Juhu, während Trump sich immer tiefer in das Irankrieg-Desaster verstrickt, erzielt das Pro-EU-Lager in Ungarn einen Wahlsieg über den Putinknecht Orban 🇭🇺! 🙌

„Orbán gratuliert Oppositionsführer Magyar zum Sieg – mehr als 50 Prozent der Stimmen ausgezählt“

#Magyar #Orban #Ungarn #EU #Trump #Putin

https://www.spiegel.de/ausland/wahl-in-ungarn-kommt-das-system-des-autokraten-viktor-orban-nach-16-jahren-an-sein-ende-alle-news-live-a-07e91ba0-2ce3-4253-8456-702bebd6afab

Parlamentswahl in Ungarn: Orbán gratuliert Oppositionsführer Magyar zum Sieg – mehr als 50 Prozent der Stimmen ausgezählt

Die Ungarn wählen ein neues Parlament, das Ergebnis hat Auswirkungen bis nach Brüssel, Washington und Moskau. Regierungschef Orbán hat offenbar seine Niederlage eingestanden. Alle Entwicklungen in der Liveanalyse aus Budapest und Hamburg.

DER SPIEGEL
@BlumeEvolution Ich hätte ehrlicherweise nicht erwartet, dass er die Niederlage so fair eingesteht und dem Kontrahenten gratuliert.
Da ist man zwischenzeitlich anderes gewöhnt.

@nerevar

Ja, diese Befürchtung hatte ich auch.

Deshalb das Wording meines Jubels: Momentan könnten Orban weder Putin noch Trump gegen das Volk & die EU helfen. Deswegen gesteht er seine Niederlage lieber ein & hofft im Notfall auf eine Villa neben Assad.

Gratulation an den Wahlsieger Magyar & an ganz Ungarn! 🇭🇺🇪🇺

#Orban #Ungarn #Magyar #EU #Putin #Trump #Assad #Wahl #UngarnWahl

@BlumeEvolution @nerevar
Ich hoffe sehr, dass ich mich täusche und gieße nur ungern Wasser in den Wein.
Aber nach meiner Kenntnis hatte Orban die Verfassung offenbar so tiefgreifend umgebaut, dass es da einige Mechanismen bei der Gesetzgebung gibt, die binnen Monaten zu Neuwahlen führen könnten. Könnte also sein, dass er auch deshalb so reagiert, weil er davon ausgeht, dass sein Nachfolger so wenig umsetzen kann, dass er selbst früher oder später an die Macht zurückkehren kann.
@isf es scheint so, dass Magyar auch die 2/3-Mehrheit geschafft hat und damit Orbans „Fallstricke“ umgehen kann. @BlumeEvolution @nerevar

@laaspher @isf @BlumeEvolution @nerevar

Ich traue dem Frieden erst, wenn die Machtübergabe vollzogen ist. Aber natürlich freue ich mich schon über das klare Ergebnis, das am Wählerwillen wirklich gar keinen Zweifel lässt.

@cdonat aus meiner Sicht auch interessant: ohne das vielgescholtene „Grabenwahlrecht“ in Ungarn wäre dieses eindeutige Ergebnis wohl nicht zustandegekommen. Ein stärker mehrheits- und weniger verhältnisorientiertes System entfaltet - erwartungsgemäß - eine deutlich höhere „Hebelwirkung“ für Entwicklungen in der Wählerschaft und verhindert „Versteinerung“. Daraus könnten wir in 🇩🇪 durchaus lernen! @isf @BlumeEvolution @nerevar
@cdonat Das heißt nicht, dass ich das ungarische System übernehmen will - keineswegs! Aber die deutsche Wahlrechtsänderung, die Mehrheitselemente inzwischen eliminiert hat und nur noch auf Verhältniswahl setzt, ist ebenfalls nicht gut. Ohne die früheren Mehrheitselemente hätte z.B. früher in Berlin niemals ein Grüner ein Direktmandat errungen. Das Problem entstand mit den Ausgleichsmandaten. @isf @BlumeEvolution @nerevar
@laaspher @cdonat @isf @BlumeEvolution @nerevar das sehe ich gänzlich anders Mehrheitswahlsysteme neigen zu starren Strukturen während bei Verhältniswahlen auch andere Stimmen ins Parlament einziehen können. Viel eher müsste man Koalitionen verbieten und damit das Verhandeln der Gesetze ins Parlament verlegen. Ich weiß Politikwissenschaftler halten bipolare System für besser. Aber weder ist das ein besonders gutes Kriterium noch halte ich das für geschichtlich haltbar.
@prefec2 @laaspher @cdonat @isf @BlumeEvolution @nerevar Guckt man sich die Bürgermeister- und Landratswahlen an, fällt doch auf: Wenn es um etwas und um eine Person geht, verliert meistens die AfD. Beim Verhältniswahlrecht scheint man eher das Gefühl zu haben, die eigene Stimme auch als Denkzettel für "die da oben" nutzen zu können, ohne dass es ernsthafte Konsequenzen gibt - letztlich wird es ja doch im Parlament entschieden. Vielleicht zeigt eine Mehrheitswahl stärker die Ernsthaftigkeit auf.

@TobiWu @prefec2 @laaspher @cdonat @isf @BlumeEvolution @nerevar

Ich finde es schwierig, Wahlen zu "vergleichen". Bürgermeister sind Persönlichkeitswahlen. Amtsinhaber wurden in den zurückliegenden Jahrzehnten selten abgewählt. Parteizugehörigkeit war nicht entscheidend. Manfred Rommel, CDU, war Stuttgarter OB von 1974-1996. Den haben auch Nicht-CDU-Wähler gewählt. Dietmar Hahlweg, SPD, war OB von Erlangen von 1972-1996.

@TobiWu @prefec2 @laaspher @cdonat @isf @BlumeEvolution @nerevar

Ein Mehrheitswahlrecht hätte indirekt auch Folgen für die lokale Politik. Aus dem Pool talentierter Lokalpolitiker haben die Parteien häufig ihre Kandidaten für Land und Bund geholt. Bei der LTW BaWü holte das Direktmandat hier im Wahlkreis der Kandidat der CDU. Ehem. Vors. CDU Stadtverband, Mitgl.Kreistag + Stadtrat.
Parteien, die in BT/LT wg. Mehrheitswahlrecht nicht mehr vertreten wären, würden auch lokal verschwinden.

@TobiWu @prefec2 @laaspher @cdonat @isf @BlumeEvolution @nerevar

Die Kommunalwahl in Bayern am 08.03.2026 führt zB in Nürnberg zu mehr Zersplitterung. Mehrheiten werden schwieriger werden. Für die ehrenamtlichen Mandatsträger dürfte das zur Herausforderung werden - vor allem zeitlich.
Der Trend zu lokalen Wahlbündnissen vs. Parteien setzt sich fort.
Beim Mehrheitswahlrecht Bund/Land nähmen mE diese lokalen Bündnisse noch zu. Niemand wählt Parteien, die nie regieren.

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