet. Von außen nicht unbedingt erkennbar: Auffällige Akteur:innen werden mit leeren Sessions oder stiller Ignoranz honoriert. Gleichsam wird freiberuflich oder beratend tätigen Mitgestaltenden vorbehaltlos vertrauend eine Möglichkeit geboten, ihr Wissen mit allen in der Community zu teilen, ohne ihnen von Vornherein unlautere Absichten zu unterstellen.

Während Selbstdarstellung in kapitalistisch pervertierter Form schwer verdaulich ist, birgt sie in anderem Zuschnitt oft übersehene Chancen der Emanzipation, des Spiels und der eigenen Entfaltung. Die befreienden und lernförderlichen Aspekte von Selbstdarstellung werden in der CLC aktiv gefördert, z. B. über das Projekt „CLC Domain of One‘s Own“. #CLCDoOO unterstützt Community-Mitglieder darin, sich eigene digitale Bereiche im Internet aufzubauen, über die sie selbst volle Kontrolle haben, unabhängig von kommerziellen Plattformen und Algorithmen. Die LinkedIn-Hölle kann jeden Tag verschwinden oder ihre Spielregeln ändern, so wie dieser Tage mit den neuen Datenschutzrichtlinien. Die eigene Domain, ins Leben gebracht mit Unterstützung aus der CLC, bleibt und birgt in ihrer freien Gestaltungsmöglichkeit unermessliche Lernmöglichkeiten.

Online-Teilgabe aus dem Homeoffice beim #CLC21 (Quelle: Twitter, Johannes Starke)Walk and Talk auf dem #CLC19ko (Quelle: Twitter, Johannes Starke)

Gegen die Mahnenden, die das, was wir tun, für gefährlich halten:

„Ist das auch mit Deinem Arbeitgeber abgestimmt?“ – „Ihr teilt Interna mit der Konkurrenz!“.

Ja, in der CLC teilen wir Ideen, die uns nicht gehören und besprechen Pläne, die in Besprechungsräumen unserer Arbeitgeber geboren wurden. Damit tragen wir sie in ein Anwendungsfeld, erproben sie und bringen sie aufgeladen und verbessert zurück ins eigene Unternehmen. Gleichzeitig finden wir neue Inspiration in der CLC, überführen sie in unsere eigene Arbeit, bringen sie zur Wirkung und entlassen sie in neuer Form zurück in die Community. Die Community erprobt so realitätsnahe, iterative und flexible Arten des Wissensmanagements und zeitgemäße Schleifen firmenübergreifender Kooperation in der Netzwerkgesellschaft. Mit unseren Aktivitäten in der Community repräsentieren wir unsere Arbeit und unsere Arbeitgeber … auf eine informelle Art, was wirksamer sein kann als Formalseiten-Politur. Nebeneffekt: Glaubwürdiges Recruiting und nahbares „Employer Branding“. Firmen-Repräsentant:innen werden ansprechbarer und zugänglicher als auf Jobmessen.

Die weak ties der CLC stärken unser formal-berufliches Wirken stärker als Abschottung und Geheimniskrämerei. Ein Meilenstein in der Entwicklung der CLC und meine ersten Kontakte mit ihr waren das Corporate Learning 2.0 MOOC ab 2015 und der Corporate Learning 2025 MOOCathon #cl2025 in 2017. In beiden MOOCs gestalteten Unternehmen die einzelnen Wochen und boten allen Interessierten eine Möglichkeit, über attraktives, modernes und wirksames Lernen in den gastgebenden Corporates zu lernen und eigene Beiträge beizusteuern.

Zitat von Karlheinz Pape auf dem #CLC22 (Quelle: Twitter, Johannes Starke)

Gegen die Berechnenden, für die der ROI nicht stimmt:

„Das ist doch verschwendete Arbeitszeit“ – „Ich habe keine Leads generiert“ – „Die CLC ist für uns keine Plattform.“ – „Dafür werde ich nicht bezahlt.“

Ja, Engagement in der CLC braucht Zeit. Klassische Zielvorgaben und Vertriebs-Marketing-Metriken scheinen mit der Community schwer in Einklang zu bringen. Die Teilgabe an Barcamps ist Arbeitszeit, die ich nicht fakturieren kann. Diesen Text tippe ich im Urlaub. Wenn Du allerdings bis hierhin gelesen hast und meine Verteidigung der CLC ansatzweise teilst, bin ich optimistisch, dass Du den Faden selbst weiterspinnst. Die CLC unterstützt alle in ihr mitwirkenden Angestellten wie freiberuflich Tätigen darin, engagiert und kompetent zu arbeiten. Sie ist nicht nur eine relevante persönliche Arena der Weiterentwicklung, sondern fördert durch ihr sich in viele Unternehmen erstreckendes Netzwerk die Lebendigkeit von Corporate Learning und der gesamten Branche. Sie unterstützt über Bande auch meinen Arbeitgeber darin, glaubwürdige Angebote in einem dafür reifen Markt zu platzieren.

Sessionplanung auf dem #CLC19ko (Quelle: Twitter, Johannes Starke)Mike Meister hat meine Session auf dem #CLC21 live als Sketchnote verewigt
(Quelle: Twitter, Mike Meister)

Die Corporate Learning Community lässt uns in und über unsere Organisationen hinweg lernen. Das ist eine der wichtigsten Treiber unserer Arbeit, bewahrt uns vor Vereinzelung und Entfremdung, lässt uns produktiv und respektvoll streiten, aneinander zerren und nerven. Vielleicht, so seltsam sich das anfühlt, macht mich die CLC in ihrer Vielfalt und unplanbaren Entwicklung sogar erst zum souveräneren „Professional“? Deshalb ist dieser Text meine Abgrenzung von, meine Zuschreibung zu und meine verlässliche Verteidigung der CLC.

