Wir haben eine Doku zu den #DatabrokerFiles gedreht! 🍿🎬

Sie heißt: „Gefährliche Apps - im Netz der Datenhändler“ und zeigt, wie gängige Apps Menschen ins Visier von Stalkern, Kriminellen und Geheimdiensten bringen können.

In dem Film fließen zwei Jahre Recherche zu Datenhändlern und Standortdaten zusammen. Im Fokus dabei auch: @roofjoke und @sebmeineck von @netzpolitik_feed. Ohne sie hätte es die Recherche nicht gegeben.

https://www.ardmediathek.de/video/story/gefaehrliche-apps-im-netz-der-datenhaendler/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9hYmI2NzU1NC1kMWRjLTQxZWItODk0Yi1hZjZmN2QyNDEzZTdfb25saW5lYnJvYWRjYXN0

#databrokerfiles #standortdaten #databroker

Mittlerweile liegen uns mehr als zehn Milliarden Standortdaten aus über 100 Ländern vor. Der Film führt deshalb um die halbe Welt:

Zu einer Jugendlichen in Oberbayern, einer ägyptischen Exiljournalistin in Berlin, die bedroht wird. Nach Brüssel, wo hochrangige Mitarbeiter der EU-Kommission betroffen sind. Nach Washington, wo Politiker ein Sicherheitsrisiko sehen. Und an die ukrainische Front, wo Soldaten in den Datensätzen die Standorte ihre eigenen Stellungen wiedererkennen.
Story: Gefährliche Apps · Im Netz der Datenhändler - hier anschauen

Was viele Smartphone-Nutzer wissen: Die Apps auf ihren Handys sammeln detaillierte Standortdaten. Was den meisten jedoch nicht bewusst ist: Die Informationen landen oft in einem undurchsichtigen, weltweiten Netzwerk aus Datenhändlern und Werbefirmen. Es geht um vermeintlich anonyme Daten, die aber Wohnorte und Arbeitsplätze offenbaren – bis hin zu Bordellbesuchen oder Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken. Dieser Film zeigt, wie leicht ahnungslose Nutzer ins Visier von Stalkern, Kriminellen oder Geheimdiensten geraten können. Er macht deutlich, wie harmlos erscheinende Apps zum Sicherheitsrisiko werden – für Regierungen und selbst für Soldaten im Krieg. Grundlage dieser Dokumentation ist eine der bislang größten Recherchen dieser Art: Ein Team aus Bayerischem Rundfunk, netzpolitik.org, Le Monde und weiteren Partnermedien hat rund zehn Milliarden Standortdaten ausgewertet. Eine Spurensuche, die um die halbe Welt führt: zu einer ägyptischen Exiljournalistin in Berlin, die bedroht wird. Nach Brüssel, wo hochrangige Mitarbeiter der EU-Kommission betroffen sind. Nach Washington, wo Politiker ein Sicherheitsrisiko für US-Agenten in Europa sehen. Oder an die ukrainische Front, wo Soldaten in den Datensätzen ihre eigenen Stellungen wiedererkennen. Schließlich führt die Recherche zu einem Händler in Florida, der die Standortdaten deutscher und französischer Smartphone-Nutzer verkauft hat. So entsteht ein Film, der deutlich macht, welche immensen Risiken dieses Milliardengeschäft mit sich bringt – auch für Menschen in der Europäischen Union mit ihren vermeintlich strengen Datenschutzregeln.

@br_data @cutterkom @rebeccacie

Direkt auf arte.tv:
https://www.arte.tv/de/videos/123951-000-A/gefaehrliche-apps-im-netz-der-datenhaendler/

Alternativer Youtube-Link (funktioniert leider nicht immer):
https://invidious.nerdvpn.de/watch?v=8O3HJhXdZYQ

Danke fĂĽr eure Recherchen, schaue ich mir dann an.
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