"Baustelle versorgt sich selbst mit Strom"
https://noe.orf.at/stories/3236885/
Ist das Greenwashing oder Aussicht darauf, was möglich wäre? 🤔
"In Hanglage am Steindl in Krems errichtet ein österreichischer Bauträger ein Villendorf bestehend aus sieben Häusern mit 62 Eigentumswohnungen. [...] Zumindest der Verbrauch der Baukräne und zum Teil auch jener des Baubüros könne mittlerweile mit selbst auf der Baustelle produziertem Strom abgedeckt werden [...] Möglich ist das mit Hilfe von acht Windturbinen, die in etwa 30 Meter Höhe auf einem Kran installiert sind."
"Als Unternehmen treibt einen aber freilich nicht nur der Nachhaltigkeitsgedanke an. Einerseits spare man Stromkosten, andererseits bringe der Einsatz von Windturbinen mittlerweile auch Vorteile bei der Verwertung der Immobilien, sagt [ein Vorstand]. „Wir merken, dass es immer mehr zunimmt, dass sowohl Käufer als auch Mieter auf diese Dinge achten. Im Betrieb soundso, weil wir mit unseren Systemen heizen und kühlen können und dadurch Einsparungen durchführen können. Ich glaube aber auch, dass solche Dinge, dass wir auf der Baustelle grünen Strom erzeugen, durchaus auffallen und wir einen USP (Alleinstellungsmerkmal, Anm.) im Verkauf haben, weil wir uns von anderen unterscheiden.“"
Meiner Meinung nach sollten die an Nachhaltigkeit interessieren "Käufer als auch Mieter" dann eher Second Hand-Immobilien statt Neubauten auf der grünen Wiese bevorzugen. Aber ich weiß, wie schwer das sein kann. Wir haben in Ostösterreich dermaißen viele zu große, veraltete Ein- und Mehrfamilienhäuser in der Landschaft herumstehen, und gleichzeitig eine große Nachfrage nach Wohnraum, aber die finden nicht zueinander. 🤷
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