#CLC22 (Quelle: Mastodon, Johannes Starke)

#cl2025 #CLC10 #CLC18 #clc19ko #CLC21 #clc22 #CLCBuch2025 #clcDoOO #CLChatDE #krasseherde #MeinZiel

Mein kleines #CLC25

Dieser Blogbeitrag liegt jetzt seit dem 14. März, also seit über einem Monat, in meinen Entwürfen … gemeinsam mit einer Handvoll weiterer begonnener Texte, die ich aus Zeitgründen noch nicht fertig gestellt habe. Dieser Schreib- und Lernstau entsteht durch meine anhaltende Auslastung und den Wunsch, in der verbliebenen freien Zeit Zeit mit der Familie zu verbringen und Laufen zu gehen. Freies und selbstbestimmtes Lernen durch Schreiben bleibt dabei auf der Strecke.
Zum x-ten Mal aktualisiere ich diese Einführung mit dem Vorsatz, den Beitrag jetzt aber wirklich wirklich zu veröffentlichen. Jetzt sind die Osterferien schon fast vorbei und ich starte einen neuen Versuch … .

Endlich wieder Corporate Learning Camp! Mein Lieblingsbarcamp mit der Corporate Learning Community, die mir seit meinem ersten #CLC17 2017 in Frankfurt sehr ans Herz gewachsen ist und mir seitdem immer wieder neue Lernfelder in meiner Profession eröffnet. Erfreulicherweise wieder einen Katzensprung entfernt in Hamburg (als Brandenburger, der für Dienstreisen fast immer nach Süddeutschland muss, fühlt sich Hamburg wirklich wie ein Vorort von Berlin an …) und mit vielen liebgewonnenen Menschen, die ich schon viel zu lange nicht mehr physisch getroffen habe. Vorfreude! Das #CLC25 stand schon lange im Kalender. Ich hatte mich schon vor Wochen für zwei Sessions entschieden, die mir privat und beruflich am Herzen liegen, sie inhaltlich vorbereitet, Material auf Papier in den Köcher gerollt und mir sogar Gedanken dazu gemacht, wie ich dieses Papier den online Teilgebenden zugänglich mache.

Zur Dokumentation: Das wären meine Sessionvorschläge gewesen … . Vielleicht das nächste Mal, aber wahrscheinlich interessiert mich bis dahin schon wieder etwas anderes. Vielleicht mache ich mal ein oder zwei Lunch and Learn Sessions draus?

Und dann kam ein Projekt dazwischen, dass gerade meine volle Aufmerksamkeit fordert. Noch bis zum Abend vorher hoffte ich, alles so weit geregelt zu kriegen, um mich auf die Reise einzulassen … und habe mich dann wenige Stunden vor Abreise dazu entschieden, Zugticket und Hotel zu stornieren und mich nur zeitweise online ins Camp zu schalten. Hybrid ist das zwar möglich (und war auch letztes Jahr aufgrund der Bahnstreiks meine Option), aber eigentlich bin ich kein Freund hybrider Barcamps. Das schönste an Barcamps ist immer noch die Zeit zwischen den Sessions und die Abendveranstaltung, und beides fehlt in der Online-Teilgabe einfach.

Mit gedämpfter Stimmung klickte ich mich deshalb am Donnerstag früh, nachdem ich schon einige Stunden an meinem aktuellen Projekt gearbeitet hatte, in die #CLC25-Eröffnung. Seit diesem Jahr hat der bisherige Leiter der CLC, Karlheinz Pape, die Leitung an ein tolles neues Viererteam übergeben: Giovanna Lo Presti, Herwig Kummer, Martin Geisenhainer und Herwig Kummer … und deshalb startete das Camp mit einem bewegenden Video, das die Jahre würdigte, in denen Karlheinz die Aktivitäten der Community so maßgeblich prägte und förderte.

https://vimeo.com/1063674510

Danke, was Du für die CLC getan hast, lieber Karlheinz!

Die „CLCfour“ und das ganze Orga-Team sind mit einem Bündel an Gestaltungsideen gestartet und haben wieder einen wunderbaren Rahmen für das Camp geschaffen. Das war schon im Vorfeld durch die Online-Ankündigungen und auch ‚von außen‘ in der Online-Teilgabe zu spüren, auch wenn ich dabei bleibe: Online ist maximal halb dabei.

Wenn schon hybrid, dann so wie die CLC

Und dennoch war ich wie jedes Jahr aufs neue überrascht, wie eingeübt und souverän das Hybrid-Setting mittlerweile gehandhabt wird. Ich erinnere mich an das #CLC22, als es noch holperte und wir Aspekte wie die richtige Sitzposition der Session-Hosts in der Runde noch finden mussten. Mittlerweile betreten die meisten Teilgebenden die hybride Anordnung mit einer Selbstverständlichkeit, die in Unternehmen noch lange nicht erreicht ist. Zurecht bemerkte mein Kollege Matthias, der vor Ort eine Session anbot, dass die CLC ein sehr guter Ort sei, um sich als Moderator:in dieser Herausforderung zu stellen und sie einzuüben. Die Corporate Learning Camps als gefahrloses Territorium zum Verbessern der eigenen Trainings- oder Moderationskompetenz im hybriden Raum … um auch so auf der Meta-Ebene voneinander zu lernen, wie Harald Schirmer in seinem durch das Hybrid-Setting des CLC inspirierten Blogbeitrags betont.

Ein weiterer wichtiger Vorteil hybrider Events, der mir vor Kurzem beim Hören der LERNLUST-Podcastfolge #59 „Lernen mit Barrieren“ noch einmal deutlich wurde: Eine digitale Zugangsmöglichkeit kann (wenn bedacht gestaltet …) unterschiedliche Barrieren senken! Nicht nur für Menschen, die aus welchen Gründen auch immer nicht vor Ort sein können, sondern z. B. auch für blinde oder sehbeeinträchtigte Menschen, die dann ggf. ein ganz anderes Toolset nutzen können. Diesem Aspekt könnten wir zukünftig noch mehr Beachtung schenken (auch, um daraus vielleicht ein eigenes Lernprojekt zu machen?)

