Nils

@nilscb
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Grüner Sozialliberaler
@LThiry Marcel Fratzscher vom DIW hatte auch völlig richtig gesagt, wenn wir hier Öl günstiger machen während einer globalen Mangellage, dann wird der Mangel woanders umso größer und die Preise umso teurer, weil hier weniger gespart wird.
@ntv Eine Senkung der Einkommenssteuer ist das letzte was wir brauchen. Viel wichtiger wäre es die Kosten für Grundbedarf zu senken: Strom (Stromsteuer und Mwst.), gesundes Essen (Mwst.), ÖPNV und Sozialversicherungen (versicherungsfremde Leistungen).

Re: Kein Recht, Mutter zu sein?

In zwölf EU-Ländern können #Frauen mit Behinderung noch immer ohne ihre Zustimmung sterilisiert werden. Die Autistin Sara Rocha kämpft in #Portugal für ein gesetzliches Verbot dieser Praxis – und vernetzt sich mit Betroffenen aus ganz #Europa, um das Tabuthema sichtbar zu machen. Ein #Wohnprojekt in #Berlin zeigt, wie Elternschaft mit #Behinderung gelingen kann.

#Zwangssterilisation ist eine Praxis, die in Europa eigentlich der Vergangenheit angehören sollte. Denn in der sogenannten Istanbul-Konvention haben sich die meisten EU-Länder verpflichtet, Frauen vor Gewalt zu schützen. Und doch ist es in zwölf Ländern nach wie vor legal, Frauen mit Behinderung ohne deren Einwilligung unfruchtbar zu machen. Für Sara Rocha ist das ein Riesenskandal: „Niemand hat das Recht zu entscheiden, ob jemand eine gute Mutter sein kann.“ Die autistische Aktivistin kämpft in Portugal für ein gesetzliches Verbot und vernetzt sich europaweit mit Betroffenen. Als schwangere Frau mit mehrfacher Behinderung ist ihr Engagement auch ein persönlicher Kampf.

Eine der Frauen, die mit Sara sprechen, ist Natacha. Mit 24 Jahren wurde die Belgierin gegen ihren Willen sterilisiert. Ihre Mutter traute ihr nicht zu, eigene Kinder großzuziehen. Erst heute findet Natacha Worte für ihren Schmerz und ihre Wut über das, was ihr widerfahren ist. Wie vielen anderen wurde ihr lange eingeredet, der Eingriff sei nur zu ihrem Besten. Heute bricht sie das Schweigen – gemeinsam mit anderen Betroffenen.

In Berlin lebt Sunny Stemmler mit ihrem dreijährigen Sohn Matteo in einer betreuten Wohngemeinschaft für Eltern mit Behinderung. Die 34-Jährige mit Lernschwierigkeiten hat lange gegen Vorurteile und Widerstände gekämpft. Heute zeigt ihr Beispiel: #Elternschaft mit Behinderung ist möglich – wenn man sie zulässt und richtig unterstützt.

Zur arte Doku bei uns im Blog.

#Misogynie #Ableismus #Eugenik #CapitalismIsADeathCult

@adfichter @marcel Ich sag ja schon lange, dass Android und Chrome von Google abgespalten werden sollten. Ein Betriebssystem und ein Browser in den Händen einer werbefinanzierten Datenkrake sind einfach große 💩

Seit einigen Jahren habe ich ein Pixel-Smartphone, auf dem GrapheneOS installiert ist. Das ist ein datenschutz­orientiertes und alternatives Android-Betriebs­system, das ohne vor­installierte Google-Dienste auskommt.

Eingerichtet habe ich das aus mehreren Gründen: um dem Duopol Apple und Google zu entgehen. Und vor allem: damit es schwierig wird, mir einen «Staats­trojaner» unterzujubeln.

