Norbert Remmers Overdick

@norbert2026
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Autor von "Miguel de la Pena", "Gemeinschaft ohne Gegenwart" und "Am Tor der neuen Zeit".
Gedanken über die Tripolarität von Natur, Mensch und Wirtschaft und den daraus resultierenden Bedingungen und Folgen.
Im echten Leben im Bau- und Immobilienbereich tätig.
Mich interessiert, wie Systeme funktionieren – gesellschaftlich wie praktisch.
Websitehttps://www.norbert-remmers-overdick.com/

@BineSa @DerKlimablog

Ein Teil des Problems liegt auch darin, dass man die dezentralen Erneuerbaren nie als Friedensstiftend oder Gemeinschaftlich relevant plaziert hat.
#Energie #tripolarität

Unser Land sähe komplett anders aus, hätten wir Drecksblätter wie dieses - anstelle der #Bild, #Welt etc

Auto in Werkstatt (HU). Mietwagen bekommen.

Hatte da schon ein wenig Angst, dass der in Flammen aufgeht. Die heißen ja schon "Verbrenner". Auto macht laute Motorgeräusche. Motor läuft sogar im Stand. Ein wenig, komisch die Verbrauchsanzeige, die im Minimum nur auf 0 geht, selbst wenn man bremst.

Ständig muss man den Gang wechseln, da der Motor bei niedrigen Drehzahlen kaum Leistung hat und bei hohen der Verbrauch in die Höhe geht.

[1/2]

@Philippe @katdro Warum sollte die Förderung von regenerativer Energie nicht nachhaltige Politik sein? Dazu gibt es einmal die Thermodynamik und die Tripolarität. Wobei Tripolarität das Verhältnis von Natur zu Mensch und Wirtschaft beschreibt. In diesen Theorien ist die regenerative Energie aus systemischer Sicht der Versuch, die Wirtschaft wieder näher an die physikalischen Bedingungen der Erde zurückzubinden.

Erst heute merke ich:
Der Song spricht eigentlich über Medienmacht, Manipulation und die Veränderung von Wahrnehmung durch „Faktenkontrolle“.

Erschreckend ist aber:
Meine damalige Fehlinterpretation war vielleicht trotzdem nicht ganz falsch.

Denn man verändert die Welt tatsächlich oft indirekt —
nicht durch Macht,
sondern durch Gespräche, Haltung und neue Sichtweisen.

Der Unterschied ist nur:
Zwischen Wahrnehmung erweitern und Wahrnehmung manipulieren liegt eine ganze Demokratie.

You can't change the world
But you can change the facts
And when you change the facts
You change points of view
If you change points of view
You may change a vote
And when you change a vote
You may change the world

Song
New dress
from DM in 1986

Jahrzehntelang habe ich den Text komplett falsch verstanden.

Ich dachte immer, das sei positiv gemeint:
Dass man durch Gespräche, Haltung und neue Sichtweisen die Welt verändern kann.

1 Jahr Merz-Regierung, 1 Jahr Intransparenz: Schon vor ihrem Amtsantritt wollte die CDU das Informationsfreiheitsgesetz abschaffen. Seit dem setzt die schwarz-rote Koalition immer wieder auf Abschottung und Schweigen, anstatt gesetzlichen Auskunftspflichten nachzukommen. Das ist gefährlich, denn gerade mehr Transparenz könnte autoritären Entwicklungen und Desinformation etwas entgegensetzen.

Die ganze Bilanz lest ihr bei den Kolleg*innen von @netzpolitik_feed

https://netzpolitik.org/2026/ein-jahr-schwarz-rot-neuer-tiefpunkt-in-sachen-transparenz/

„Neuer Tiefpunkt“ in Sachen Transparenz

Vom Lobby-Gipfel in den Alpen bis zum Buchhandlungspreis: Das erste Jahr Schwarz-Rot ist geprägt von skandalöser Intransparenz und zähem Ringen um Informationsfreiheit. Der vielleicht größte Umbruch: Unter Bundeskanzler Friedrich Merz ist Transparenz erstmals seit langem kein politisches Ziel mehr.

netzpolitik.org

Ich halte nichts von Politiker-Bashing.
Aber diese Art der Rhetorik wirkt auf mich zunehmend inhaltsleer.
Warum entsteht überhaupt dieser Eindruck?

Weil die eigentlichen Probleme nicht mit Perspektiven gefüllt werden:
gesellschaftliche Unsicherheit,
fehlende langfristige Erzählungen,
Transformationsdruck,
Koalitionszwänge,
Medienlogik,
permanente Krisen.

Politik reagiert darauf mit Zuspitzung, weil Zuspitzung Aufmerksamkeit erzeugt und kurzfristig Führung simuliert.

https://www.spiegel.de/politik/friedrich-merz-cdu-warnung-vor-spd-traeumereien-und-versprechen-von-wandel-a-c38930bf-8a9a-4253-830d-04b556827422

Kurz vor Jahrestag der Regierung: Merz beschwört Vision von Deutschland 2035 – und warnt die SPD

Kanzler Merz skizziert in einer Rede vor Unternehmern seine Reformpläne. Dann legt er mit Kritik am Koalitionspartner nach – und wirft der SPD vor, immer noch vom »demokratischen Sozialismus« zu träumen.

DER SPIEGEL

@angeldruckt @TwraSun Energiepolitik ohne Klima gedacht:
Die eigentliche Frage ist nicht
„Erneuerbar oder fossil?“
sondern:
„Wofür organisieren wir Energie überhaupt noch?“

Wenn politische Entscheidungen primär dazu dienen, alte industrielle Strukturen künstlich am Leben zu halten, obwohl sie langfristig weder wettbewerbsfähig noch transformierbar sind, dann bindet man Kapital, Netze und politische Energie an Vergangenes

@TwraSun
Deshalb wirkt die heutige Debatte in Deutschland oft so,
als würde mit der Energiewende lediglich unnötig ein funktionierender Energieträger gegen einen anderen ausgetauscht.

Dabei wird häufig ausgeblendet,
dass sich weltweit längst die gesamte industrielle und technologische Logik verändert —
von der Energieversorgung über Speichertechnologien bis hin zu Mobilität, Infrastruktur und industrieller Wertschöpfung.