Ich schreibe Bücher, weil …

... gute Frage! Die stellt Stephanie 'kleiner Komet' in ihrer Blogparade. Meine Antwort darauf ist ... vielfältig. Ich erzähle dir also davon, was mich zum Schreiben treibt, von meinen Inspirationen und Vorbildern und vom Dranbleiben. Denn letzteres ist wichtig, damit aus einer Idee und Textfragmenten ein Buch für andere Menschen wird. […]

https://doschu.com/2026/05/ich-schreibe-buecher-weil/

Selfies mit einem Promi machen? Geht gar nicht. Also eigentlich. Doch dann habe ich gemerkt, dass es für mich zwei Ausnahmen gäbe. Zwei Typen mit klarer Kante: Udo und Jünter.

Eigentlich könnte man daraus ’ne Blogparade machen. Mit wem würdet Ihr gerne ein Selfie machen? #Blogparade #Selfies https://stefanpfeiffer.blog/2026/05/24/selfies/

Blogparade: Das Versauen von Rollenspielrunden als hehre Pflicht

Der von mir geschätzte Herr Bartimäus hat zu einer weiteren dieser mir höchst suspekten Blogparaden aufgerufen und kann ich mich dem Ruf der Würfellustbarkeit entziehen? Nein, das ist nicht denkbar.Er hat sich ein Thema ausgesucht, zu dem ich einiges zu sagen hätte, denn ich will so unbescheiden sein, mich als erfahrenen Spielrundenruinör zu bezeichnen: „Drei Dinge, die mir jede Rollenspielrunde versauen.“ Ich als geprüfte Fachkraft will gern einige hilfreiche Ratschläge aus […]

https://moonmoth.de/2026/05/20/blogparade-das-versauen-von-rollenspielrunden-als-hehre-pflicht/

[Seba] Blogparade: Drei Dinge, die mir jede Rollenspielrunde versauen

Bartimaeus hat auf wuerfellustbarkeit.de zur Blogparade eingeladen. Grannus hat gestern schon seinen Senf dazu gegeben. Jetzt schreibe ich auch etwas dazu. Barti hat ja dazu aufgerufen, sich mit dem Thema kreativ auseinanderzusetzen. Ich nehme mir also ein Beispiel an Alinas Anleitung für schreckliche Con-Erfahrungen und erkläre euch eine Spielrunde mit mir.

Rollenspiel mit Seba

Manchmal werde ich bei anderen Leuten zu Rollenspielrunden eingeladen. Und die sind ja auch ganz niedlich. Als Autor, Podcaster und Spieldesigner bin ich als Gastspieler natürlich sowas wie Gordon Ramsay bei McDonalds. Objektiv schlicht und einfach viel qualifizierter als alle anderen Personen im Raum. Ich weiß genau, wie Rollenspiel zu sein hat. Die meisten machen es einfach falsch.

Ich würde mich nicht als lauten, dominanten Mitspieler bezeichnen. Ich bin einfach nur besser als die anderen. Messbar. Schlauere Ideen, mehr Erfahrung, ausgeprägtes Gefühl für Dramaturgie und feinsinniger Humor. Darum ist es nicht nur mein Recht, sondern im Grunde meine moralische Pflicht, permanent zu reden und einfach lauter zu werden, wenn jemand anders etwas sagen möchte. Wenn ich entscheide, was die Gruppe tun soll, nehme ich niemandem Agency weg. Ich mache das Spiel objektiv besser, indem ich andere Leute keine falschen Dinge tun oder sagen lasse. Immerhin ist Rollenspiel eine kollaborative Tätigkeit. Alles geht deutlich besser, wenn man mit mir kollaboriert.

Das merken die Leute am Tisch meistens auch recht schnell. Nicht immer bewusst, aber unterschwellig schon. Da verändert sich dann die Dynamik. Plötzlich reden sie weniger. Denken länger nach, bevor sie etwas sagen. Manche schauen mich sogar nervös an, bevor sie eine Entscheidung treffen, als würden sie sich ein stilles Okay holen. Ich sage dann nichts. Ich nicke nur huldvoll. Oder schüttle den Kopf. Mehr braucht es nicht.

