Mit ihren neuen Forderungen beweisen die österreichischen Presseverleger, dass es nichts bringt, ihnen auf halbem Weg entgegenzukommen, weil sie dann einfach immer weitergehen.
Wenn der ORF morgen abgeschafft wird, würden sie sich übermorgen erst wieder über zu geringe Förderungen beklagen.
Statt sich an den Verleger-Forderungen (https://www.derstandard.at/story/2000146298473/zeitungsverband-will-orf-auf-oeffentlich-rechtliche-angebote-reduzieren-entpolitisierung-der) abzuarbeiten, sollten wir lieber diskutieren, wie der ORF seinen demokratischen Auftrag am besten erfüllen kann: https://www.derstandard.at/story/2000128795213/von-interaktiv-bis-staatsfern-leonhard-dobuschs-zehn-attribute-eines-idealen
Eine "Verringerung des Programms- und Sendungsangebots" und damit eine Reduzierung des ORF-Beitrags fordert der VÖZ in einem Fünf-Punkte-Programm – Medienministerium reagiert mit Unverständnis
Ja, da hat der Armin Thurnher @thurnher in seiner heutigen Seuchenkolumne völlig recht.
Kanzler #Nehammer droht in seinem unbeholfenen und gewissenlosen Versuch, Stimmen von der rechtsradikalen FPÖ zurückzuholen, all jenen #COVID19 Experten, die Maßnahmen vorschlugen, um die #COVID19at nicht noch mehr aus dem Ruder geraten zu lassen. Die Querdenker blasen daraufhin zum Halali auf alle, die Schutz wollten, und der ORF vergisst gerade in dieser so wichtigen Frage seinen Bildungsauftrag.
Die #Teilzeit Debatte von Martin Kocher haben alle mitbekommen.
Das bewirkt auch, dass über andere Krisen nicht gesprochen wird: zum Beispiel den #Medikamentenmangel.
Was wird in der Politik Thema, was nicht? @Natascha_Strobl kommentiert:
https://www.moment.at/teilzeit-medikamentenmangel-politik?mtm_campaign=mastodon #natsanalyse
Die Aussage von #FPÖ #Waldhäusl zu Wiener Schüler:innen, dass "Wien noch Wien" wäre, wenn sie als Jugendliche mit Migrationshintergrund nicht hier wären, entspricht 1:1 dem vor 80 Jahren geschehenen.
1938-1945 wurden diejenigen eingesperrt, vertrieben und ermordet, die #Wien liebten. Hinterwäldler wie Waldhäusl, die Wien nicht verstanden, machten sich hier breit.
Wien, einst eines der kulturellen Zentren der Welt, hat sich von diesem intellektuellen und künstlerischen Aderlass bis heute nicht erholt.
Schützen wir Wien vor den Waldhäusls!