Dem „KI“-Hype ist zu entgehen

Im Vorfeld hatte ich mir Sorgen gemacht. Die ersten Sessions, die bereits vor Wochen in den Sessionplan eingetragen wurden, hatten mich bereits zweifeln lassen, ob ich auf dem #CLC25 noch richtig sein werde. Das diesjährige Motto „Mehr Intelligenz ins Lernen!“ griff den „KI“-Hype offen auf und die ersten Sessionvorschläge ließen einen Überhang an entprechend gerichteten Sessions vermuten. Als ich die unendlich vielen Sessionvorschläge zu irgendwelchem Prompting-Slop sah, hatte ich keine Lust, mich dort hinein zu begeben. Aber gemäß der alten Barcamp-Regel „Was aus einem Barcamp wird, bestimmen die Teilgebenden“ plante ich, mit meinen beiden Sessions dem Hype entgegenzutreten … was ich dann leider nicht umsetzen konnte.

Tatsächlich fanden sich im Sessionplan dann so viele Sessions zu wirklich relevanten Themen abseits „KI“ mit klugen und gestaltenden Menschen, dass sich in mir schnell der bekannte FOMO-Effekt einstellte (umso mehr, als meine Zeit begrenzt war).

Wenn allerdings alle Teilgebenden, die in der Vorstellungsrunde „#KI“ als einen ihrer Hashtags genannt haben, diesen im Fediverse gepostet hätten, wäre dieser wohl Trending Topic geworden (was er dort sonst glücklicherweise nicht ist). Und ich hatte das Gefühl, dass mit „KI“ auch die Zahl der Mansplainer merklich anstieg, die immer wieder das Mikrofon übernahmen, um anderen Teilgebenden die (Tech-)Welt zu erklären. Aber ein Barcamp gibt uns jederzeit die Möglichkeit, unseren Fokus zu verlagern … oder online den Ton stummzuschalten, wenn mal wieder jemand den aufgeklärten Tech-Versteher raushängen lässt.

Das Fediverse ist in der CLC immer noch nicht breit etabliert

Wirklich bedauerlich finde ich, dass die digitale Kommunikationsebene, die das Camp von einem rein synchronen Event in die asynchrone Späre hebt, sich immer noch nicht so sehr im Fediverse abbildet, wie es die vielen guten Unterstützungsaktionen engagierter CLCler:innen erhoffen lassen. Wir haben eine eigene Mastodon-Instanz. Karlheinz Pape hat wie jedes Jahr seine legendäre „Mastodon als Lern-Booster?“-Session gehalten (warum eigentlich mit Fragezeichen im Titel?) und alle von ihm besuchten Sessions mit Mastodon-Beiträgen dokumentiert, Harald Schirmer hat mehrere Sessions zu digitaler Souveränität angeboten, Simon Dückert ist sowieso ein ausdauernder Promoter des Fediverse … und schon vor drei Jahren, als die colearn.social-Instanz ganz frisch war, war das Interesse an meiner „Mastodon als Lernbooster“-Session groß. Schon damals legten sich mehrere Teilgebenden Profile an und auch dieses Jahr haben sich viele Teilgebenden vor, während und nach dem Camp mit mir vernetzt. Dennoch blieb es auf Mastodon unter dem Hashtag #CLC25 bedauerlich still.

Auf LinkedIn habe ich viele plattformübliche Hurra-Ich-bin-auch-da-Beiträge gefunden (mit der positiven Ausnahme von Christian Kaiser, der hier seine Erlebnisse wirklich gut in den Kommentaren versteckt dokumentiert … Mensch Christian, das gehört doch nicht in die LinkedIn-Kommentare 😛 … und reflektiert, und Verweisen auf eigene Blogbeiträge, z. B. durch Silvia Lipkowski). Bluesky und die ganzen anderen kommerziellen Plattformen? Keine Ahnung, ohne mich. Es bleiben wehmütige Erinnerungen an die Zeiten, an denen die Energie der physischen Zusammenkünfte durch digitale asynchrone Kommunikation verstärkt und weitergetragen wurde …

Überblick über meine Teilgaben

Am Donnerstag nahm ich mir die Zeit für den Besuch von drei Sessions, die allesamt den geschätzten Raum für Barcamp-Dialog eröffneten und mir weiter zu verfolgende Spuren legten: „Ein Buch über die Corporate Learning Community!?“ von Jochen Robes, „Erfahrungen mit einladungsbasierten Beteiligungsformaten“ von Christian Kaiser und „Dein digitales Toolkit für eine unabhängige, selbstbestimmte Zukunft“ von Harald Schirmer. Am Freitag reichte meine Zeit leider nur noch für eine Session: „Wissenstransfer mit dem Expert Debriefing Prozess“ von Silvia Roderus, die mich mit vielen Inspirationen entließ.

Einen Gesamtüberblick mit Links zu den Session-Dokumentationen gibt der offizielle Sessionplan.
Simon Dückert hat alle Etherpads zusammengetragen, auf denen Sessions dokumentiert wurden (immerhin 41 von 56 Sessions wurden so dokumentiert. Keine schlechte Quote, finde ich!)

Ein Buch über die Corporate Learning Community!?

