2.814 – so viele Menschen sind 2025 auf deutschen Straßen gestorben. Zwei Prozent mehr als 2024. Seit Langem kommen wir von solchen Zahlen nicht herunter. Und das Bekenntnis der Koalition zur Vision Zero – null Verkehrstote – erweist sich als Makulatur. Der VCD fordert:
👉Tempo 120 auf der Autobahn
👉Tempo 80 auf Landstraßen
👉Tempo 30 innerorts
Helsinki zeigt: Das rettet Leben. Also Schluss mit dem Tempowahn! 📢
Unser Statement: https://www.vcd.org/service/presse/pressemitteilungen/zahl-der-verkehrstoten-steigt-vcd-fordert-endlich-tempolimit

2.814 Menschen sind laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr auf Deutschlands Straßen ums Leben gekommen. Das sind 2 Prozent mehr als 2024. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ist um 1 Prozent gestiegen. Der ökologische Verkehrsclub Deutschland fordert seit Jahren konkrete Maßnahmen, um von diesen Zahlen herunter zu kommen. VCD-Sprecher Michael Müller-Görnert kommentiert.
Das Verwaltungsgericht München hat Tempo 30 auf der Landshuter Allee mit sofortiger Wirkung angeordnet. ⭕ Nur: Oberbürgermeister Dieter Reiter will diesen Beschluss nicht umsetzen.
Er begründet dies damit, dass die Stadt Beschwerde einlegen will und deshalb zunächst nicht handeln wird. Rechtlich ist jedoch klar: Der Beschluss ist sofort vollziehbar. Tempo 30 muss umgehend wieder eingeführt werden. Eine Beschwerde ändert daran nichts.
Deshalb haben wir Vollstreckung beantragt ⚖️ Gerichtliche Entscheidungen binden auch den Oberbürgermeister der Stadt München. Teile diesen Beitrag und mach mit uns klar, Gerichtsbeschlüsse müssen umgesetzt werden!🚦
#Tempo30 #Umwelthilfe #München #Tempo50 #Verkehrswende
Let‘s go #PRUEF! Wer kommt mit?
PRÜF steht für „Prüfung Rettet Übrigens Freiheit!“ und wir haben nur eine Forderung:
„Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“
Dafür demonstrieren wir jeden zweiten Samstag im Monat in den Hauptstädten der Bundesländer.
Wir haben massiven Wohnungsmangel, einen immer unzuverlässiger werdenden ÖPNV und uns stehen im Geheimen gehaltene Einsparungen in allen Bereichen bevor. Das ist nur ein Ausriss.
Was bekommen wir im Wahlkampf? Eisbachwelle, plakative Verkehrspolitik von gestern, Wiesnbierpreis und Pandabären!
Das als unterkomplex zu bezeichnen, ist noch sehr diplomatisch formuliert.
Meine Meinung zu Change.org
Petitionen sind ja beliebt und ein hervorragendes Mittel um in einer Demokratie auf Änderungen hinzuwirken. Oft werden diese Petitionen über Petitionsanbieter wie change.org verbreitet. Generell halte ich davon nicht viel, weil es für Petitionen in der EU und in D eigene offizielle Portale gibt, wo ich sicher sein kann, dass meine Stimme auch gezählt wird und die Petition direkt die Ausschüsse ohne Drittanbieter erreicht.
Aber darüber will ich hier gar nicht schreiben, sondern speziell über change.org. Hier findet ihr, was mir auf deren Webseite aufgefallen ist:
Impressum
Die Platform wird von einem Unternehmen betrieben, das seinen Sitz in den USA hat (https://www.change.org/l/de/p/impressum). Warum soll man ein US Unternehmen nutzen, um Petitionen in der EU oder in D zu erstellen oder zu unterstützen?
Das Team
Das Team wird auf dieser Seite vorgestellt: https://www.change.org/about/team. Immerhin gibt es 28 Mitglieder des sogenannten "Leitenden Managements". Schaut man sich die Titel der Teammitglieder an, so findet man nicht wirklich jemanden, der sich seinem Titel nach mit politischen Themen zu befassen scheint. Da frage ich mich schon, ob das eine Organisation ist, die sich politisch engagiert.
Datenschutz
Auf der Seite https://www.change.org/policies/privacy findet man die Datenschutzbestimmungen. Gespeichert werden Name, Email, Passwort, Postanschrift, Telefonnummer, Adresse, Profilbild, Petitionen, die man erstellt oder unterstützt hat, Mobilgeräte-ID, Themen, die euch interessieren und die ihr unterstützt, ... . Teilweise braucht man die Daten ja auch um wirksam eine Petition zu untertützen. Man muss ja nachweisen, dass es den oder die Unterstützer*in auch gibt. Aber warum werden meine Interessen gespeichert. Damit kann man ein detailliertes Profil meiner politischen Einstellungen erstellen. Wohlgemerkt, bei einem US-Unternehmen.
Meine persönliche Schlussfolgerung
Ich habe für mich persönlich entschieden keine Petition von change.org zu unterzeichnen. Obwohl die Themen aus meiner Sicht oft richtig, gut und unterstützenswert sind. Wie bisher auch, werde ich Petitionen unterstützen, die über die offiziellen Kanäle wie https://epetitionen.bundestag.de/epet/startseite.html oder https://www.europarl.europa.eu/petitions/de/home gestartet wurden. Bei allen privaten Anbietern, finde ich, lohnt es sich genauer hinzuschauen wo man sein politisches Meinungsbild gesammelt kundtut.
"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."
Nachtrag: für Zweifel an den wissenschaftlichen Erkenntnissen bitte die Kommentarfunktion des Autor verwenden. Typen, die hier was von "Genderideologie" faseln, werden geblocked und gemeldet.
https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz