@chrisstoecker Ich tue mich irgendwie zunehmend schwer damit, zu verstehen, weshalb Menschen es offensichtlich für völlig ausreichend im Sinne einer Demokratie halten, alle 4 Jahre mal ein Kreuzchen zu machen - nur eins und aufsummiert über alle Themen - und dann vier Jahre kopfschüttelnd zuzusehen, welcher Irrsinn aufgrund dieses Einzelereignis abgefeuert wird.
Das Grundgesetz spricht nicht umsonst von "Wahlen und anderen Abstimmungen", nur dass das auf Bundesebene nie mit Leben gefüllt worden ist.
Wir brauchen dringendst(!) demokratische Mittel, mit denen wir solche Nepotisten und Kakistokraten wie Spahn und Reiche entweder verhindern, oder aus dem Amt kicken können.
Und mindestens ebenso dringlich Möglichkeiten, Entscheidungen herbeizuführen, die die Regierung trotz eindeutiger Präferenzen in der Bevölkerung und offensichtlicher Notwendigkeit verschleppt: Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs, des Schwarzfahrens, 9-Euro-Ticket, Tempolimit, AfFuckingD-Verbot, Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft(!!!) zu mehr Nachhaltigkeit, um nur ein paar Dinge zu nennen.
Hätte es das Potenzial, an der einen oder anderen Stelle unangenehm zu rumpeln, wenn man das einführt? Sicher! Die Erfahrung, gestalten zu können, wird aber mittel- bis langfristig wieder zu Vertrauen in die Demokratie führen und entsprechend auch zu einem mehrheitlich verantwortungsvollen Umgang damit. Menschen lernen.
Verantwortungslosigkeit wird durch gleichberechtigte Mitbestimmung eingehegt, nicht dadurch, dass man Macht auf Einzelne konzentriert.