Mal ehrlich gesagt...

Vegan sein ist supi🌱.

Aber wenn aus Überzeugung Überheblichkeit wird, verlieren wir das Wichtigste: den Dialog.
Menschen ändern sich durch Inspiration, nicht durch Verachtung.
Wer andere für ihre Entscheidungen verachtet oder sich als moralisch überlegen betrachtet, schreckt mehr ab als er überzeugt. Vegansein bedeutet für mich Mitgefühl und das sollte auch für Menschen gelten, die noch einen anderen Weg gehen.
💚 Lasst uns Brücken bauen statt Mauern.

#vegan
#govegan

@enne_at hatte 3 Jahre regelmässig veganen 💫 Übernachtungsbesuch. Kochtechnisch habe ich mich von veg Pizza und pankakes, zu mehr entwickelt.
Käseersatz ist ja die Pest, liebe Veganer/ innen.
Ich habe es sehr zu schätzen gewußt, dass ich nicht verurteilt und missioniert wurde. ( Und für 🌱 habe ich den worst case background)
Der Mensch ist weg aber Vieles ist geblieben.
Gilt nicht. Ich weiß. Trage neben Gummistiefel halt auch Ledergürtel. Seid 30 Jahren den gleichen.
@enne_at da ich jetzt eh bald internetdresche erwarte, hänge ich noch dran....kauft Jackfruit die so ähnlich ist, gebraten , wie Fleisch. 80gr Wild aus D, hat den besseren CO 2 Abdruck.
Btw. Ich esse auch keine Bananen.
@enne_at Ich sehe #vegan sein auch eher als Einstellung als als Ernährungsweise. Es geht um den ein konstruktives wohlwollendes miteinander. Mit den Menschen, mit den Tieren, mit dem Planeten und allem was darauf lebt. Und ja ich muss trotzdem essen und trinken.
@RobertLe
Ja😂 Schön gesagt!
@enne_at @RobertLe Da im Eingangspost steht, der Dialog sei das Wichtigste, möchte ich anmerken, dass die Verwischung der Bedeutung von Begriffen, und das private Umdeuten von Bezeichnungen m. E. selten zu besserem Dialog geführt hat. 🤷
@enne_at Ja, vegan sein ist supi. Ich würde fast sagen ich bewundere Menschen die vegan leben und sich damit nicht selbst beweihräuchern und auf Bekehrungsmission sind.

@enne_at

Ich hatte auf Bluesky so unangenehme Reaktionen auf einen Skeet darüber, wie schwierig ich es finde, anders zu kochen, aber trotzdem versuche, immer weniger Fleisch essen.

Ich hätte keine Achtung vor mir selbst, landete dann u. a. darunter. Ich habe echt selten eine selbstgerechtere Blase als die vegane erlebt.

Und trotzdem ist es die beste Art sich zu ernähren, auf so vielen Ebenen. Es gibt so viel mehr carnivore Pfeifen, deswegen hört auch keine/r auf, Tiere zu essen.

@enne_at Den eigenen, netten, zarten, toleranten, gefälligen Weg als den besten und überzeugensten zu sehen...ist das nicht auch eine Art von Überheblichkeit?

Versteht mich nicht falsch: Ich gehe diese Art von Überzeugungs-Weg auch schon seit vielen Jahren, aber ich habe in den letzten Jahren vermehrt Zweifel daran bekommen und aus anderen aktivistischen Kreisen mitgenommen, Aktivistas zu supporten, die einen anderen Weg gehen, anstatt sich von diesen abzugrenzen.

#vegan
#solidarity

@Schepphimself @enne_at Ich denke es geht vor allem darum wie man seinen Weg geht, nicht darum welchen Weg zu welchem Ziel.
Überheblichkeit gehört laut Wiki, und so empfinde ich das auch, zur Familie der Arroganz und des Hochmutes. Einer realitätsfernen Überbewertung der eigenen Ansichten. Wenn ich das richtig einsortiere ist ein reflektierendes Wesen mit dem Ziel eines konstruktiven, sehenden Miteinanders, wie du es beschreibst, keine Überheblichkeit sondern Selbsbewusstsein und Überzeugung.
@Schepphimself
Ich hatte selbst den Gedanken, dass ich überheblich wirken könnte😂,
obwohl meine Absicht genau das Gegenteil ist: mich nicht über andere zu stellen.
Besonders wenn ich mit Menschen außerhalb, aber auch innerhalb der vegan-linken Aktivistenszene spreche, ist oft ein zentraler Punkt: die Wahrnehmung, dass dort viele „Selbstinszenierer“ seien.
Vielleicht stimmt es, aber ist gerade diese Wahrnehmung selbst eine Form von Abgrenzung?

@enne_at Das war weniger Kritik an deiner Aussage, sondern mehr ein allgemeiner Gedanke, der mit beim Schreiben kam.

Entspanntes, gefälliges Verhalten wurde auch mir gegenüber häufig positiv hevorgehoben. Ich sei ja entspannt und nicht so missionierend wie andere...

Ich halte das für ein vergiftetes Lob, da es subversiv darauf hinweist, dass diese soziale Zuwendung auch schnell aufhören kann, wenn ich mich anders verhalte. Und darauf reagiere ich biografisch bedingt recht sensibel.

@enne_at In anderen Kontexten gibt es diese Art des Lobes auch: Feminismus und Antifaschismus um nur zwei zu nennen.

Mich erinnert es spontan an den Satz 'Teile und herrsche', aber ich kenne den Hintergrund davon gar nicht, also belasse ich es bei einem Gedanken-Drop. 

@Schepphimself
Ja, das ist leider in ein paar Kreisen weiter verbreitet, als man denkt.

@enne_at Ich bin zwar nur Gelegenheitsveganer/-vegetarier aber ich finde Veganer dürfen die Tier+Beilagentier-aber-billig-Fraktion durchaus zurecht verachten und auch die Überlegenheit fühlen. Dass es kontraproduktiv ist, ihnen das zu sagen/zeigen, dem stimme ich jedoch zu.

Edit: Habe "Fleisch" mit "Tier" ersetzt, sonst verwechselt das noch einer mit Fruchtfleisch.