Die Spielleitung versucht manchmal zwischendurch noch, die Kontrolle zu behalten. Ich lasse sie. Zumindest formal. Es ist ja auch wichtig für die Immersion, dass sie glaubt, sie hätte etwas zu sagen. Aber wenn sie Regeln falsch anwendet oder die Szene dramaturgisch ins Leere läuft, muss ich natürlich eingreifen. Höflich, aber bestimmt. „Interessanter Ansatz“, sage ich dann. Und dann mache ich es richtig. Also deutlich besser.

Neulich hatten wir so einen Moment. Einer dieser angeblichen „emotionalen Höhepunkte.“ Der Charakter von Jana kniete neben ihrem sterbenden Bruder. Große Szene, okayer Aufbau, alle sind ruhig. Sie fängt an zu sprechen, etwas unsicher, eine Schauspielerin ist nicht an ihr verloren gegangen. Ich warte einen Moment, lasse sie zwei Sätze sagen, und merke sofort: Das trägt so nicht. Zu flach, zu wenig Fokus, keine klare Fallhöhe.

„Ganz kurz“, sagte ich leise, aber bestimmt. „Da fehlt der dramatische Beat.“

Ich übernehme dann, formuliere ihren Dialog etwas sauberer, ziehe die emotionale Linie straffer, gebe der Szene die Struktur, die sie braucht. Als ich fertig bin, ist es vollkommen still am Tisch. Manche schauen auf ihre Würfel. Einer räuspert sich leicht. Es ist genau diese Art von Intensität, die man sonst selten hinbekommt. Die anderen sind dafür dankbar. Sie sagen es nicht immer direkt, aber man merkt es. Dieses gespannte Schweigen. Diese bewundernde Ruhe. Das ist die Art von Vertrauen, die man sich erarbeitet.

Hin und wieder kommt es vor, dass jemand widerspricht. Ein Neuling meistens. Jemand, der noch denkt, beim Rollenspiel ginge es nicht darum, zu gewinnen. Ich erkläre dann geduldig, warum seine Idee Unsinn ist. Typisch Anfänger halt. Oder ich rede einfach weiter. Beides funktioniert überraschend gut.

Im Laufe des Abends wird es dann oft hektisch. Leute müssen plötzlich früher los. Oder sie stehen einfach kurz auf und kommen nicht zurück. Das kann passieren, gerade wenn ein Spiel auf einem so hohen Niveau läuft wie mit mir. Das erfordert Konzentration und hohe intellektuelle Leistung. Nicht jeder ist dafür gemacht.

Irgendwann sitze ich dann normalerweise alleine da. Mit der Spielleitung. Eine gute Gelegenheit für konstruktive Einzelkritik. Nicht bei allen ist es hoffnungslos, manche könnten mit etwas Mühe ein akzeptables Niveau erreichen.

Manchmal habe ich auch gegen Ende des Spiels plötzlich Blackouts. Später wache ich dann auf. Meistens irgendwo draußen. Häufig in einem Müllcontainer.

Ich gehe nach Hause mit dem guten Gefühl, die Rollenspielwelt wieder ein klein wenig besser gemacht zu haben.

Das dazu von mir.
-Seba

#Blogparade #DND #pnp #pnpde #Rollenspiel #rpg #ttrpg
Blogparade: Drei Dinge, die mir jede Rollenspielrunde versauen.

Einladung zur Rollenspiel-Blogparade vom 15.05.2026 bis 30.06.2026

Würfellustbarkeit

Kaum eine Woche vorbei und schon kommen die ersten Beiträge 🤩

Den Anfang macht d6ideas und versaute die Parade gleich Mal so richtig. Viel Spaß mit Grunzer, Gräber und Greiner!
https://d6ideas.com/terraformierung-wird-jede-welt-versauen/

#Blogparade #Blog #PnPDE

Terraformierung wird jede Welt versauen – d6ideas

[grannus] Blogparade: Drei Dinge, die mir jede Rollenspielrunde versauen

Dieses Jahr lädt Bartimeaus zur Blog-Parade ein und da ich noch nie einen Rant geschrieben habe, bin ich direkt dabei! Los geht’s, Abfahrt!

