Was, wenn das Kruzifix in konservativem Umfeld eher eine Art Siegtrophäe ist? Wie ein Hirschgeweih oder so?
Schließlich war Jesus in Wahrheit eher ein dunkelhäutiger Sozialist und Antikapitalist. Gibt es einen größeren Triumph über einen Gegner, als das Gegenteil seiner Lehren als seine zu verkaufen, seine Gestalt zu verändern, ihn zu glorifizieren und zu behaupten in seinem Namen und nach seinem Willen zu handeln und für ihn zu töten?

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@RonRevog hat mich schon als Kind immer gewundert, wieso man Jesus überall in seinem allerschlimmsten Moment aufhängt und sein Leiden so verherrlicht. Hab ich nie wirklich verstanden. Zumal das Ursymbol der Christen ja wohl Fische waren. Das leuchtet mir noch ein.
@Dodo_sipping @RonRevog
Jaja, aber: Sie verkaufen uns das Kreuz ja als "Hat für unsere Sünden gelitten, hat sich geopfert" (bzw. Gott hat ihren Sohn für uns geopfert… verquere Denkweise) und "Ach was Tod. Danach kommt das Ewige Leben™"
@musevg @Dodo_sipping @RonRevog So funktioniert doch jede Religion. Sie versprechen alle was besseres nach diesem Leben wenn man sich an ihre ausgewürfelten Regeln hält.
@musevg @Dodo_sipping
Ja. Verkaufen. Das können sie.
@Dodo_sipping
Ich stelle das Symbol als solches gar nicht in Frage. Oder die Religion. Eher das Verhalten bzw. die Interpretationen der Botschaft Jesu einiger, die sich auf seinen Namen berufen und die es aufhängen.
Wie gesagt. Jesus war politisch eher linksradikal, aber die rechten haben ihn regelrecht gekapert, ziehen Bibelsprüche aus dem Zusammenhang und sagen: "Schaut her, wir verehren ihn, also war er gar nicht links." Nach seinen überlieferten Botschaften und Taten müssten Linke ihn eigentlich ähnlich verehren, wie Che Guevara.
@RonRevog Hat Nietzsche schön zusammengefasst:
"Das Christentum behauptet etwas zu sein, was es nie war: Die Lehre Jesu." Und:
"Da haben wir es also, eine Kirche mit Priesterschaft, Hierarchie und Dogmen. Also alles wogegen Jesus gepredigt und gekämpft hat."