1/ Jemand hat mir das Buch #Fabelland von #InesGeipel geschenkt. Leider muss ich es jetzt lesen. Ich hatte bei Erscheinen beschlossen, dass ich mir das nicht antue.

#InesGeipelLügt und was soll dabei schon rauskommen?

Sie hat so ein erfolgreiches Geschäftsmodell und ein Mensch, der in #München geboren ist und bei der Süddeutschen arbeitet, findet das toll.

Der Punkt ist wie immer: Geipel schreibt über Opportunistinnen im Osten, aber sie ist die Opportunistin. Sie schreibt für ein Westpublikum und wie bei ihrer ehemaligen Freundin #AnneRabe können die Wessis nicht erkennen, was nicht stimmt.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/ines-geipel-fabelland-westdeutschland-ostdeutschland-ddr-kritik-li.3168263?reduced=true

Irgendwer hatte mich hier mal auf einen Fundamentalen Fehler bei den beiden hingewiesen:

„Denn: „Häuser und Straßen kann man sanieren. Aber das Denken und Fühlen?““

Das klingt so wie „Hopfen und Malz“ verloren. Einmal Ossi, immer Ossi.

Die große Frage ist dann: Hey, Frau Geipel, wie hat es denn bei Ihnen geklappt? Warum sind Sie was besseres und können uns erklären, was bei uns falsch läuft?

Na, mal lesen. I keep you posted.

Ines Geipel in "Fabelland": Der Westen ist nicht an allem schuld.

Was es bedeutet hat, in zwei Diktaturen zu leben, darüber sei in Ostdeutschland bis heute nicht wirklich geredet worden, schreibt Ines Geipel in ihrem Buch „Fabelland“. Daran werden sich viele stoßen. Gut so.

Süddeutsche Zeitung

2/ „Hier konnte man Flagge zeigen, den Kümmerer spielen, sich an die vorderste Front stellen. Hier konnte man die Geschichte überschreiben, sich vom Stigma der Diktaturpartei befreien. Hier ging es darum, das öffentliche Narrativ zu manipulieren.“

Ja, das sagt das SED-Mitglied, das nie selbst aus der Partei ausgetreten ist, sondern erst nach dem sie in den Westen gegangen war, ausgeschlossen wurde.

#InesGeipel hat im Osten #Germanistik studiert. Das war ein Studium für das zu ihrer Zeit nur alle zwei Jahre eine Hand voll Menschen zugelassen wurde. Sie war Opportunistin und vom System begünstigt.

Und jetzt stellt sie sich hin und hält ehemaligen Kadern vor, dass sie in der PDS den Kalikumpeln geholfen haben? Man kann denen alles Mögliche vorwerfen, aber das passte in ihr Profil.

Und Frau Geipel hat in der Diktaturpartei alles mitgenommen, was ging. Bis sie dann selbst gegangen ist.

Nachdem sie etwas zu Peking an die Wandzeitung geheftet hatte. Ich wüsste zu gern, was das für Folgen hatte. Aus der Partei ausgeschlossen wurde sie dafür jedenfalls nicht.

Gibt es jemanden aus #Jena, der da mehr weiß? @xriss?

3/ She did it again. Sie behauptet einfach immer weiter, der #Holocaust sei im #Osten nicht vorgekommen.

Wir haben in der fünften Klasse #EdeUndUnku gelesen und in der neunten ausführlich den Faschismus inkl. Holocaust in Geschichte und Literaturunterricht behandelt.

Es gab Briefmarken, Straßennamen, Denkmäler, der Holocaust wurde in KZ-Gedenkstätten erwähnt.

Das ist echt ne Krasse Lüge jetzt schon über Jahre.

#InesGeiepelLügt #DDR .

4/ Hier gibt es dazu noch mal den Beitrag über die Behandlung des #Holocaust in der #DDR.

https://so-isser-der-ossi.de/2019/09/01/der-ossi-und-der-holocaust/

5/ Habe noch mal nach früheren Geschichtslehrbüchern aus der #DDR gesucht. 1977 habe ich mit ausführlichster Behandlung des #Holocaust. Dabei bin ich jetzt auf diese Seite gestoßen:

https://okv-ev.de/ddr-literatur/

Da sind viele, viele Lehrbücher drauf und auch DDR-Literatur. Unter anderem die #Staatsbürgerkunde-Lehrbücher.

