Norbert Remmers Overdick

@norbert2026
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Autor von "Miguel de la Pena", "Gemeinschaft ohne Gegenwart" und "Am Tor der neuen Zeit".
Gedanken über die Tripolarität von Natur, Mensch und Wirtschaft und den daraus resultierenden Bedingungen und Folgen.
Im echten Leben im Bau- und Immobilienbereich tätig.
Mich interessiert, wie Systeme funktionieren – gesellschaftlich wie praktisch.
Websitehttps://www.norbert-remmers-overdick.com/
Unser Land sähe komplett anders aus, hätten wir Drecksblätter wie dieses - anstelle der #Bild, #Welt etc

Auto in Werkstatt (HU). Mietwagen bekommen.

Hatte da schon ein wenig Angst, dass der in Flammen aufgeht. Die heißen ja schon "Verbrenner". Auto macht laute Motorgeräusche. Motor läuft sogar im Stand. Ein wenig, komisch die Verbrauchsanzeige, die im Minimum nur auf 0 geht, selbst wenn man bremst.

Ständig muss man den Gang wechseln, da der Motor bei niedrigen Drehzahlen kaum Leistung hat und bei hohen der Verbrauch in die Höhe geht.

[1/2]

Erst heute merke ich:
Der Song spricht eigentlich über Medienmacht, Manipulation und die Veränderung von Wahrnehmung durch „Faktenkontrolle“.

Erschreckend ist aber:
Meine damalige Fehlinterpretation war vielleicht trotzdem nicht ganz falsch.

Denn man verändert die Welt tatsächlich oft indirekt —
nicht durch Macht,
sondern durch Gespräche, Haltung und neue Sichtweisen.

Der Unterschied ist nur:
Zwischen Wahrnehmung erweitern und Wahrnehmung manipulieren liegt eine ganze Demokratie.

You can't change the world
But you can change the facts
And when you change the facts
You change points of view
If you change points of view
You may change a vote
And when you change a vote
You may change the world

Song
New dress
from DM in 1986

Jahrzehntelang habe ich den Text komplett falsch verstanden.

Ich dachte immer, das sei positiv gemeint:
Dass man durch Gespräche, Haltung und neue Sichtweisen die Welt verändern kann.

1 Jahr Merz-Regierung, 1 Jahr Intransparenz: Schon vor ihrem Amtsantritt wollte die CDU das Informationsfreiheitsgesetz abschaffen. Seit dem setzt die schwarz-rote Koalition immer wieder auf Abschottung und Schweigen, anstatt gesetzlichen Auskunftspflichten nachzukommen. Das ist gefährlich, denn gerade mehr Transparenz könnte autoritären Entwicklungen und Desinformation etwas entgegensetzen.

Die ganze Bilanz lest ihr bei den Kolleg*innen von @netzpolitik_feed

https://netzpolitik.org/2026/ein-jahr-schwarz-rot-neuer-tiefpunkt-in-sachen-transparenz/

„Neuer Tiefpunkt“ in Sachen Transparenz

Vom Lobby-Gipfel in den Alpen bis zum Buchhandlungspreis: Das erste Jahr Schwarz-Rot ist geprägt von skandalöser Intransparenz und zähem Ringen um Informationsfreiheit. Der vielleicht größte Umbruch: Unter Bundeskanzler Friedrich Merz ist Transparenz erstmals seit langem kein politisches Ziel mehr.

netzpolitik.org

Ich halte nichts von Politiker-Bashing.
Aber diese Art der Rhetorik wirkt auf mich zunehmend inhaltsleer.
Warum entsteht überhaupt dieser Eindruck?

Weil die eigentlichen Probleme nicht mit Perspektiven gefüllt werden:
gesellschaftliche Unsicherheit,
fehlende langfristige Erzählungen,
Transformationsdruck,
Koalitionszwänge,
Medienlogik,
permanente Krisen.

Politik reagiert darauf mit Zuspitzung, weil Zuspitzung Aufmerksamkeit erzeugt und kurzfristig Führung simuliert.

https://www.spiegel.de/politik/friedrich-merz-cdu-warnung-vor-spd-traeumereien-und-versprechen-von-wandel-a-c38930bf-8a9a-4253-830d-04b556827422

Kurz vor Jahrestag der Regierung: Merz beschwört Vision von Deutschland 2035 – und warnt die SPD

Kanzler Merz skizziert in einer Rede vor Unternehmern seine Reformpläne. Dann legt er mit Kritik am Koalitionspartner nach – und wirft der SPD vor, immer noch vom »demokratischen Sozialismus« zu träumen.

DER SPIEGEL

Jens Spahn wurde mit 86 Prozent als Fraktionschef wiedergewählt.

Korrupte Kriminelle haben in der CDU nichts zu befürchten!

Karikatur: luftzone

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Die AfD lädt einen rechtsextremen Influencer, der wegen Volksverhetzung im Gefängnis saß, zu einem Bürgerdialog ein, wo er mit weißer Sturmhaube über dem Gesicht eine Rede hält.

Währenddessen wollen Leute mir immer noch erzählen, die AfD sei gar nicht rechtsextrem, sondern eine bürgerliche Partei.

Wer weiß, wo wir in Zukunft wirklich einmal stehen werden und im Nachhinein wissen, oh, diese Tierart hätten wir jetzt mal gerade nicht ausrotten sollen.
#Tripolarität #Timmi