Der Trend zu One-Shots

One-Shots degradieren das inhärente Risiko im oldschooligen Spiel zu einem billigen Slapstick-Gag. Oh, Erfahrungspunkte für Schätze? Großartig! Was kaufe ich mir davon? Ach ja, nichts, denn das Spiel endet um 22:00 Uhr.
Ich plädiere verdammt noch mal für die Kampagne. Egal ob eine Sandbox, die Zeit zum Atmen braucht oder eine längere Abfolge von zusammenhängenden Abenteuern. Ich will nicht nur den einen miesen Dungeon sehen, den der Spielleiter gestern Abend hastig aus einem schlechten Blog (hust hust) kopiert hat. Ich will die lebendige, schmutzige Welt da draußen spüren. Ich will, dass meine Entscheidungen Narben hinterlassen – in der Spielwelt und auf meinem Charakterbogen.


In einer Kampagne hat das Gold, das wir unter Einsatz unseres Lebens aus den Gewölben schleppen, plötzlich einen Sinn. Es baut Burgen. Es besticht korrupte Wachen. Es finanziert Söldner, die sich im nächsten Dungeon vor uns in den Tod stürzen dürfen. Das Domänenspiel – eigentlich ein Herzstück von D&D und doch reden viele drumherum und haben es noch nie erlebt. Eine Kampagne verwandelt eine Gruppe von zufälligen, austauschbaren Abenteurern in eine legendäre (oder bemitleidenswerte) Truppe mit echter Geschichte. Da schmerzt der Tod des Stufe 4 Diebes, den man monatelang durch den Dreck gezogen hat, noch wie ein echter Verlust – und ist nicht bloß ein statistischer Schulterzucker wie beim One-Shot.


Hört auf, Rollenspiel wie ein Tinder-Date zu behandeln, bei dem man nach dem ersten Treffen direkt die Nummer blockiert. Habt mal wieder den Mut zu einer festen Beziehung. Lasst uns eine Kampagne spielen, verdammt noch mal.

Alle Runden, alle Spiele mit dem gleichen Mindset

Oh, Überraschung. Da sitzen wir nun, bereit für eine düstere, moralisch graue Cyberpunk-Dystopie, in der jede Entscheidung das eigene Leben kosten kann. Und wer stolpert als Erstes durch die Tür? Genau. Der Typ, der seit exakt fünfzehn Jahren ein und denselben Charakter spielt. Er heißt diesmal vielleicht X-Phile_99 statt Gamli, aber das Mindset? Einwandfrei aus dem High-Fantasy-Baukasten von 2000 importiert. Es ist zum Steinerweichen. Diese Spezies von Spielern leidet an einer chronischen, unheilbaren Genre-Blindheit. Sie besitzen die faszinierende Fähigkeit, jegliche Atmosphäre, jedes mühsam aufgebaute Setting komplett zu ignorieren, um stur ihr einziges, abgespeichertes Verhaltensmuster abzuspielen. Da wechselt man extra das System. Weg von der epischen Fantasy, hin zu kosmischem Horror. Die Welt ist kalt, der Verstand bröckelt, die Monster sind unbeschreiblich. Was macht unser Mindset-Monolith? Er versucht, dem Cthulhu-Kultisten das Knie zu zertrümmern, um eine „Initiative-Modifikation“ zu erzwingen. Bei Lovecraft! Herzlichen Glückwunsch, du hast das Spiel verstanden. Nicht.

