@Bahnblogstelle Das klingt schlüssig. Ist es aber nicht! Natürlich stimmt die Forderung, die Finanzierung des ÖPNV nachhaltig zu sichern und gleichzeitig die Tickets erschwinglicher zu machen. Warum nicht steuerfinanziert, fahrscheinlos, wie es einst die Piraten forderten? Wer keine Steuern zahlen kann, darf dann umsonst fahren. Wer im Knast landet, weil er kein Ticket bezahlen kann, kostet der Allgemeinheit mehr, als wenn er/sie das Ticket erlassen bekäme, ganz zu schweigen von den negativer Auswirkungen für die Biografie der betroffenen Personen, was weitere Folgekosten für die Allgemeinheit verursachen kann. Die Straffreiheit von Mundraub hat auch nicht dazu geführt, daß die Leute für ihr Essen nichts mehr bezahlen. Mit Essen, bzw. ungesundem Industriefraß, wie auch Pseudo-Bio, wird viel Geld verdient. Für den ÖPNV sollte es als notwendige Daseinsvorsorge reichen, wenn wir das ohne Miese hinbekommen. Wir müssen keine Investoren mit solchen wichtigen Aufgaben füttern. Gleichzeitig werden so jede Menge gute, dem Allgemeinwohl dienliche Jobs geschaffen.