Die gesellschaftliche Akzeptanz für ein abgetriebenes Kind ist höher, als für ein behindertes Kind. Diese Haltung birgt eine große Gefahr. https://taz.de/!6169472
Pränatale Diagnostik: Menschen mit Downsyndrom bald auf der Roten Liste

Die gesellschaftliche Akzeptanz für ein abgetriebenes Kind ist höher, als für ein behindertes Kind. Diese Haltung birgt eine große Gefahr.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

@tazgetroete Stop.

Völlige Sprachverwirrung schon in diesem Textausschnitt.

Ein "abgetriebenes Kind" gibt es nicht.

Es gibt Schwangerschaftsabbrüche. Laut gesetzlichen Fristen, die dafür gelten um diese straffrei zu lassen, kann der Fötus nicht lebensfähig sein.

Von einer eigenständigen Person, die das Wort "Kind" suggeriert, kann keine Rede sein.

Diese Wortwahl ist gefährlich, weil sie die körperliche Selbstbestimmung von Frauen gefährdet.

Ich kann mir denken, wo der Artikel hin...

@tazgetroete ... möchte. Dazu brauche ich ihn gar nicht lesen (werde ich trotzdem). Da habe ich aus gutem Grund grosse Sympathien.

Aber Frauen quasi unter den Bus schubsen, weil man etwas anderes beklagt, kann nicht der richtige Weg sein.

Das finde ich ganz bedenklich falsch. Vor Allem, wenn die Stossrichtung, wie ich vermute, in die Richtung gehen soll, daß man doch mehr Menschen gute Lebenschancen bieten sollte.

@tazgetroete Gelesen, Vermutung bestätigt, generell für richtig befunden.

Die Wortwahl ist trotzdem beschissen.

Ebenso beschissen ist, Kassenleistungen zu verweigern, weil sie missbraucht werden koennen. Das ist wie Methadonprogramme abschaffen: es trifft erstmal die, die es brauchen, löst aber nicht das *eigentliche* Problem.

Das ist ja die gesellschaftliche Akzeptanz für "andere" erstmal jeder Art, hier speziell von Menschen deren Besonderheit durch einen Test vor Geburt festgestellt...

@tazgetroete ... werden kann.

Was verbessert gesellschaftliche Akzeptanz? Einiges, beispielsweise mehr.

Mehr Ausgaben für alles, was es Betroffenen und deren Angehörigen einfacher macht, ein gutes Leben zu führen.

Ich habe Kinder mit Teilhabeassistenz. Das ist ein prima Beispiel dafür, wie man Akzeptanz schafft. Dadurch sind sie nicht Kinder, die komische Dinge tun über die keiner sprechen mag, sondern sie sind Kinder sie mal mehr Hilfe brauchen.

Kinder denen *andere* Dinge schwer...

@tazgetroete ... fallen als, Lieblingsbeispiel, Mathe.

Frauen vorschreiben wollen, ob sie einen Test durchführen können ist nicht nur generell Kacke, sondern geht politisch Hand in Hand damit, eben solche Sozialleistungen zu kürzen. Weil es die ja gar nicht braucht, solange Frauen nur wieder an den Herd gehen. Da kann man ja diese Sorte von Kindern parken, und schon hat man mehr Probleme gelöst.

Ne.

Die Akzeptanz erhöhen, auf jeden Fall. Aber bitte nicht mit der Argumentationskette,...

@tazgetroete ... die wieder zu den drei K führt. Das ist, selbst wenn's nur aus Frust gesprochen ist, ein Schuss in den eigenen Fuss.

Mehr Sozialleistungen. Mehr Ausbildung für Lehrkräfte. Mehr Integration. This is the Way.

(Müsste man nur ne Reichensteuer haben, aber das passt ja schon wieder politisch nicht).

