Aufruf zur Teilnahme am CLC-Buchprojekt 2026! – Corporate Learning Community
#CLCBuch2025 #clcbuch2026

@jrobes Hat uns wieder eine Challenge #Buch gegeben 😁

Bis 7.4. Melden fĂŒr eine Mitwirkung im Projektteam
(Call for Papers kommt spÀter)

Dieses Jahr soll sich dem Thema „Persönliches Wissensmanagement“ widmen.
Das Thema ist zwar ein Dauerbrenner.
Gleichzeitig gibt es wenig Fachliteratur.

#Wissensmanagement #colearn

https://colearn.de/aufruf-zur-teilnahme-am-clc-buchprojekt-2026/

Aufruf zur Teilnahme am CLC-Buchprojekt 2026! – Corporate Learning Community

Fantastisch, wie die #CLCamp26 Anreisenden hier alle mit ihrer #CLCBuch2025 LektĂŒre flexen. 😍

These: Es braucht weit entfernte Onsite-Community-Events, damit (Anreise) gedruckte Community-Geschichtsschreibung gelesen und (Abreise) neue digitale Community-Geschichtsschreibung verfasst wird.
@martina_cervenkova

@uivens Oh ja! Jetzt, wo Du Deine Beispiele nennst, fĂ€llt mir auf, dass ich das ja auch schon oft so gemacht habe 😅 zB bei #Lerndesignkarten (Methodenkarten), auf die immer auch ein QR-Code mit regelmĂ€ĂŸig ergĂ€nzten Zusatzinfos kommt, oder auch neulich im #CLCBuch2025 
 wahrscheinlich catcht mich in dem ReisefĂŒhrerbsp besonders das „of the month“, dass eine zeitliche Erwartung mit drin ist. đŸ€”
Superfeine #KrasseHerde heute beim #CLCBuch2025 Booklaunch, Runde 1 in Digital! Ein KnĂ€uel Community-Mitwirkende, die aufgedröselt haben, was so ein #CLCBuch uns bedeutet. Vor lauter Spinnerei haben wir uns geschmeidig beim CheckIn verheddert, nebenher 32+ Sessionideen fĂŒr das anknĂŒpfende #CLCamp26 in einem Monat geklöppelt und uns so darin verstrickt, dass uns der Stoff fĂŒr BĂŒcher n+1 nie ausgehen wird. To be continued ...

#CLCBuch2025 #clcbuch
Heute Lunch Event live mit Autorinnen und Autoren

Danke #community

Weiter geht es in 4 Wochen
@CLC

#CLCamp26 #clc #CLC #Barcamp #hybrid #bhh #Hamburg #CLC26

Mein erstes Buch ist da! 📚 Dieser Unboxing-Moment hat mich sprachlos gemacht.

Zwischen zwei Buchdeckeln steht jetzt mein Herzensthema: AI Promptathons als Beschleuniger fĂŒr KI-Kompetenz.

Inspiriert vom Pionierformat der #CLC (Corporate Learning Community) habe ich unsere Umsetzung bei Aumovio dokumentiert. #AILiteracy #Promptathon #CLCBuch2025

Eine Verteidigung der Corporate Learning Community

Diesen Beitrag schrieb ich im Sommer 2025 fĂŒr das Buch „Gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen. 15 Jahre Corporate Learning Community – Geschichten, Menschen, Erfahrungen, Themen“. Jetzt ist das Buch erschienen und ich veröffentliche den Beitrag auch hier. Weitere BeitrĂ€ge anderer Autor:innen aus und zu dem Buch sammeln wir unter dem Hashtag #CLCBuch2025.

Die Corporate Learning Community ist ein bemerkenswert uneinheitliches Gebilde aus locker organisiert in Verbindung stehenden Angestellten, SelbststĂ€ndigen und potenziell lernlustigen Menschen in Unternehmen, Unis, Schulen, Vereinen oder anderen Organisationen, die sich in vielfĂ€ltiger Weise dem Lernen in Organisationen verbunden fĂŒhlen. „Corporate Learning Professionals“ ist die fĂŒr mich immer noch gewöhnungsbedĂŒrftige Selbstzuschreibung von Ernsthaftigkeit, die sich irgendwann mangels besserer Alternativen etabliert hat.