Damit ist Spionage­software gemeint, die die Sicherheits­lücken von Betriebs­systemen wie jenen von Google oder Apple ausnutzt und selbst Nachrichten mitlesen kann, die Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Zwar ist auch GrapheneOS nicht zu 100 Prozent immun gegen solche Angriffe – aber wegen des mehrstufigen robusten Sicherheits­prozesses ist bislang kein erfolgreicher Spyware-Angriff bekannt.

Kurz gesagt: GrapheneOS erfüllt viele «Best Practices» im IT-Sicherheits­bereich.

Insgesamt lief das bisher für eine privacy­bewusste Nutzerin wie mich ohne spezifischen IT-Hinter­grund ganz gut. Denn die wichtigsten Apps erhalte ich ohnehin aus dem Google Play Store, der in einer isolierten Umgebung (im Jargon: Sandbox) läuft. Und trotzdem ist das darunter­liegende Betriebssystem weder datengierig, noch gehört es zu einem unsympathischen IT-Konzern aus den USA.

Ich habe somit das Beste aus zwei Welten auf einem Smartphone vereint.

Und: Da ich als Journalistin von den Schweizer Über­wachungs­gesetzen nicht ausgenommen bin, kann ich mit GrapheneOS zumindest selber das höchstmögliche technische Mass an Quellen­schutz bieten. Das sorgt auch nach aussen für Vertrauen bei potenziellen Informanten.

Doch im Verlauf des letzten Jahres habe ich schon erste Komfort­einbussen zu spüren bekommen. So hat etwa die für das Kulturleben wichtige Ticket­corner-App – respektive die Firma dahinter – entschieden, dass ihre App alternativen Betriebs­systemen nicht zur Verfügung steht. Ich war deshalb letztes Jahr auf mein zweites Handy angewiesen, um etwa die Shows rund um den Eurovision Song Contest in der Schweiz besuchen zu können.

Auf Anfrage wird der Entscheid so begründet: Man müsse sicherstellen, «Nutzer von Bots zu unterscheiden und somit Missbrauch effektiv zu verhindern». Dieselbe faden­scheinige Begründung lieferte die Post zu ihrer (mittlerweile eingestellten) Swiss-ID-App.

Und seit diesem Jahr haben sich die Banken-Apps dazugesellt.

Warum mich und viele, viele datenschutzbewusste User das verärgert. Und warum diese Schikane von Google sowie auch die neuesten Identitätsprüfung von App-Entwickler:innen ein klarer Fall von Machtmissbrauch ist...

insgesamt gab es nämlich 150 Beschwerden bei der Schweizer Wettbewerbskommission.

Der Text:

https://www.republik.ch/2026/05/11/ctrl-wie-google-seine-macht-missbraucht-einmal-mehr

Grossen Dank für Inspiration an Leser R.F.

Und an inhaltliches Peer Review @marcel!

Daniel Günther dürfte jetzt noch mehr zum Feindbild von Rechtsaußen werden - und noch mehr queere Fans gewinnen...
https://www.queer.de/detail.php?article_id=57937
Schleswig-Holstein: Ministerpräsident wird Schirmherr aller CSDs im Land

So etwas gab es noch nie: Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein übernimmt die Schirmherrschaft für alle Pride-Veranstaltungen in seinem Bundesland. (Szene - Deutschland)

queer.de
@tagesschau Immer fordern aber nie Lösungen vorschlagen wie seine Forderungen finanziert werden könnten
@tagesschau Das halte ich für zu bürokratisch. Stattdessen sollte folgendes gemacht werden:
1. Verbot für Werbung für Alkohol
2. Besteuerung so anpassen, dass die Steuereinnahmen 100% der gesellschaftlichen Folgekosten finanzieren können
3. Strafmilderung durch Alkohol abschaffen
@tagesschau Wir können uns diese ganzen Kreuzfahrer nicht mehr leisten. Befeuern den Klimawandel und dann muss man sie trotzdem noch ständig nachhause fliegen
@tazgetroete CDU und CSU können von mir aus auch 20 Prozentpunkte hinter der AfD sein, wenn sie dafür an der 5%-Hürde scheitern.