Dieser Bericht von der Wahlnacht der #FDP ist ein tragikomisches Ulkstück:

FDP in der Krise: Tränen und Weißwein

»Die Ersten verlassen den Saal, der Grauburgunder fließt weiter. Eine Frau stürzt zu Boden. Ihre Begleiterinnen hieven sie zum ersten Möbelstück, das sie finden können, dem Kondolenztisch für Gerhart Baum. Die durch den Sturz in Mitleidenschaft gezogene Handtasche landet auf dem Kondolenzbuch.«

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/fdp-in-der-krise-traenen-und-weisswein-a-0aeae370-1850-4eaf-805a-0172a597abeb (S+)

FDP in der Krise: Tränen und Weißwein

Fast zeitgleich nehmen die Liberalen Abschied von Gerhart Baum und dem Deutschen Bundestag. Parteichef Christian Lindner ist am Ende, seine Nachfolge unklar. Zerbricht die FDP?

DER SPIEGEL
»Auch weil den Jüngeren der Mumm fehlt, melden sich die Alten. Die Kandidatur Strack-Zimmermanns hat Wolfgang #Kubicki, 72, alarmiert. Am Morgen nach der Wahl widerruft er seine noch am Vorabend verkündete Entscheidung, sich zurückzuziehen. Jetzt will er plötzlich Chef werden. Seine Kandidatur ist ein Affront für die Progressiven. „Wenn Kubicki kommt, war's das mit der #FDP“, sagt einer.«
»Ottos Erben [die 'Strömung' um Kubicki, nach Otto Graf Lambsdorff benannt, der 1982 mit einem Papier die Regierung von Helmut Schmidt sprengte] und die Progressiven verbindet vor allem Unverständnis füreinander. Es wird intrigiert, geätzt, geschimpft. […] Leute wie #Kuhle und #JohannesVogel wissen, dass sie gegen diese [von Lindner marktradikalisierte] #FDP nicht mehr gewinnen können. Sie fürchten sich weniger vor dem entgrenzten Hass ihrer Fraktionskollegen, die etwa den aus der FDP …

… ausgetretenen Verkehrsminister Volker #Wissing in einer Sitzung als „Loser“ beschimpften.
Es ist eher der Hass der Basis, die die Ampel ablehnte und den Progressiven alle Schuld am Niedergang gibt. Manche sagen, die Partei könnte sich aufspalten.

Der zerzauste Zustand der FDP scheint selbst eine erfahrene und robuste Politikerin wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann (#MASZ) zu verängstigen. Mitte der Woche formuliert sie ihr Interesse, Vorsitzende zu werden, schon deutlich zurückhaltender.«

»Kubickis Volte hat ihr gezeigt, wie heftig der Widerstand gegen sie sein könnte. „Wenn die kommt, trete ich aus“, sagt eine Abgeordnete am Rande der Fraktionssitzung am Mittwoch über Strack-Zimmermann. […]

[Die letzte Fraktionssitzung:]
Nach drei Stunden trennt sich die Fraktion, ohne große Worte. Einer hat gefehlt: Christian Lindner. Er sei „im Urlaub“, heißt es.«

Maxi 10x 💉 (@[email protected])

Content warning: FDP

chaos.social

Hätte nicht geglaubt, das mal zu sagen, aber ich wünsche mir, dass die Aufspaltung der #FDP rasch geschieht, damit es wieder ein liberal-mittiges vernünftiges und gesellschaftsliberales Wahlangebot für #CDU-Abtrünnige nach #Merz I gibt.

https://chaos.social/@frumble/114341976814862346

Maxi 10x 💉 (@[email protected])

@[email protected] Möglicherweise hat sich auch bis zur nächsten BTW bereits die FDP aufgespalten.

chaos.social
Die #CDU hat mit ihrem Wahlprogramm bewiesen, dass sie keine Ahnung von Wirtschaft und Staatsökonomie hat. Schau Dir die CDU-Kader an, dann wird auch klar, dass das nicht in deren Rübe geht.
Wenn die neue #FDP schlau ist, stellt sie sich einfach mal als richtig clevere fortschrittliche Wirtschaftspartei auf, ja, ähnlich der Grünen, aber anders verlagert. Macht ein bestechend vernünftiges Angebot und stellt progressive Köpfe auf, dann erlebt die CDU ihr blaues Wunder.
»Ähnlich klingt die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine #LeutheusserSchnarrenberger. Der Platz der #FDP sei nicht die radikale Mitte, sondern das „ganzheitliche liberale Angebot“, sagte die 74-Jährige dem SPIEGEL. „Gesellschaftspolitische und wirtschaftspolitische Modernität“ sowie „klare Kante zur AfD“, würden Bürgerinnen und Bürger begeistern, so Leutheusser-Schnarrenberger, nicht mehr die alten wirtschaftspolitischen Forderungen, mit denen die Liberalen in BW abgewählt worden seien.«
Kubickis Kandidatur für Parteivorsitz: Kann ausgerechnet er die FDP retten?

Wolfgang Kubicki gilt als FDP-Stänkerer mit Hang zum Rechtspopulismus. Nun könnte er bald die Partei anführen, mit 74 Jahren. Manche Liberale warnen schon vor einer Radikalisierung.

DER SPIEGEL
@frumble Hach "Schnarri" wie Erwin Pelzig sie liebevoll nennt, die war ne Gute, eine der wenigen in der fDP