So informell und vielfĂ€ltig das Interessengebiet der Community und die namensgebende Profession und ProfessionalitĂ€t sind, so differenziert sind auch die Blicke auf, Erwartungen an und VerstĂ€ndnisse davon, wie sich die Community nach außen und innen gibt, was sie antreibt, was sie eint und was sie entzweit. Da jede interessierte Person auch ohne Aufnahme und Mitgliedsausweis mitmachen, sich zugehörig fĂŒhlen, MitgestaltungsansprĂŒche anmelden, Kritik Ă€ußern und mit Lob vergiften kann, sind die AnsprĂŒche an die Community und ihre Mitglieder kon-trovers. Es wird gelernt, gespielt, probiert, proklamiert, gedrĂŒckt, gezerrt, genervt 


Mein eigenes VerhĂ€ltnis zur CLC hat sich in den letzten Jahren verĂ€ndert. So sehr ich mich ab meinen ersten Kontakten ab 2017 schockverliebt verbunden, in meinem VerstĂ€ndnis von Lernen verstanden, im Bestreben nach besserem Lernen in Unternehmen gestĂ€rkt und auch in einer sich selbst verstĂ€rkenden Echokammer eingerichtet habe, so irritiert und frustriert bin ich seit Anfang 2023 von der zunehmenden und fĂŒr mich unverstĂ€ndlichen Begeisterung vieler Community-Mitglieder fĂŒr „KI“-Narrative, durch die Lernpotenziale angegriffen werden und erodieren. So akut wie nie scheint es mir, mich von der CLC abzugrenzen.

Und dann blicke ich auf die vielen kleinen und großen AktivitĂ€ten, die hier trotz „KI“-Sermon immer wieder aufblĂŒhen, das gemeinsame Tasten, Ausprobieren und Tun, die guten GesprĂ€che, die schon durch den AufhĂ€nger einer gemeinsamen CLC-Mitgliedschaft mit Badge im LinkedIn-Profil oder uniformen Button am Revers starten, entstehenden oder langjĂ€hrigen Beziehungen zu vielen Menschen aus der Community, das Vertrauen und die WertschĂ€tzung, die die Mitglieder trotz partiell gegensĂ€tzlicher Interessen einander entgegenbringen 
 und grundsĂ€tzlich der großen Wichtigkeit, dass es informell organisierte, organisationsĂŒbergreifende Interessengruppen gibt, ĂŒber die Mitwirkende die Möglichkeit erhalten, die BeschrĂ€nkungen, ZwĂ€nge und Strukturen, die ein Arbeitsalltag mit sich bringt, zumindest zeitweilig zu ĂŒberwinden und das Interesse zu verfolgen, das sie eigentlich an ihre Profession bindet 
 .

Und dann ĂŒberkommt es mich, Stimme fĂŒr die CLC zu ergreifen, und sie verteidigen zu wollen gegen die VorwĂŒrfe und Kritik derjenigen, die mit ihr nichts (mehr) anfangen, die kein Mitglied (mehr) sein wollen oder die misstrauisch sind, mit welchen TĂ€tigkeiten „Corporate Learning Professionals“ dort ihre (Arbeits-)Zeit verbringen 


Gegen die NĂŒchternen, die unsere Lernlust nicht teilen


 und sagen, wir wĂ€ren „ein Haufen naiver Idealisten“. „Ihr feiert Lernen um des Lernens willen. Ihr feiert euch selbst und vergesst eure Kundschaft.“ „Hipp Hipp Hurra, alles ist super, alles ist wunderbar?“

Ja, die CLC ist ein Hort von Menschen, die heillos ins Lernen vernarrt sind. Die sich ihren LernlĂŒsten hingeben. Die sich nicht auf gegebene Vorgaben und Rahmenbedingungen beschrĂ€nken, sondern Lernen entfesseln und ĂŒber ihre Organisation hinaus weiten wollen 
 und die darĂŒber bisweilen selbst- und fremdgesteckte Ziele vergessen 



 in Barcamp-Sessions, die den Rahmen sprengen, die goldene Regel „Eine Session dauert 45 Minuten“ schlicht ignorieren oder dem Respekt der nĂ€chsten Gruppe geschuldet auf den Fluren weitergefĂŒhrt, spontan auf den nĂ€chsten freien Sessionplan-Slot gesetzt oder am Podcast-Tisch zusammengefĂŒhrt werden, sich in digitale SphĂ€ren verlagern, auch tage- und wochenlang noch das Fediverse (na gut, mittlerweile leider auch LinkedIn) erhitzen, darĂŒber Dritte einbeziehen und uns intellektuell erregen. (Besonders lebendig war dieser temporĂ€re Erregungszustand damals auf Twitter in den #CLChatDE Events zu spĂŒren. Eine Neugeburt im Fediverse steht an!)