„15 Jahre Community und ihre Erfahrungen aufschreiben – Projekte, Erlebnisse, Berichte & Begegnungen, Lernerfolge, Kurioses – Was heißt “Buch” 2025? – Lernreise “Selfpublishing” … Wer hat Lust mitzumachen?“

So beschrieb Jochen seine Session, in der sich ein kleiner Kreis von Menschen, die schon längere Zeit in der CLC aktiv sind, aber auch einige neue Gesichter versammelten. Unser gemeinsames Betasten der Idee, ein Buch über die CLC entstehen zu lassen, wanderte über verschiedene Fragestellungen: Für wen ist das Buch wertvoll und welche „Zielgruppe“ soll es erreichen, welche Blickwinkel auf die CLC können eingenommen werden, wie könnte der Entstehungsprozess aussehen … . Ich gebe unumwunden zu: Die Gelegenheit, über ein Herzensthema zu schreiben, verbunden mit einem gewissen sozialen Druck, ist für mich Motivation genug, loszuschreiben. Deshalb ist es mir fast egal, welche Zielgruppe es erreicht, mit welcher geteilten Intention es entsteht oder welches Themenfeld die einzelnen Beiträge abdecken. Hauptsache, ich habe einen Grund zum Schreiben und tue es in Gemeinschaft. Und falls am Ende daraus kein Buch wird, sondern ein Blogbeitrag, so bin ich auch nicht traurig.

Mit Blick auf die Notizen, die Martin parallel auf dem Pad gemacht hat, fasse ich zusammen:

Geplant ist ein Buch über und aus der Corporate Learning Community, z. B. mit persönlichen Erlebnissen, einer Reise durch die vielfältigen Formate der CLC (nicht nur die Barcamps, sondern z. B. auch die MOOCs), und eventuell weiteren Schlaglichtern, wie der CLC als Beispiel für eine lebendige, selbstorganisierte Community. Ein geplantes Veröffentlichungsdatum bis 1. Dezember 2025 gibt uns den nötigen Druck, am Ball zu bleiben. Gleichzeitig kann der gemeinsame Schreib- und Veröffentlichungsprozess eine Lernreise auf Meta-Ebene sein.

Wir sprachen über die Erfahrungen mit Booksprints und der darunter leidenden Qualität, dem früheren Buchprojekt „Lernen in Organisationen im digitalen Zeitalter“, das aus dem MOOCathon 2017 hervorging und das ich, wenn ich mich richtig erinnere, bei meinem ersten CLC17-Barcamp in Frankfurt als Broschüre in die Hand gedrückt bekam, und über verschiedene Arten, den Entstehungsprozess möglichst leichtgängig und pragmatisch zu gestalten.

Ich selbst könnte mir gut eine Art Blogparade vorstellen, auf der die Grundlagen des Buches asynchron verteilt erschrieben werden. So kann jede:r, geleitet durch den Aufruf zur Blogparade, in eigenem Ermessen starten. Das dort entstandene Material könnte durch eine Art Redaktion oder Nachfrageprozess laufen. Eventuell könnten Interviews mit den Blogparade-Teilgebenden die Perspektiven weiten … ein Vorgehen, dass ich bei Melanie Belitzas Teilzeit-Blogparade als sehr inspirierend erlebte.

Am hybriden CLC25-Podcast-Gesprächstisch (übrigens ein Lernformat, das Nele Hirsch neulich schön auf Mastodon zusammengefasst hat) hat Martin Geisenhainer die Session in seine Worte gebracht: „Ein gemeinsames Buch ist die Intelligenz einer Gruppe. (…) Vielleicht kommt ein umfassendes Bild von der Community zustande … von dem, was bisher passiert ist, oder von dem, was kommen kann, oder wo wir hinwollen, was wir weiterentwickeln wollen.“ (Und die von Martin spontan geschaffene Bezeichnung „Maître de livre“ für Jochen Robes hat mir so gut gefallen, dass ich sie hier festhalten möchte.)

Jochen hat bereits einige Tage nach der Session einen weiteren Aufruf auf das CLC-Blog geschrieben.

Über was würde ich selbst schreiben wollen? Ein paar erste Ideen, die es in den nächsten Schritten im Austausch mit den weiteren Schreibenden zu prüfen, zu erweitern oder zu verwerfen gilt:

  • Wie die verschiedenen Aktivitäten und Experimente der CLC ein mitglieder-, organisations-, zeit-, territorien-, medien- und interessenübergreifenden Lernökosystem bilden
  • Vom Antrieb, sich organisationsübergreifend und mit ‚Marktbegleitern‘, ‚Mitbewerber‘, … (es fehlt ein treffendes Wort für die Situation, in der wir uns hier befinden!) gemeinsam in einer Community zu engagieren
  • Ein persönliches Graben im Archiv eigener Lernlüste, die durch die Corporate Learning Community geweckt wurden
  • Wünschenswerte Zukünfte der Corporate Learning Community

Update nach dem ersten Anschlussgespräch:

Am 7. April traf sich eine Gruppe von insgesamt neun Personen erneut, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Ich vermute, in dem von Jochen exzellent vorbereiteten Termin dämmerte einigen von uns, dass das Buchprojekt deutlich mehr Aufgaben umfasst, als einfach nur zu schreiben … zumindest mir ging es so. Jochen brachte Vorschläge für Rollen und deren Aufgaben mit, auf die wir uns verteilten:

  • Redaktionsgruppe/Projektkoordination
  • Sammlung und Betreuung von Autor:innen
  • Kommunikation und Dokumentation
  • Selfpublishing-Recherche und Entscheidung
  • Gestaltung

Ich schloss mich den Rollen Sammlung und Betreuung von Autor:innen sowie Gestaltung an.

Die nächsten Schritte werden sein: Am 24. April stellt Jochen das Projekt in einem CLC Lunch&Learn vor. Am 28. April treffen wir uns erneut, um uns zu koordinieren und den Call for Contribution vorzubereiten. Mit Respekt vor unseren vielfältigen koordinatorischen Aufgaben bis hin zum Buch freue ich mich sich auf den Weg dahin … und am meisten auf das Schreiben und Gestalten selbst!

