Political Science Graduate
Quality Manager for ISO 9001 and 13485 and MDR🔬
My preferred method of learning is "fuck around and find out" Especially in IT.
MKV bringts! 🇦🇹
Wenn ich groß bin möchte ich erwachsen werden.
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Wenn ich groß bin möchte ich erwachsen werden.
I don't own a car. I take public transit everywhere, and I do think personal vehicle use has real environmental costs. But I don't think driving is inherently unethical.
I live in Seoul, and the city makes transit easy for me. That's not a virtue. It's a condition I happen to benefit from. Some people live where transit barely exists, or where it doesn't get them to work, school, or care. In those places, driving is not optional.
The same is true of flying. In parts of Europe you can cross borders by train. In island nations, or in places with weak land connections, flying may be the only realistic option. “Just fly less” means very different things in those places.
A lot of what gets called my ethical choices comes from the conditions I live in. That makes me wary of turning structural failures into personal morality. If the alternative is missing or unusable, shaming people for not choosing it solves nothing.
When environmental harm gets framed as individual moral failure, attention shifts away from the structural changes that would actually matter. It's not an accident that oil companies spent decades popularizing the idea of the personal carbon footprint.
Du hast deine Identität bei LinkedIn verifizieren lassen für ein blaues Häkchen? Tut mir leid für dich.
Dein Pass, ID und biometrische Daten schlummern jetzt bei Peter Thiels finanziertem "Persona Identitites" wurde schon mit etlichen staatlichen Datenbanken der USA abgeglichen. Wird nach Belieben an alle US-Behörden weitergegeben.
Aus dem hervorragenden Text bei golem.de (eines der besten Tech-Magazine zurzeit), der eine Ăśbersetzung von der Analyse aus dem Blog "Local Stack":
"Und wer fĂĽhrt die "Datenerhebung und -analyse" durch? Anthropic, OpenAI und Groqcloud. Drei KI-Unternehmen verarbeiten unsere Reisepass- und Selfiedaten. Mein von der Regierung ausgestelltes Ausweisdokument wird den Unternehmen zugefĂĽhrt, die groĂźe Sprachmodelle und KI-Systeme entwickeln.
AWS übernimmt die "Bildverarbeitung". Das bedeutet, dass mein Gesicht durch die Infrastruktur von Amazon geleitet wird. Die "Geräteauswertung" übernimmt Fingerprint JS – ein Unternehmen, dessen Name buchstäblich auf das verweist, was es tut. Es erstellt einen Fingerabdruck meines Geräts, während Persona einen Fingerabdruck meines Gesichts erstellt.
In den Richtlinien von Persona heiĂźt es, diese Scandaten wĂĽrden "nach Abschluss der Verifizierung oder innerhalb von sechs Monaten nach Ihrer letzten Interaktion" vernichtet. Gut.
Aber es gibt eine Ausnahme: "... es sei denn, Persona ist gesetzlich oder aufgrund eines Rechtsverfahrens anderweitig verpflichtet, die Daten aufzubewahren".
"Der Verifizierungsprozess hat nur drei Minuten gedauert: Scan, Selfie, fertig. Zu verstehen, womit ich mich tatsächlich einverstanden erklärt habe, hat dagegen ein ganzes Wochenende in Anspruch genommen und die Lektüre von 34 Seiten juristischer Dokumente erfordert.
Ich habe einem US-Unternehmen meinen Reisepass, mein Gesicht und die mathematische Geometrie meines Schädels übergeben. Es hat mich mit Kreditauskunfteien und staatlichen Datenbanken abgeglichen und wird meine Daten nutzen, um KI zu trainieren. Und wenn die US-Regierung anklopft, wird es alles herausgeben, selbst, wenn die Daten in Europa gespeichert sind und ich Europäer bin – möglicherweise, ohne mir jemals davon zu erzählen.
Und das alles für ein kleines blaues Häkchen auf irgendeinem beruflichen Netzwerk. Ich will niemandem vorschreiben, die Verifizierung zu überspringen. Aber jeder sollte wissen, was er sich einhandelt. Persona weiß es. Linkedin weiß es. Der Einzige, der im Dunkeln tappt, ist derjenige, der seinen Reisepass vor die Kamera hält."
In „ZDF Mitreden“ kam eine Umfrage zum Thema „Home Office – kann das weg“ vorbei.
Die Argumente für Home Office bezüglich Umwelt und Stauvermeidung sind hinlänglich bekannt.
Es ist inzwischen auch dem letzten Schlipsträger klar, dass er sich mit der Ablehnung von Home Office von gut 2/3 des Arbeitsmarktes abschneidet – all die Leute, die durchaus wertvolle Arbeit leisten können, aber flexible Zeiten brauchen und für die Anwesenheit im Haus notwendig ist, weil sie außerdem noch auf die eine oder andere Art Care-Arbeit leisten.
Was noch nicht ausreichend thematisiert ist: Jeder KI-Agent ist ein Home-Office-Mitarbeiter. Er sieht die ganze „im Vorbeigehen am Schreibtisch“-Kommunikation nicht, und er sieht die Ergebnisse von Meetings nicht, deren Ergebnisse nicht verschriftlicht wurden.
Eine Firma ohne funktionierendes Home-Office-Setup schneidet sich auch ins eigene Fleisch, weil sie ihre Prozesse nicht genügend verschriftlicht und damit einer Ingestion durch Agenten nicht zugänglich macht (bzw. die schriftliche Dokumentation nicht durch Menschen getestet wird, die darauf angewiesen sind, dass sie korrekt und vollständig ist). Sie macht sich den erfolgreichen Einsatz von KI unnötig schwer und erzeugt so große Prozess- und Projektrisiken.