Zum Ostermontag habe ich heute einmal die Erzbahn Schönborn-Dreiwerden besucht.
Die An- und Abreise erfolgt sinnvollsten per Zug über den Bahnhof Mittweida. Von dem Bahnhof (und allgemein der gesamten Stadt) war ich positiv überrascht. Im Bahnhof gibt es insbesondere kostenfreie und saubere Toiletten.
3 Kilometer Fußweg, eine Bahnfahrt und zwei Busfahrten weiter bin ich in Starbach, gelegen an der großteils stillgelegten Strecke Riesa - Nossen. Von Starbach bis Rhäsa ist das ehemalige Streckengleis jetzt betrieblich ein Anschlussgleis. In Rhäsa befindet sich ein großes Tanklager, das noch täglich (teils mehrfach) bedient wird. Nach dem Unsetzen in Nossen (weil eine passende Fahrstraße fehlt) wollen die Ferkeltaxen wieder zurück nach Hause. Diese für Fahrgäste geöffnete Fahrt nach Leipzig nutze ich gleich, somit genieße ich mehr als 3 Stunden ununterbrochen Ferkeltaxe.
@Schleifleistenbruch Viel Spaß 😁 Ist das ne einmalige Sonderfahrt oder fahren die häufiger?
@sebastiankroeckel das war meines Wissens das zweite Mal so oder ähnlich. Auf den Anhang nach Leipzig würde ich aber nicht setzen...

@Schleifleistenbruch @sebastiankroeckel Es ist möglich, aber nicht hochwahrscheinlich, dass sie es dieses Jahr nochmal wiederholen, aber ich würde eher auf nächstes Jahr tippen.

Döbeln - Nossen alleine ist wahrscheinlicher, das gab's letztes Jahr zum Schul- und Heimatfest am 20.-22.06.

@Schleifleistenbruch 3 Stunden im Ferkeltaxe, ein Traum wird wahr wahrscheinlich! Bin leider nie damit gefahren aber ich vermute den Erlebbnis ist relativ gleich wie im Schienenbus der DB?

Ferkeltaxen habe ich nur von weiten gesehen Anfang der 2000er in Halbestadt.

@Eric_ours_polaire das Raumgefühl ist ähnlich. Allerdings sind die Ferkeltaxen sichtbar moderner: Der letzte VT 98 wurde 1962 ausgeliefert, da begann gerade erst die Serienlieferung bei den Ferkeltaxen. Außerdem haben die Ferkeltaxen Anfang der 90er-Jahre noch eine deutliche Modernisierung bekommen.