@tagesschau was da als Hintergrund angegeben wird macht fassungslos.
"Ein selbstständiger Informatiker verwaltete jahrelang das System mehrerer Polizeibehörden und auch der kantonalen Feuerwehr im Wallis. Der Mann soll zunehmend psychische Probleme gehabt und damit gedroht haben, sensible Daten ins Darknet zu stellen. Er wurde verhaftet. Die Gemeinden hatten demnach keinen Zugriff mehr auf die von ihm betriebene Software."
Das ist keine "IT-Panne"! Es ist Behördenversagen wie es im Buche steht. So betreibt man einfach keine kritischen Systeme! Eine einzelne Person als Single point of failure.
Das ist zutiefst fahrlässig.
Aber das "Schöne" an diesem Setting ist, dass sich die Verantwortlichkeit so weit verteilt, dass alle mit dem Finger auf andere zeigen können und niemand zur Rechenschaft gezogen werden kann.
Ich frag mich nur gerade welche Daten der Polizei und Feuerwehr da sonst noch so "abhanden gekommen" sind