Oder die umgekehrte Fraktion: Die ewigen Taktiker. Egal, ob man ein erzählorientiertes Indie-Spiel über emotionale Bindungen oder ein lockeres Bier & Brezel spielt – sie sitzen mit dem Taschenrechner da. Sie optimieren. Sie suchen den “Build”. Sie wollen das System “brechen”. Wenn man ihnen sagt, dass ihr Charakter gerade eine tiefgreifende existenzielle Krise durchlebt, fragen sie, ob dieser Zustand ihnen einen Nachteil auf irgendeinen gibt. Man möchte sie einfach nur sanft an den Schultern packen und schütteln, bis die Würfel aus den Taschen fallen. Alternativ würde ich auch zu denen nach Hause gehen, um deren Fernseher aus dem Fenster zu werfen.

Diese Leute spielen kein Rollenspiel. Sie spielen ein persönliches, psychologisches Sicherheitsnetz. Bloß keine neue Denkweise zulassen. Bloß nicht auf die Prämisse der Welt einlassen. Lieber das System wie eine schlecht sitzende Jeans so lange dehnen, bis es sich wieder anfühlt wie die heimische Komfortzone.

Aber hey, das gab es früher bei mir. Mit meiner jetzigen Runde erleben ich sowas nicht. Die sind herrlich gut drauf und bereiten mir große Freude. Küsse und Grüße! Auch der nächste Punkt entstammt meiner Rollenspiel-Vergangenheit und hat nichts mit der Gegenwart am Hut.

So wenig Spielzeit,  so viel zu tun

Es gibt Leute, die verwechseln den Spieltisch permanent mit einer betreuten Kaffeefahrt für einsame Herzen. Sie wollen gar kein Rollenspiel spielen. Sie wollen eine soziale Selbsthilfegruppe, bei der zufällig ein paar Regelbücher auf dem Tisch herumliegen. Wenn ich eine Talkshow will, schalte ich das Fernsehen ein. Wenn ich eine Pizza-Party will, gehe ich in die Pizzeria. Wenn ich mich aber für eine Rollenspielrunde verabrede, dann erwarte ich, dass wir verdammt noch mal dieses Spiel spielen! Wir schaffen in einer Vier-Stunden-Sitzung gefühlte zwei Räume, weil jede Aktion von einer dreißigminütigen Meta-Diskussion und dem Austausch von Memes auf dem Smartphone unterbrochen wird. Am Ende des Abends packen alle hochzufrieden ihre Sachen und säuseln: „Hach, das war wieder so nett heute.“ Nein, war es nicht! Wir haben nicht gespielt, wir haben nur kollektiv Zeit totgeschlagen. Sucht euch für eure Plauderstündchen bitte ein anderes Hobby und lasst diejenigen an den Tisch, die tatsächlich die Würfel rollen lassen wollen.

So, Rant zu Ende.

-grannus-

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Blogparade: Drei Dinge, die mir jede Rollenspielrunde versauen.

Einladung zur Rollenspiel-Blogparade vom 15.05.2026 bis 30.06.2026

Würfellustbarkeit
Zurück vom #BlueLZ -Treffen aus Kassel mit wildfremden Internet-Leuten. Warum macht man sowas eigentlich? Vielleicht der Auftakt einer neuen #Blogparade.

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Austausch & Community - Aber warum eigentlich? - Schule, Schulleitung, Familie, DIY

Internet-Communitys vermitteln leicht eine trügerische Nähe: Liest man lang genug in einem Forum, folgt lang genug den gleichen Influencern, empfindet man

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@NickBohle Würde mich freuen, wenn du dann zu dem Beitrag verlinkst (wie in den guten alten Zeiten). Oder sollen wir gleich eine #Blogparade starten?

Ich weiß, Ihr habt alle darauf gewartet und nun ist es soweit!

Hört, hört, ich rufe zur Blogparade vom 15. Mai bis 30. Juni.

Thema: Drei Dinge, die mir jede Rollenspielrunde versauen.

Mehr unter: https://wuerfellustbarkeit.de/parade-2026-start/

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Blogparade: Drei Dinge, die mir jede Rollenspielrunde versauen.

Einladung zur Rollenspiel-Blogparade vom 15.05.2026 bis 30.06.2026

Würfellustbarkeit
Schlaf #Blogparade #relevant //3345 – breakpoint https://rivva.de/336523510
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