 wie in vielen Dutzend #MeinZiel-Lernvorhaben, die ausufern, Jahre statt Wochen und Monate dauern, ihre Ziele aus den Augen verlieren und zufĂ€llig ĂŒber geteilte Ergebnisse stolpernde Mitglieder wie mich inspirieren, weil so viele neue Ziele auf dem Weg liegen oder mit der Community kreiert werden. Dann zeigt mir die CLC immer wieder, wie attraktiv, nahbar, vielfĂ€ltig und voller Möglichkeiten meine Profession ist. Sie erweitert meine Vorstellung davon, was Lernen in Unternehmen bedeutet. Sie zeigt mir Lernfelder, die mir im Arbeitsalltag unerreichbar sind, macht sie betret- und beackerbar und lĂ€sst auf ihnen wachsen, auf dass ich mich in ihnen verheddern, verirren und Lernen um des Lernens willen zelebrieren darf – als Antrieb dafĂŒr, nur einen Bruchteil davon in meine Lohnarbeit zu ĂŒberfĂŒhren.

Session-Nachbesprechung am Podcast-Tisch auf dem #CLC22 (Quelle: Twitter, Johannes Starke)Podcast-Nachbesprechung meiner lernOS-Lernzirkelgruppe auf dem #CLC19ko (Quelle: Twitter, Franziska Raabe)

Gegen die Kritischen, die unserer kollektiven Intelligenz misstrauen und nur Flachsinn sehen:


 „Triviales Gelaber ohne Punkt und Komma“ – „Hier hat jeder zu allem was zu sagen.“ – „Halbwissen in Endlosschleife“.

Ja, auf den Events der CLC wird geredet und geredet bis tief in die Nacht. Wir loben gemeinsam unser Nicht-Wissen, unser Nicht-Können und unsere unendlichen Lernbedarfe. Wir ehren den unwissenden Lehrmeister. Wir suchen nach fehlenden Worten, gescheiterten AnsĂ€tzen, konfusen Konzepten und falschen Ergebnissen. Wir ringen um Deutungen und haben selten den Anspruch, richtig zu liegen. Wir spinnen, experimentieren und verwerfen. So vergewissern wir uns unserer Entwicklungsmöglichkeiten, hinterfragen uns selbst und andere 
 denn Fragen sind wertvoller als Antworten. Und manchmal erfinden wir fĂŒr diese Torheiten Hashtags wie #KrasseHerde als Distinktionsmerkmal und Social-Media-verbindende Albernheit.

Improtheater-Session mit Mike Meister auf dem #CLC18 (Quelle: Twitter, Johannes Starke)Auf der RĂŒckreise vom #CLC19ko (Quelle: Twitter, Johannes Starke)

Gegen die Seriösen, die Ordnung, Klarheit und ProfessionalitÀt vermissen:

„Wo ist die klare Botschaft?“ – „Unprofessionelles Marketing“ – „Zu viele KanĂ€le“ – „Alles nerdig“ – „Mit Masto
was? habt ihr mich verloren“ – „Wer ist jetzt verantwortlich?“ – „Selbstorganisation funktioniert nicht“ – „Ihr haltet euch selbst nicht an das, was ihr predigt!“

Ja, die CLC besteht aus ihren Mitgliedern und wird durch ihre Mitglieder organisiert. Das macht uns zur genannten #KrasseHerde, in der alle kakophonisch wuselnd mitblöken und -muhen, in ihrem eigenen Ton, ihrem eigenen Fell. Das sorgt fĂŒr spontan-ĂŒberschĂ€umende Exaltiertheit, die wie von selbst entsteht und von außen mit Befremden betrachtet werden darf. Das lĂ€sst den Zugang kompliziert erscheinen und macht ihn letztlich umso einfacher, macht Organisation und DurchfĂŒhrung von Events aufwendig und lĂ€sst sie dadurch zum Lernfest werden. Neue Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten verbergen sich, manchmal zufĂ€llig, manchmal geplant, in jeder CLC-AktivitĂ€t.


 entdeckend, was eigentlich dezentrale soziale Netzwerke wie Mastodon sind, wie die ersten Schritte ĂŒber Karlheinz Papes legendĂ€re Lernbooster-Sessions gelingen und wie die Community-Heimat im Fediverse auf colearn.social ausgebaut werden kann,