@tazgetroete was zum fick bin ich da lesend… bei Menschen mit Trisomie 21 von „Exemplaren“ zu reden und Menschen mit Gebärmutter zu shamen, dass sie ihr Recht auf körperliche Selbstbestimmung wahrnehmen und dann Zahlen in den Raum werfen, die auch laut eigener Aussage, nicht durch irgendwelche „Listen“ gestützt werden können, weil diese Listen ja eventuell irgendwelchen Nazis in die Hände kommen könnten…
Die Redaktion sollte doch so eine „journalistische Qualität“ vorher prüfen.
@init_richi @tazgetroete
>Menschen mit Gebärmutter
jesses zum Glück bist du nicht in der Redaktion
@tazgetroete Ich bin von der TAZ bessere Artikel gewöhnt. Ich finde diesen ideologisch und unsachlich. Auch bei der Begriffswahl und der inneren Unlogik läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Wenn ein Kind gewollt oder zufällig mit Trisomie 21 zur Welt kommt besitzt es alle Rechte. Es hat z. B. das Recht auf bestmögliche Betreuung und Förderung. Es als eigene Spezies zu bezeichnen ist höchstgradig gefährlich. Wäre sie eine eigene Spezies stände sie rechtlich unter Tierschutz. ++ENDE Teil 1++
@tazgetroete ++ Teil 2 ++ Zu sagen das Trisomie 21 cool sei lasse ich als persönliche Meinung durchgehen. Künftigen Eltern am liebsten die Fruchtwasseruntersuchungen vorenthalten zu wollen, damit sie keine Entscheidung mehr treffen können finde ich unmoralisch. Embryos mit Kindern gleich zu setzen ist zudem sachlich falsch und soll nur Emotionen schüren. Es gibt Eltern mit positiven Fruchtwasserbefund, die sich für dieses Kind entscheiden. Was kann solch einem Kind besseres passieren?
@tazgetroete Ich finde es gut, dass zu diesem Thema nur männlich gelesene kommentieren. Wie sollen weiblich gelesene sonst eine Meinung bilden? Zudem ist halt unsere tiefe Sensibilität für Sprache wichtig, wenn die Autorin in der Wortwahl so unscharf ist. Ironie aus.
@tazgetroete Wir sollten dringend postmortale Diagnostik vorantreiben. Ich wüsste gerne, ob man diskriminierendes Verhalten wirklich nicht an der schlechten Verdrahtung im Gehirn festmachen kann.
@ralph @tazgetroete zwischen dem Vegigehirn und dem Egogehirn könnt ihr nicht differenzieren, deshalb bleibt es ein Gefängnis!!!
@Jrg6674767 @tazgetroete Gut. Ich gebe zu, dass ich schwarzen Humor als solchen kennzeichnen muss, damit er von allen verstanden werden kann. Entschuldigung.
Was ich aber damit sagen möchte ist, dass die Frage danach, was "gesund" ist und was zu einem "gelungenen Leben" notwendig ist zwar eine Schnittmenge hat, aber keine Deckungsgleichheit. Und ich erlebe regelmäßig diskriminierende Menschen als zu tiefst unglücklich. Und wir reden doch beim Leben nicht davon, ob man wirtschaftlich nutzbar ist sondern ob wir glücklich sind.

@ralph @tazgetroete eben!

Der World Happiness Report 2025 und der SKL Glücksatlas zeigen, dass die Lebenszufriedenheit in Deutschland trotz Krisen leicht steigt (Platz 22 im WHR 2025, Hamburg und Bayern vorne).

Irrationalität hat leider keine Grenzen und lässt sich auch nicht verschieben!!!☠️

@Jrg6674767 @tazgetroete Dir ist klar, dass ich die Behauptung aufgestellt habe, dass Menschen, die diskriminieren weniger glücklich sind, dass glücklich sein nicht vom Gesundheitszustand allein abhängig ist. Ich habe damit keine Aussage über Menschen in Deutschland im Durchschnitt oder im Vergleich zu anderen Ländern gemacht.
Bitte, tu mir den Gefallen und reagiere auf das, was ich schreibe, nicht darauf, was Du denkst zu lesen.
@ralph @tazgetroete welche Gefahr glaubst du denn zu sehen?!
@Jrg6674767 @tazgetroete Keine Gefahr. Ich fühle mich nur von Dir gewollt missverstanden.
@ralph @tazgetroete zu deinen Taten möchtest du jetzt also nicht stehen?!
@Jrg6674767 @tazgetroete Welchen Taten? Inhaltsleere Anschuldigungen sind schwer zu beantworten.
@ralph @tazgetroete Ich fragte nach der Gefahr die du irgendwo siehst?! Mehr nicht! Ist dein Inhalt deiner Aussage!!!
@Jrg6674767 @tazgetroete Nein. Das hast Du nicht. Du hast das folgende gefragt:
"zu deinen Taten möchtest du jetzt also nicht stehen?!"
Und ich möchte von Dir wissen, welche Taten Du meinst. Benenne sie oder lösche den Post, weil er diffamierend ist.
@ralph @tazgetroete was meinst du denn mit diskriminierenden Verhalten?! Kam ja davor?
@Jrg6674767 @tazgetroete Dass Du mit Deiner Aussage meinen Post nieder machst ohne eine beantwortbare Kritik zu haben. Vielleicht ist Diskriminierung nicht das richtige Wort. Vielleicht ist es der Versuch zu mobben, das Verbreiten von Vorurteilen oder einfach Gedankenlosigkeit. Ich vermute eher letzteres inzwischen, nachdem ich viele Deiner Posts gelesen habe. Aber wie dem auch sei: Ich habe das als sehr unangenehm erlebt.
@ralph @tazgetroete tut mir leid und Entschuldigung! Unangenehm werde nicht ich dir zeigen denn die Natur übernimmt! Viel spaß noch bei deinen guten Taten, du kannst leider nichts dafür! Alles gute, sind deine Möglichkeiten zum verstehen, musst du aber nicht!!! Dann bleibe aber auch bei deinen Leisten und zerbrich dich nicht!!!
@ralph @tazgetroete wenn jeder der über 8 Milliarden Menschen seine Meinung hier postet würde deine an welcher stelle stehen??
@ralph @tazgetroete Ich wertschätze dich ja, deshalb folge ich dir, du mir aber nicht! An mir kann’s also nicht liegen!!!
Darüber schon mal nachgedacht???
@tazgetroete Schon die Wortwahl des Tröts ist maximal verunglückt. Ist die gesellschaftliche Akzeptanz für Schwangerschaftsabbrüche etwa zu hoch?
Bei Menschengruppen von "Roter Liste" (für Tiere/Pflanzen) zu reden sollte jedem halbwegs sprachsensiblen Menschen, was ich bei Taz-Autor*innen voraussetzen möchte, nicht passieren.