Erfahrungen mit einladungsbasierten Beteiligungsformaten

„Einladungsbasierte Beteiligungsformate“ sind für mich Inbegriff von Initiativen, in denen Mitarbeitende ihre Motivation und Ideen einbringen und zur Entfaltung bringen können. Open Spaces, Barcamps … die Möglichkeiten sind vielfältig. Im Zentrum steht die absolut freiwillige Teilgabe (niemand soll dazu genötigt werden sich einzubringen oder hat Nachteile zu befürchten, wenn er es nicht tut!), die Möglichkeit, eigene Themen einzubringen und ein gewisser Nährboden, dass die eigene Initiative Früchte tragen kann. Schon in der Vergangenheit hat Christian Kaiser von der DATEV mich inspiriert, solche einladungsbasierten Beteiligungsformate auch bei meinem Arbeitgeber voranzutreiben, denn er und seine Mitstreitenden bei der DATEV leben solche Formate (schon lange? immer noch? trotz allem? …) höchst transparent, einladungsbasiert, beteiligungsoffen und mit „konstanter Überkommunikation“ (ein weiterer Ansatz, den Christian geprägt hat und den ich von ihm übernommen habe … und Christian schreibt, wie ich gerade auf LinkedIn lese, dass er ihn wiederum von Oliver Gürtler von Microsoft übernommen habe).

Deshalb ging ich mit großer Begeisterung und Interesse an Erfahrungen von ihm und den anderen Teilgebenden in die Session. Nachdenklich machte mich, dass die Erfahrungen der meisten Teilgebenden weniger umfassend waren, als ich im Überschwang erhofft hatte … immerhin befanden wir uns ja alle selbst auf einem Barcamp. Aber der Weg, entsprechende Formate dauerhaft zu etablieren, ist in den meisten Unternehmen Immer noch viel zu steinig und von regelmäßigen Konflikten geprägt.

Christian teilte eigene Erfahrungen u. a. mit dem DATEV DigiCamp, dem CoCreationCamp, der Learning Circle Experience und dem Open Space DATEV (mehrere dieser DATEV-Formate habe ich schon selbst erlebt). Er berichtete von der permanenten Unsicherheit über den erwarteten Erfolg, der Wichtigkeit von Management-Unterstützung und dem lange dauernden Weg, eine Veränderung der Unternehmens-Lernkultur zu erreichen.

Ich habe in der Session vom Erfolg unserer eigenen #ttscamp-Barcamps berichtet (ein Highlight für mich war immer noch unser erstes unternehmensweites Online-Barcamp während der Corona-Pandemie!), von unserem transparent-partizipativen Strategie-Realisierungsprozess (hier können alle Kolleg:innen, die eigene Initiativen einbringen möchten, diese in halbjährlich stattfindenden Open Spaces gründen und um ein Budget pitchen … der Ansatz wurde u. a. inspiriert von dem bei der DATEV vier Jahre praktizierten Open Space Agility Ansatz oder dem Gilden-System bei etventure.) oder von unseren verschiedenen Center of Competence (CoC), die als selbstgewählte „fachliche Heimathäfen“ Raum bieten, um sich abseits der laufenden Projektstrukturen und -verpflichtungen um Fachthemen zu kümmern, zu denen man Expertise einbringen oder aufbauen möchte. Wir sprachen über die ganz unterschiedlichen Zielrichtungen dieser einladungsbasierten Beteiligungsformate:

  • Ein Barcamp öffnet einen zeitlich begrenzten Raum, um aus verschiedenen Gründen relevante Themen sichtbar und besprechbar zu machen … und ist vorbei, wenn es vorbei ist.
  • Ein regelmäßig wiederkehrendes Open Space (Agility) Event bezieht die Zeit zwischen den Events mit ein … und jedes Event ist als Start und Ziel der dazwischen stattfindenden Aktivitäten zu sehen … hat also einen gewissen Erfolgsdruck.
  • Center of Competence bieten dauerhaft einen vertrauen Anlaufpunkt, eine Peergroup von Kolleg:innen und eine Möglichkeit, im geschützten Rahmen Interessen und Ideen auszutauschen und anzubieten, ohne einem direkten Verwertungsdruck ausgesetzt zu sein.

-> Ich möchte demnächst ausführlicher zu den Charakteristiken und Unterschieden dieser einladungsbasierten Beteiligungsformate schreiben.

Es lohnt sich, einen Blick in die Dokumentation auf dem Session-Etherpad zu werfen.

Dein digitales Toolkit für eine unabhängige, selbstbestimmte Zukunft

Mit dieser Session startete Harald Schirmer sein Vorhaben, unabhängige, dezentrale, open-source-basierte Werkzeuge und Prozesse zum Zusammenarbeiten und Lernen zu sammeln, zu besprechen und zu unterstützen. Dazu bot er mehrere Sessions an, von denen ich bei der ersten dabei war.

Eingangs stellte Harald kurz und überblicksartig die verschiedenen Kanäle der Corporate Learning Community vor:

Screenshot der von Harald Schirmer erstellten Karte der digitalen CLC-Kanäle

Auf dem Etherpad hatte Harald im Vorfeld zu den verschiedenen Anwendungsbereichen eines digitalen Arbeitsplatzes Tools zusammengetragen, die von den Teilgebenden besprochen und ergänzt werden sollten. Das funktionierte so mittelmäßig … auch weil ein Teilgeber immer wieder die Grundidee der Session infragestellte und Harald so in m. E. unnötige Debatten darüber verstrickte, wieso Unabhängigkeit von großen, amerikanischen Softwareanbietern ein erstrebenswertes Ziel ist.