 Hands-on als Spiel- und Experimentierwiese fĂŒr alle möglichen Arten von Konzepten und Techniken, die direkt ausprobiert werden mĂŒssen,


 verbindend, wie hybride Veranstaltungen ĂŒber mehrere Locations, vor Ort und online durchgefĂŒhrt werden, was funktioniert und was sicher scheitert,


 vorbildhaft, dass sich jede:r mit und nach den eigenen Ressourcen einbringen und auch wieder ausklinken kann,


 und dass etwa 15 regionale Communities, mal mehr, mal weniger, emergent entstehen, wieder einschlafen oder in anderer Besetzung neu zueinander finden, wie z. B. die unstete #CLC10 Berlin, die schon in unterschiedlichen Konstellationen gegrĂŒndet wurde, wieder auseinander ging, vor und nach der Pandemie verschiedene Hybridformen ausprobierte und aktuell eine neue BlĂŒte erlebt.

Auf dem #CLC22 wird hybrid zwischen den Standorten und Online-Teilgebenden hin- und hergeschaltet (Quelle: Twitter, Johannes Starke)Als hÀtten wir es geahnt: Kurz vor Beginn der Pandemie trifft sich die #CLC10-Regionalgruppe und experimentiert mit MS Teams und Hybrid-Settings (Quelle: Twitter, Johannes Starke)

Gegen die Misstrauischen, die an den Vorhaben der Anderen zweifeln:

„Plattform fĂŒr Werbung und Selbstdarstellung“ – „Zu viele Freiberufler, Berater und Agenturen“ – „Die LinkedIn-Gruppe ist die Hölle.“

Ja, auch in der CLC bieten Handelnde ihre Waren feil, platzieren Werbung und loben ihre Leistung. Das macht das Filtern des Barcamp-Sessionplans anstrengend und lĂ€sst auch die LinkedIn-Gruppe so verloren wirken wie das Gros dieses „Business-Netzwerks“. Ebenso zuverlĂ€ssig aktiviert werblich verdĂ€chtiges Gebaren das sensible Immunsystem der Community. Missbrauch wird erkannt, Dreistigkeit geĂ€chtet. Von außen nicht unbedingt erkennbar: AuffĂ€llige Akteur:innen werden mit leeren Sessions oder stiller Ignoranz honoriert. Gleichsam wird freiberuflich oder beratend tĂ€tigen Mitgestaltenden vorbehaltlos vertrauend eine Möglichkeit geboten, ihr Wissen mit allen in der Community zu teilen, ohne ihnen von Vornherein unlautere Absichten zu unterstellen.

WĂ€hrend Selbstdarstellung in kapitalistisch pervertierter Form schwer verdaulich ist, birgt sie in anderem Zuschnitt oft ĂŒbersehene Chancen der Emanzipation, des Spiels und der eigenen Entfaltung. Die befreienden und lernförderlichen Aspekte von Selbstdarstellung werden in der CLC aktiv gefördert, z. B. ĂŒber das Projekt „CLC Domain of One‘s Own“. #CLCDoOO unterstĂŒtzt Community-Mitglieder darin, sich eigene digitale Bereiche im Internet aufzubauen, ĂŒber die sie selbst volle Kontrolle haben, unabhĂ€ngig von kommerziellen Plattformen und Algorithmen. Die LinkedIn-Hölle kann jeden Tag verschwinden oder ihre Spielregeln Ă€ndern, so wie dieser Tage mit den neuen Datenschutzrichtlinien. Die eigene Domain, ins Leben gebracht mit UnterstĂŒtzung aus der CLC, bleibt und birgt in ihrer freien Gestaltungsmöglichkeit unermessliche Lernmöglichkeiten.

Online-Teilgabe aus dem Homeoffice beim #CLC21 (Quelle: Twitter, Johannes Starke)Walk and Talk auf dem #CLC19ko (Quelle: Twitter, Johannes Starke)

Gegen die Mahnenden, die das, was wir tun, fĂŒr gefĂ€hrlich halten:

„Ist das auch mit Deinem Arbeitgeber abgestimmt?“ – „Ihr teilt Interna mit der Konkurrenz!“.

