Es bleibt unbegreiflich, dass Gott das Endliche will, sich auf es bezogen hat, in es hineingeboren werden wollte, sich von ihm töten ließ. Das Denken muss so an Gottes Absolutheitsanspruch festhalten und ihn zugleich überwinden.

Der Mensch kann nicht allein vom Begriff der endlichen Natur her gedacht werden, seine Geschichte nur auf den Begriff des Fortschritts (Evolution) reduziert. Jedes menschliche Tun ist ein Schritt in die gottgewollte Freiheit und somit in die Gefahr. Die beständig abnehmende Sicherung durch die Natur des sündhaft veranlagten Menschen muss durch einen Ethos der Verantwortung ersetzt werden. Denn der Mensch ist wesentlich in seiner Unendlichkeit gefährdet, er lebt ausschließlich aus der Beziehung und dem Entschluß Gottes.

Damit der Mensch Möglichkeit, Sicherheit und Freiheit haben kann in die Ewigkeit Gottes zu gelangen, dafür starb Jesus am Kreuz und ist auferstanden.

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