Die gesellschaftliche Akzeptanz für ein abgetriebenes Kind ist höher, als für ein behindertes Kind. Diese Haltung birgt eine große Gefahr. https://taz.de/!6169472
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Die gesellschaftliche Akzeptanz für ein abgetriebenes Kind ist höher, als für ein behindertes Kind. Diese Haltung birgt eine große Gefahr.

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@tazgetroete Ich bin von der TAZ bessere Artikel gewöhnt. Ich finde diesen ideologisch und unsachlich. Auch bei der Begriffswahl und der inneren Unlogik läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Wenn ein Kind gewollt oder zufällig mit Trisomie 21 zur Welt kommt besitzt es alle Rechte. Es hat z. B. das Recht auf bestmögliche Betreuung und Förderung. Es als eigene Spezies zu bezeichnen ist höchstgradig gefährlich. Wäre sie eine eigene Spezies stände sie rechtlich unter Tierschutz. ++ENDE Teil 1++
@stepano @tazgetroete Was den Begriff "Spezies" betrifft, liegt hier anscheinend ein grobes Missverständnis vor. Nach meinem Sprachgefühl (und auch nach Einschätzung der Duden-Redaktion) ist die Bedeutung keineswegs auf die biologische Spezies beschränkt. Das Verwendungsbeispiel im Duden lautet: "eine besondere Spezies [von] Mensch".
(Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/Spezies)
Abgesehen davon wäre es auch äußerst seltsam, wenn eine Mutter ihr eigenes Kind als einer anderen (biologischen!) Spezies angehörig bezeichnen würde.
Das kann hier offensichtlich nicht so gemeint sein.
Spezies ▶ Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft | Duden

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