Vor über vier Jahren hatte ich meine Versuche beschrieben, Datenspuren zu vermeiden und Alternativen zu Datensammlern zu finden. Seitdem hat sich einiges getan. Die von mir privat verwendeten Tools in den verschiedenen Kategorien aus Haralds Liste sind:

  • Chat und Messaging
    • iMessage
    • SMS
    • Threema
    • Signal
    • Matrix (möchte ich gerne ausbauen und weitere Erfahrungen sammeln)
  • eMail
    • Apple Mail mit Mailversand und -empfang über eigene Domain bei all-inkl.de
  • Soziales Netzwerk
    • Mastodon (norden.social)
    • LinkedIn
    • ... und viel zu sporadische Aktivitäten in verschiedenen Foren (möchte ich zukünftig wieder ausbauen, z. B. auf SENDEGATE)
    • … alle weiteren Aktivitäten habe ich mittlerweile beendet
  • Podcatcher
    • Apple Podcast
    • Overcast
  • Feedreader
    • NetNewsWire
  • Suche
    • Startpage
    • Qwant
    • DuckDuckGo
    • Searx (kurz ausprobiert, steht auf meiner ToDo-Liste, möchte prüfen, was Selbsthosting bedeutet und ob das für mich realistisch ist)
  • Linkverzeichnis
    • Wallabag (selbstgehostet auf all-inkl)
  • Personal Information Manager
    • Apple Mail
  • Digitales Notizbuch
    • Apple Notizen
    • Logseq (von mir bevorzugt, aber ich kämpfe gerade mit Synchronisierungsproblemen und weiche deshalb immer wieder auf Apple Notizen aus)
    • Joplin (möchte ich mir als Alternative näher ansehen, falls ich die Probleme mit Logseq nicht in den Griff kriege)
  • Taskmanager
    • Apple Erinnerungen
    • … und viel analoge Zettelwirtschaft 😀
  • Mindmap
    • XMind (habe ich früher viel genutzt, in letzter Zeit kaum noch)
    • Miro
    • Freeplane (möchte ich zukünftig häufiger nutzen)
  • Dateiverwaltung
    • iCloud
    • Nextcloud (selbstgehostet auf all-inkl)
  • Office
    • Microsoft Office (hatte ich vor langer Zeit eine Nicht-Abo-Version gekauft, die ich immer noch nutze, so lange es geht)
    • LibreOffice (möchte ich perspektivisch mehr nutzen)
  • Whiteboard
    • Miro
  • Medienbearbeitung
    • Adobe CS (hier bin ich noch auf kein freies Tool umgestiegen)
  • Automatisierung
    • … hier nutze ich, glaube ich, privat kein Tool und sehe für mich auch keinen Bedarf
  • Filesharing
    • iCloud
    • Nextcould
  • Weblog
    • WordPress auf eigener Domain bei all-inkl
  • Podcast
    • … habe ich noch keinen, möchte zukünftig aber entweder Podlove oder Castropod auf meinem eigenen Webspace nutzensiehe dazu auch meine Notizen von der SUBSCRIBE.
  • VLog
    • … hätte Interesse, mich mit den Möglichkeiten einer eigenen Peertube-Instanz auseinanderzusetzen (auch aus beruflichen Gründen)
  • Newsletter
    • … habe und brauche ich nicht
  • Wiki
    • … Notiz an mich selbst: Mal prüfen, was MediaWiki oder Xwiki für Möglichkeiten bieten
  • Digitale Endgeräte
    • Macbook
    • iPhone
    • iPad
    • RaspberryPi (aktuell nur für Pi-hole, ich würde aber gerne mehr damit machen und habe mir dafür schon diese schönen Empfehlungen auf eine Frage von Leonid bei Mastodon abgespeichert)
    • Lenovo Thinkpad (habe dort Linux installiert und würde das gerne öfter nutzen, aber das Macbook ist einfach ein zu schönes Gerät, als dass ich es lange ertrage, an etwas anderem zu sitzen)
  • Betriebssysteme
    • macOS
    • iOS
    • Linux (immer mal wieder … zugegeben: eher aus Pflichtbewusstsein. Mir fehlt dafür ein Device, dass nur annähernd so schön und elegant ist wie mein Macbook)
  • Browser
    • Safari (bin nach den Firefox-/Mozilla-Ärgernissen zurückgewechselt und habe mich bisher für keinen anderen Browser entschieden)
    • Firefox (auf Linux)
  • „KI“-Tools
    • Keine, abgesehen vom seltenen DeepL-Einsatz
  • Passwort Manager
    • 1Password
  • Sicherheit, Datenschutz, Firewall, AntiVirus, BlogSecurity
    • Pi-hole
    • Adguard

Außerdem möchte ich mich demnächst noch ausführlicher mit den vielen Tipps beschäftigen, die sich über Mike Kuketz #UnplugTrump-Initiative gesammelt haben.

Auch in meinem beruflichen Umfeld blicke ich gespannt auf die Entwicklungen zur mehr Unabhängigkeit im Tech-Stack. Nachfragen nach Qualifizierungslösungen beschränkten sich bisher fast immer auf die großen Player: SAP, Microsoft etc … . Erhalte ich demnächst vielleicht die Chance, an Lernangeboten für OpenDesk oder Nextcloud mitzuarbeiten? Das würde mich freuen!

Wissenstransfer mit dem Expert Debriefing Prozess

Am Freitag konnte ich mich in nur eine Session einklinken, die ich ganz bewusst wählte. Silvia Roderus von Cogneon stellte den Cogneon Expert Debriefing Prozess vor: „Wie können Organisationen Expertenwissen nachhaltig sichern, wenn Mitarbeiter:innen die Abteilung/ Organisation verlassen?“.

