Aus einem Brief an die Deutsche Bank:
Sehr geehrte Mitarbeitende bei der Deutschen Bank,
wir sind eine Gruppe von Menschen, die hier in Paderborn leben. Wir zeigen Solidarität mit Menschen, deren Lebensgrundlage zum Beispiel durch den Klimawandel zerstört worden ist.
Wir richten unser Schreiben an Sie, weil nach unseren Informationen die Deutsche Bank Strukturen finanzieren, die zum Klimawandel maßgeblich beitragen.
Konkret geht es um die Unterstützung von Unternehmen, die ihre Gewinne durch Fossile Grundstoffe erzielen.
Folgende Beispiele sind aus einer Informationsbroschüre von Urgewald über die Deutsche Bank.
Unsere Frage ist: Stimmen diese Beispiele?
Beispiel 1: Fest an der Seite der US-LNG-Industrie
Venture Global ist der zweitgrößte Exporteur von Flüssigerdgas in den USA und hat große Expansionspläne. Das Unternehmen betreibt bzw. verfolgt aktuell fünf LNG-Projekte in verschiedenen Planungs- und Realisierungsstadien: Calcasieu Pass (CP) sowie CP 2 und 3, Plaquemines und Delta LNG, alle im US-Bundesstaat Louisiana.
Um die Expansionspläne zu finanzieren, wollte Venture Global im Januar 2025 durch seinen Börsengang 2,3 Milliarden US-Dollar einnehmen. Neben JP Morgan, Goldman Sachs und Bank of America unterstützte auch die Deutsche Bank den Konzern bei diesem Börsengang.
Im internationalen Vergleich belegte die Deutsche Bank für die Finanzierung einzelner fossiler Sektoren im Jahr 2023 oftmals Plätze um die 20 (von 60):
•Platz 4 in der Finanzierung von Unternehmen, die im Amazonas nach Öl und Gas bohren.
•Platz 16 der größten Geldgeber im Bereich Flüssigerdgas (LNG).
Unsere Forderung lautet:
Keine Finanzierung fossiler Expansion
Die Seebrücke Paderborn beteiligt sich an der Mahnwache:
Fluchtursache Klimakatastrophe
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