Staatlich geförderte deutsche Verbrenner mit Elektro-Hilfsmotor parken legal stundenlang Ladesäulen zu. #emobility made in Germany.
Keins der vier Fahrzeuge hat geladen, bei allen zeigten die Ladesäulen 'voll' an.
Es gehört zu den Eigenheiten autozentrierter Verkehrsplanung, dass Parkplätze bereits in bloßer Erwartung eines Bedarfs angelegt werden müssen, sichere Schulwege aber erst nach wiederholtem Nachweis der Notwendigkeit in Form von Unfällen mit Kindern angelegt werden können. Kinder haben eben weniger Rechte als Autos.
Autopolitik-Funfact: Sichere Schulwege, so sie denn existieren, werden mancherorts sogar zurückgebaut, wenn es lang genug keine signifikanten Unfälle gab.
Bayerns Windräder stehen u.a. In Brandenburg, weil sie ja in Bayern zu hässlich wären. Die Menschen hier finanzieren auch deren Anschlüsse durch höhere Netzentgelte. Der Strom muss dann noch nach Bayern, über eine Leitung die alle Bundesbürger also auch die Brandenburger finanzieren und die, da sie unterirdisch verläuft (weil sonst hässlich) ein Vielfaches teurer ist als eine oberirdische Leitung. Das macht mindestens sprachlos.
Mit einer strengen Abstandsregel hat Bayern den Bau von Windkraftanlagen massiv erschwert. Die Folge: Bayerische Investoren kommen in die norddeutsche Tiefebene. Prignitz und Ostprignitz-Ruppin sind besonders betroffen. Dort wehrt man sich.
Der Spiegel verbreitet eine haarsträubende Fake-Studie einer libertären Lobby-Organisation über Bahnhöfe in Europa.
In der "Studie" wird Bremen Hbf zum schlechtesten Bahnhof Europas gekürt, während ausgerechnet Berlin Hbf unter den Top 3 landet. Wer schon einmal Zug gefahren ist, sollte spätestens hier stutzig werden ...
Ein Thread, warum das alles sehr problematisch ist 🧵
Ein Autofahrer fuhr 2022 in Berlin über Rot und tötete dabei ein 11 Jähriges Mädchen. Jetzt bekam er vom Amtsgericht Tiergarten 9 Monaten auf Bewährung.
Gleichzeitig blockieren Aktivisten fürs Klima ein Straße und bekommen 16 Monate Haft ohne Bewährung.
Diese Autojustiz macht so fertig🤬
„Ob eine Stadt zivilisiert ist, hängt nicht von der Zahl ihrer Schnellstraßen ab, sondern davon, ob ein Kind auf einem Rad überall unbeschwert hinkommt.“
Enrique Peñalosa, Bürgermeister von Bogotá.
@fedibikes_de