Ich war aus mehreren Gründen interessiert:

Seit Jahren beschäftige ich mich damit, wie das explizite und implizite Wissen, die Kompetenzen und die Interessen individueller Mitarbeitender und deren Vernetzungen in Unternehmen besser sichtbar und nutzbar gemacht werden können. Lernzirkel sind dabei ein erfolgreicher Ansatz, und auch persönliche Wissenslandkarten erstellen wir immer mal wieder in der inhaltlichen Zusammenarbeit mit Fachexpert:innen. Aber wie können wir das Vorgehen über konkrete Lernzirkel-Themen und -Events bzw. über die Zusammenarbeit mit Fachexpert:innen im Rahmen eines konkreten Projekts hinaus institutionalisieren? Das auch beim Expert Debriefing gewählte Vorgehen über nach bestimmten Standards vorbereiteten und durchgeführten Interviews, dem kollaborativen Erstellen von Wissenslandkarten und dem Ableiten von Anschlussmaßnahmen scheint mir ein sinnvoller Ansatz, insbesondere dann, wenn wir es nicht nur im Debriefing, sondern in abgewandelter Form regelmäßig zum Erstellen und Fortschreiben der Wissenslandkarten nutzen (deshalb auch mein oben erwähntes Interesse, mich zukünftig wieder mehr mit Mindmaps zu beschäftigen … und meine Beschäftigung mit öffentlichen/kollaborativen Zettelkästen) und daraus regelmäßig Inspiration für formale und informelle Verwertungsformate ableiten … von gemeinsamen Podcastgesprächen bis hin zum Pitchen von Produktentwicklungsvorhaben im Rahmen unseres Strategierealisierungsprozesses.

Weiterhin haben meine Kolleg:innen einen eigenen Ansatz zum Sichern und Aufbereiten des Wissens scheidender Mitarbeiter:innen entwickelt. Ich blicke also auch aus beruflichem Interesse auf das in diesem Fall ganz andere Vorgehen von Cogneon.

Auf unserem Bereichsmeeting vor wenigen Tagen hatten meine Kollegin Corinna und ich mit interessierten Kolleg:innen eine gemeinsame SocialMap unserer Interessen, Themen und Gemeinsamkeiten skizziert … nur als Einstiegsübung in eine vertiefte Session zu sozialem Lernen. Das gemeinsame Bekleben des Besprechungsraums hat aber mal wieder so viel Freude gemacht und Potenzial des gemeinsamen Mappens gezeigt, dass ich mir vornehme, die Methode auch zukünftig wieder und vertieft anzuwenden.

Die Social Map auf unserem Bereichsmeeting erstreckte sich über die ganze Wand eines Besprechungsraums

Zurück zu Silvias Session. Silvia gab einen strukturierten Überblick über den Cogneon Expert Debriefing gab. Dazu nutzte sie die hier verlinkte Präsentation.

Zum Einstieg sammelten wir Antworten auf die Frage, welchen Herausforderungen wir beim beruflichen Wissensmanagement in Unternehmen begegnen. In der Mentimeter-Wordcloud wurden zwei besonders relevante Faktoren deutlich: Wie zapfen wir das implizite Wissen der Mitarbeitenden an? Und wie gehen wir mit der permanenten Zeitknappheit um? Zwei auch für mich besonders relevante Aspekte, denn für das Herausfinden von implizitem Wissen braucht es Beziehung, Wertschätzung und sehr sehr viel Kontextwissen und Intuition … und für wiederkehrende Zusammenarbeit ein Vorgehen, dass für alle Seiten nicht zu aufwendig und zeitlich sehr variabel (je nach verfügbarer Zeit) eingesetzt werden kann.

Nach einem Gespräch über akute Gründe, in denen Expert Debriefing besonders relevant wird, widmeten wir uns verschiedenen Begriffen und Aspekten, die darin prägend sind … u. a.:

  • Was ist „Wissen“ und wie machen wir es zugänglich (explizites vs. implizites Wissen)?
  • Was bedeutet es, „Expert:in“ zu sein? (eine interessante Anmerkung aus dem Kreis der Teilgebenden: In der klassischen Expert:innen-Rolle sind (teilweise undokumentierte) Wissensbestände versammelt, ergänzt durch Intuition, gute Vernetzung und Sichtbarkeit. Außerdem wurden „Domänen-Knowhow“, „Exklusivität“ und langjährige Firmenzugehörigkeit genannt. Kommen bei der „Expert:in 2.0“ Teilungsbereitschaft und Loyalität zum Unternehmen hinzu … bislang oft vernachlässigte Anforderungen?

Als Beispiel für eine persönliche Wissenslandkarte zeigte Silvia die oberen Ebenen der Baumstruktur, die im Rahmen des CLC-Debriefing von Karlheinz Pape erstellt wurde. Mich fasziniert bei persönlichen Wissenslandkarten immer wieder, welche Wissensfelder (und Geschichten dahinter!) alleine das Vertiefen dieser ersten Zweige eröffnen und welche Möglichkeiten für Maßnahmen zur Wissenssicherung und zur Verknüpfung mit weiteren Wissensträger:innen oder anderen Akteur:innen darin schon angelegt sind (… wenn die Zeit zur Nachverfolgung gegeben ist!).

