@tazgetroete Stop.
Völlige Sprachverwirrung schon in diesem Textausschnitt.
Ein "abgetriebenes Kind" gibt es nicht.
Es gibt Schwangerschaftsabbrüche. Laut gesetzlichen Fristen, die dafür gelten um diese straffrei zu lassen, kann der Fötus nicht lebensfähig sein.
Von einer eigenständigen Person, die das Wort "Kind" suggeriert, kann keine Rede sein.
Diese Wortwahl ist gefährlich, weil sie die körperliche Selbstbestimmung von Frauen gefährdet.
Ich kann mir denken, wo der Artikel hin...
@tazgetroete ... möchte. Dazu brauche ich ihn gar nicht lesen (werde ich trotzdem). Da habe ich aus gutem Grund grosse Sympathien.
Aber Frauen quasi unter den Bus schubsen, weil man etwas anderes beklagt, kann nicht der richtige Weg sein.
Das finde ich ganz bedenklich falsch. Vor Allem, wenn die Stossrichtung, wie ich vermute, in die Richtung gehen soll, daß man doch mehr Menschen gute Lebenschancen bieten sollte.
@tazgetroete Gelesen, Vermutung bestätigt, generell für richtig befunden.
Die Wortwahl ist trotzdem beschissen.
Ebenso beschissen ist, Kassenleistungen zu verweigern, weil sie missbraucht werden koennen. Das ist wie Methadonprogramme abschaffen: es trifft erstmal die, die es brauchen, löst aber nicht das *eigentliche* Problem.
Das ist ja die gesellschaftliche Akzeptanz für "andere" erstmal jeder Art, hier speziell von Menschen deren Besonderheit durch einen Test vor Geburt festgestellt...
@tazgetroete ... werden kann.
Was verbessert gesellschaftliche Akzeptanz? Einiges, beispielsweise mehr.
Mehr Ausgaben für alles, was es Betroffenen und deren Angehörigen einfacher macht, ein gutes Leben zu führen.
Ich habe Kinder mit Teilhabeassistenz. Das ist ein prima Beispiel dafür, wie man Akzeptanz schafft. Dadurch sind sie nicht Kinder, die komische Dinge tun über die keiner sprechen mag, sondern sie sind Kinder sie mal mehr Hilfe brauchen.
Kinder denen *andere* Dinge schwer...
@tazgetroete ... fallen als, Lieblingsbeispiel, Mathe.
Frauen vorschreiben wollen, ob sie einen Test durchführen können ist nicht nur generell Kacke, sondern geht politisch Hand in Hand damit, eben solche Sozialleistungen zu kürzen. Weil es die ja gar nicht braucht, solange Frauen nur wieder an den Herd gehen. Da kann man ja diese Sorte von Kindern parken, und schon hat man mehr Probleme gelöst.
Ne.
Die Akzeptanz erhöhen, auf jeden Fall. Aber bitte nicht mit der Argumentationskette,...
@tazgetroete ... die wieder zu den drei K führt. Das ist, selbst wenn's nur aus Frust gesprochen ist, ein Schuss in den eigenen Fuss.
Mehr Sozialleistungen. Mehr Ausbildung für Lehrkräfte. Mehr Integration. This is the Way.
(Müsste man nur ne Reichensteuer haben, aber das passt ja schon wieder politisch nicht).