Ja, in der CLC teilen wir Ideen, die uns nicht gehören und besprechen PlĂ€ne, die in BesprechungsrĂ€umen unserer Arbeitgeber geboren wurden. Damit tragen wir sie in ein Anwendungsfeld, erproben sie und bringen sie aufgeladen und verbessert zurĂŒck ins eigene Unternehmen. Gleichzeitig finden wir neue Inspiration in der CLC, ĂŒberfĂŒhren sie in unsere eigene Arbeit, bringen sie zur Wirkung und entlassen sie in neuer Form zurĂŒck in die Community. Die Community erprobt so realitĂ€tsnahe, iterative und flexible Arten des Wissensmanagements und zeitgemĂ€ĂŸe Schleifen firmenĂŒbergreifender Kooperation in der Netzwerkgesellschaft. Mit unseren AktivitĂ€ten in der Community reprĂ€sentieren wir unsere Arbeit und unsere Arbeitgeber 
 auf eine informelle Art, was wirksamer sein kann als Formalseiten-Politur. Nebeneffekt: GlaubwĂŒrdiges Recruiting und nahbares „Employer Branding“. Firmen-ReprĂ€sentant:innen werden ansprechbarer und zugĂ€nglicher als auf Jobmessen.

Die weak ties der CLC stĂ€rken unser formal-berufliches Wirken stĂ€rker als Abschottung und GeheimniskrĂ€merei. Ein Meilenstein in der Entwicklung der CLC und meine ersten Kontakte mit ihr waren das Corporate Learning 2.0 MOOC ab 2015 und der Corporate Learning 2025 MOOCathon #cl2025 in 2017. In beiden MOOCs gestalteten Unternehmen die einzelnen Wochen und boten allen Interessierten eine Möglichkeit, ĂŒber attraktives, modernes und wirksames Lernen in den gastgebenden Corporates zu lernen und eigene BeitrĂ€ge beizusteuern.

Zitat von Karlheinz Pape auf dem #CLC22 (Quelle: Twitter, Johannes Starke)

Gegen die Berechnenden, fĂŒr die der ROI nicht stimmt:

„Das ist doch verschwendete Arbeitszeit“ – „Ich habe keine Leads generiert“ – „Die CLC ist fĂŒr uns keine Plattform.“ – „DafĂŒr werde ich nicht bezahlt.“

Ja, Engagement in der CLC braucht Zeit. Klassische Zielvorgaben und Vertriebs-Marketing-Metriken scheinen mit der Community schwer in Einklang zu bringen. Die Teilgabe an Barcamps ist Arbeitszeit, die ich nicht fakturieren kann. Diesen Text tippe ich im Urlaub. Wenn Du allerdings bis hierhin gelesen hast und meine Verteidigung der CLC ansatzweise teilst, bin ich optimistisch, dass Du den Faden selbst weiterspinnst. Die CLC unterstĂŒtzt alle in ihr mitwirkenden Angestellten wie freiberuflich TĂ€tigen darin, engagiert und kompetent zu arbeiten. Sie ist nicht nur eine relevante persönliche Arena der Weiterentwicklung, sondern fördert durch ihr sich in viele Unternehmen erstreckendes Netzwerk die Lebendigkeit von Corporate Learning und der gesamten Branche. Sie unterstĂŒtzt ĂŒber Bande auch meinen Arbeitgeber darin, glaubwĂŒrdige Angebote in einem dafĂŒr reifen Markt zu platzieren.

Sessionplanung auf dem #CLC19ko (Quelle: Twitter, Johannes Starke)Mike Meister hat meine Session auf dem #CLC21 live als Sketchnote verewigt
(Quelle: Twitter, Mike Meister)

Die Corporate Learning Community lĂ€sst uns in und ĂŒber unsere Organisationen hinweg lernen. Das ist eine der wichtigsten Treiber unserer Arbeit, bewahrt uns vor Vereinzelung und Entfremdung, lĂ€sst uns produktiv und respektvoll streiten, aneinander zerren und nerven. Vielleicht, so seltsam sich das anfĂŒhlt, macht mich die CLC in ihrer Vielfalt und unplanbaren Entwicklung sogar erst zum souverĂ€neren „Professional“? Deshalb ist dieser Text meine Abgrenzung von, meine Zuschreibung zu und meine verlĂ€ssliche Verteidigung der CLC.

#CLC22 (Quelle: Mastodon, Johannes Starke)

#cl2025 #CLC10 #CLC18 #clc19ko #CLC21 #clc22 #CLCBuch2025 #clcDoOO #CLChatDE #krasseherde #MeinZiel