Im zweiten Teil der Session diskutierten wir ausführlich darüber, welche Einsatzszenarien für generative KI im Prozess gesehen werden. Ich brauche nicht erwähnen, dass ich mich insb. der Befüllung des euphemistisch mit „Herausforderungen“ überschriebenen Bereichs auf dem Miro-Board widmete, u. a.:

  • Mangelnde Wertschätzung, wenn mir als Wissensträger:in wenig menschliche Aufmerksamkeit gewidmet wird, sondern Erfassung oder Weiterverarbeitung meines wertvollen Wissens (teil-)automatisiert werden soll (ICH würde mich dem Prozess verweigern).
  • Debriefing hat so viele implizite Bedeutungen (siehe u. a. Wertschätzungs-Aspekt), dass der Aufzeichnungs-Aspekt nur ein ganz kleiner Teil davon ist. Der Debriefing-Prozess ist u. a. Würdigung, Abschlussfeier, Resümee-Ziehen, Firmen-Alumni-Beziehung im Rahmen des Talent Management aufbauen, Innovationsprozess, Erforschen informeller Hierarchien und Kommunikationswege und vieles mehr …. (darüber sollte ich mir mal separat Gedanken machen!)
  • Das Erspüren emotionaler Erschütterungen im Verlauf des Prozesses wird unmöglich.
  • Ohne tiefes Kontextverständnis und Intuition durch die interviewende Person und während der Auswertung ist es deutlich schwerer, implizites Wissens zu entdecken.
  • Vertrauen: Ist das, was die Maschine aus meinen Informationen verarbeitet, in meinem Sinne? Bei menschlichen Gegenübern fällt das Vertrauen aufgrund bestehender Vertrauensverhältnisse oder generell Accountabilty oft leichter.
  • Im Prozess ist ein gezieltes Abweichen vom Protokoll Resultat von Erfahrung und Intuition der Interviewer:in (ähnlich wie im journalistischen Arbeiten).
  • GenAI-Tools fassen nicht zusammen, sondern kürzen.

Obwohl wir zeitlich stark überzogen, war die informative Session viel zu kurz, um die offenen Fäden gebührend zu verfolgen. Ich bin gespannt auf eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema …. und werde mich demnächst dem lernOS Expert Debriefing Leitfaden widmen.

#59 #clc17 #clc22 #CLC25 #ttscamp #UnplugTrump

Lernen durch Schreiben und Bloggen - LernXP: LernXplorer Podcast

Podcast mit Johannes Starke und Matthias Wiencke über Lernen durch Schreiben und Bloggen mit dem #100DaystoOffload Ansatz.

@hkummer @khpape

Wie achön, dass es diesen Session-Klassiker auch weiterhin gibt ❤️
Kommen Erinnerungen ans #clc22 hoch:

https://johannes-starke.de/mastodon-als-lernbooster/

Mastodon als Lernbooster – Johannes Starke

@ewingo13 wir haben genastelt und dann hatte es geklappt. Ergebnis war der #clc22 Retro Podcast 👉 https://cogneon.de/podcast/2022/06/07/loa096-corporate-learning-camp-2022-clc22-retrospektive/ #clc23
LOA096 Corporate Learning Camp 2022 (#clc22) Retrospektive

Keep Calm & Learn On
Die neue Episode #lernOS on Air meets Corporate Learning Podcast ist da. Ich spreche mit @khpape über #clc22, lernOS Assembly auf dem #gkc22, Podcast-Bühne auf dem #oercamp22, #meinziel22 und das #clc23 👉 https://cogneon.de/2022/12/02/loa100-lernos-on-air-meets-corporate-learning-podcast/
LOA100 lernOS on Air meets Corporate Learning Podcast

lernOS on Air

#LearnerJourney: Was sind sie, zu was sind sie gut, wie nachhaltig und langfristig sind sie … und ist es wirklich eine ‘Journey’?
Zusammenfassung und ein Video zu meiner Session auf dem #clc22:

https://johannes-starke.de/learner-journey-was-sind-sie-zu-was-sind-sie-gut-wie-nachhaltig-und-langfristig-sind-sie-und-ist-es-wirklich-eine-journey/

#cl2025

Learner Journey: Was sind sie, zu was sind sie gut, wie nachhaltig und langfristig sind sie … und ist es wirklich eine ‘Journey’? - Johannes Starke

Zusammenfassung der Ergebnisse meiner Session auf dem #clc22 Da ich gerade wenige Tage vor dem Corporate Learning Camp #clc22 mit meinen Kolleg:innen der tts Learning Architects eine neue Learner Journey Vorlage erstellt hatte und immer wieder darüber stolpere, wie unterschiedlich der Begriff verwendet und welche vielfältigen Anforderungen an Learner Journeys gestellt werden, beschloss ich spontan, […]

Johannes Starke

Ihr Lieben, auf dem #clc22 habe ich neulich eine Session mit dem Titel #Mastodon als #Lernbooster gegeben.
Hier meine Zusammenfassung:

https://johannes-starke.de/mastodon-als-lernbooster/

Vielleicht auch interessant für Menschen, die #neuhier sind?
Freue mich sehr auf eure Ergänzungen, Korrekturen, Hinweise zu den im Artikel aufgeworfenen Fragen. DANKE!

Mastodon als Lernbooster – Johannes Starke

Lang hats gedauert, aber endlich habe ich meinen Rückblick auf das #clc22 geschrieben.
Danke, #KrasseHerde, für zwei beflügelnde Tage!
#cl2025 #cl2030

https://johannes-starke.de/meine-notizen-zum-clc22/

Meine Notizen zum #clc22 - Johannes Starke

Die Corporate Learning Community ist experimentierfreudig. Immer wieder werden neue Arten von Events initiiert, Projekte gestartet und Formate ausprobiert und reflektiert. Immer wieder wird ausgelotet, wie vielfältig gemeinsames Lernen über organisationale Grenzen hinweg gelingen kann.Ein besonderes Experiment war das #clc22, zu dem ich jetzt, knapp einen Monat später, endlich ein paar Notizen zusammentrage. Der Juni […]

Johannes Starke
@leonidlezner Hab ich damit getan, belastet mich auch automatisiert mehr, als das es mir hilft. Jeder Kanal braucht eigene Posts, deshalb deaktiviere ich das Crossposting nach dem #clc22 schnell wieder.
@antje @Aakerbeere so gings mir auch. Gestern beim #clc22 hab ich dann eine Erklärung bekommen, wie ich mich für einen Server entscheiden kann. Dann gings los 😃