Bin hier auf Mastodon gefragt worden, was ich vom Leo-Baeck-Preis für Dieter Nuhr halte.
Dieser wird ja in vielen linken Kreisen fast so sehr gehasst wie die Christdemokratie. Weil viele Linke - ja, auch hier - sich selbst für absolut gut halten & daraus logischerweise schließen, dass Andersdenkende oder gar -glaubende absolut böse seien.
Diesen Dualismus kann ich nach langen Jahren auf X (Shitstorms von rechts) & endlich auf Mastodon (Shitstörmle von links) leider aus eigener Erfahrung bestätigen: Jedes Milieu hat seine Widersprüche, etwa libertäre Gier, rechte Reaktanz & linke Arroganz.
Entsprechend schließe ich mich der Laudatio des geschätzten Freundes, Ahmad Mansour, an:
„Man muss Dieter Nuhr nicht in allem zustimmen. Das wäre auch gar nicht der Maßstab. Die Stärke einer offenen Gesellschaft zeigt sich nicht darin, dass alle derselben Meinung sind. Sie zeigt sich darin, dass unterschiedliche Meinungen ihren Platz haben.“
Und damit haben leider viele ein Problem, auch hier im Fediversum. (1/3)











