5. Klasse, 3 Jungen übernachten zusammen. Junge B nimmt von Junge A das Handy, macht die Klotür unverhofft auf und fotografiert Junge C mit heruntergelassener Hose. Junge A findet Bild, macht daraus einen Sticker (Bauchnabel bis Knie) und schickt diesen Junge B. Junge B schickt diesen zwei weiteren Jungs aus der Klasse. Mutter von Junge C meldet sich bei Eltern von Junge A. Junge A schreibt alle vier Jungs an, sie mögen das Foto löschen und entschuldigt sich bei Junge A. Das Bild haben aber 1/…

nicht alle gelöscht. Stattdessen postet es einer der anderen Jungs im Klassenchat. Nun mischt auch die Lehrerin mit, bespricht das Thema mit allen. Alle sollen das Bild löschen. Auch der Versender kann es aus der Gruppe löschen [geht nur für 24 Std.]. Ein Kind war krank und fragt im Klassenchat, was denn gewesen sei. Junge C will diesen Jungen im Klassenchat aufklären und postet den Sticker dazu erneut.

Dieser Vorfall zeigt eindringlich, wie wenig kognitive Kompetenzen Kinder in diesem 2/…

Alter haben und wie schwer es ihnen fällt, ihre Impulse (schnelles Versenden) zu kontrollieren.

Wir als Gesellschaft, insbesondere Eltern und Schule müssen Medienkompetenz aktiv ab der 1. Klasse durchführen, denn Kinder brauchen diese Kompetenz, wenn sie ein Handy bekommen (meist 5. Klasse). Man kann nicht erst zeitgleich oder danach anfangen.

Es handelt sich hier um Kinderpornographisches Material = strafbare Inhalte. Jeder der Kenntniss davon hätte, hätte es anzeigen müssen. 3/…

@goodthinkhunting
wirksame Maßnahme. Handy öffnen, Kamera abschalten oder Linse zerstören. Sieht man von außen nicht ;-)

@JamesBont @goodthinkhunting

Nein, das ist keine wirksame Massnahme, das ist schlicht seiner eigenen Verantwortung nicht nachkommen wollen.