War gruselig. Wenn sich noch mal jemand gruseln möchte.

Edit: Die Seite ist eine DDR-Fan-Seite und Pro-Putin-Seite. Die Literatur, die es da gibt, ist geklaut. Kauft mal die Werke von Liselotte Welskopf-Henrich lieber im Laden. Die Söhne der Großen Bärin gibt es noch legal zu kaufen. Lohnt sich auf alle Fälle.

Die Staatsbürgerkunde-Bücher kann man aber wohl nur da finden. Die werden nicht mehr gedruckt … =:-p

DDR-Literatur - ¡No Pasarán!

Belletristik, Fachbücher und Lehrmaterial aus der DDR Aktualisiert am 4. Mai 2025 Biographien () Karl Marx () W.I. Lenin () Ernst Thälmann () Walter Ulbricht () Johannes R. Becher () Bertolt Brecht () Belletristik (verschiedene Autoren) () Utopische Romane () DDR – Recht () Schul- und Lehrmaterial () ML & Politik allgemein () Kinderbücher () […]

¡No Pasarán!

6/ #Staatsbürgerkunde 10 Klasse 1988.

Mir wird schlecht.

7/ Hier hat eine #DDR-Bürgerin all die Jahre aufgehoben. Eine Sondernummer der #BZA (Berliner Zeitung am Abend). Es geht um Stefan-Jerzy Zweig, das Kind von #Buchenwald.

Muss von 1963 oder 1964 sein. Datum steht leider nirgends.

Wenn Ihr wollt, digitalisiere ich das mal. War schon die zweite Auflage. Es scheint also die Menschen interessiert zu haben. 32 Seiten über das KZ und den polnischen #Juden, der gerettet wurde. Zwar auf Kosten anderer …

Er bekam dann in der DDR eine Ausbildung zum Kameramann.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Jerzy_Zweig

#Holocaust

8/ Hab jetzt angefangen zu lesen. Das ist eine Sonderausgabe mit allen Artikeln aus der #BZA aus dem Jahr #1964 zum Thema #Buchenwaldkind. Im einleitenden Artikel für diese Ausgabe steht:

„Der Leidensweg Stefan-Jerzys und seines Vaters Dr. Zweig steht hier für Hunderttausende jüdischer Kinder, für sechs Millionen jüdischer Männer und Frauen, von denen nur einige wenige überlebten.
Das Schicksal der Toten und der Lebenden bleibt unauslöschlich mit der Geschichte Deutschlands verbunden. Noch jetzt, neunzehn Jahre danach, stehen die Folterknechte und die Mörder vor Gericht in Frankfurt am Main, in Limburg und wo immer sich Richter finden. Die Zahl derer, die gegen sie zeugen können, ist klein; denn die Schuldigen richteten noch in letzter Stunde vor dem Untergang des Hitlerreiches ihre Anstrengungen darauf, alle Zeugen für das unausbleiblich bevorstehende Weltgericht in den rauchenden Krematorien verschwinden zu lassen. So fielen jüdische Menschen und antifaschistische Widerstandskämpfer aller Nationen, so fiel Ernst Thälmann, so fiel Rudolf Breitscheid.“

Klarer kann man den #Holocaust nicht benennen. Die sechs Millionen Tote sind benannt. Die Auslöschung ist benannt.

Und übrigens: Rudolf Breitscheid war Sozialdemokrat. Das nur am Rande, weil nicht nur von #InesGeipelLügt auch immer behauptet wird, die Sozialdemokraten seien in der Geschichte des antifaschistischen Widerstands nicht vorgekommen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Breitscheid

#InesGeipel #Buchenwald

@stefanmuelller Bei uns gab es damals™ eine Rudolf-Breitscheid-Straße.
@BigBen @stefanmuelller
Und heute nicht mehr? Warum?
@Chinga @stefanmuelller Ich musste gerade erstmal nachsehen. Es gibt sie noch. Bei diesem ganzen Umbennungswahn. Nun bin ich erstaunt.

@BigBen

Die #SPD in #Kahla wollte ja nach der Wende die August-Bebel-Straße umbenennen.

https://de.wikipedia.org/wiki/August_Bebel

@Chinga

August Bebel – Wikipedia