Vor vielen Jahren – lange bevor ich in die Politik gehen wollte – habe ich als Christin gegen das #Tanzverbot demonstriert, indem ich öffentlich still getanzt habe … und es damit in die Abendnachrichten (zdf?) geschafft.

Meine Haltung dazu hat sich nicht geändert: dass ich an #Karfreitag selbst (eigentlich) nicht tanze, ist das eine; zu akzeptieren, wenn die Staatsmacht Menschen das Tanzen verbietet, … das ist etwas ganz anders.

Freiheit der (und von!) Religion, ist immer die der anderen.

@AwetTesfaiesus
Was ist so schlimm an min. 3 stillen Feiertagen wie Karfreitag, Totensonntag, Volkstrauertag?
Manche Bundesländer haben mehr.
Je mehr am Karfreitag gesägt wird desto eher wird er zu einem gewöhnlichen Arbeitstag. Danach fällt dann Ostermontag und Pfingstmontag. D.h. keine längeren Wochenenden mehr. Außerdem freuen sich die Arbeitgeber für 3 Arbeitstage. Außerdem finden ja auch manche Politikdarsteller, daß das deutsche Volk zu faul ist. Die werden auch mit Freuden die genannten Feiertage abschaffen wollen. Wollt ihr das? Dann muppert weiter.
@liarsworld Dann sei doch für einen stärkeren Schutz von Sonn- und Feiertagen.
@Awet Tesfaiesus, MdB In Betlin hat das Tanzverbot nie eine Rolle gespielt. Wir haben immer durchgefeiert.
@AwetTesfaiesus
Ich will doch die Feiertage nicht abschaffen. Ich warne doch nur vor eventuellen Risiken wenn Menschen Regeln, die ihnen nicht passen, nicht respektieren wollen.

@liarsworld @AwetTesfaiesus

Aber warum soll ich als Atheistin am Kafreitag nicht tanzen dürfen? Ich hab doch mit irgendwelchen fiktiven Figuren aus schlecht geschrieben, uralten Romanen nix am Hut. Ich faste ja auch nicht während des Ramadans.

Religiöse Regeln sollten nur für die Religionsanhänger gelten und ganz ehrlich, ich hätte lieber 40 Tage gesetzlichen Mindesturlaub statt 25 Tage Mindesturlaub als die ganzen christlichen Feiertage.

@T3Z
Mir ist wurscht welchen Glauben du hast oder ob gar keinen. Irgendwelche zusätzlichen Urlaubstage kriegt keiner mehr. Für den Erhalt dessen das wir gerade haben werden wir noch mal wieder kämpfen müssen.
@AwetTesfaiesus

@liarsworld @AwetTesfaiesus

Darum geht es doch aber. Es geht ja in der Debatte nicht um Feiertage, sondern dass allen religiöse Regeln aufgezwungen werden. Es geht ganz konkret um das Tanzverbot.
Dein Argument ist da einfach haarsträubend.

Und ich kämpfe bereits für 40 Tage Urlaub. Halte ich für sinnvoller als das Tanzverbot zu verteidigen.

@T3Z
Träum weiter.
@AwetTesfaiesus

@liarsworld

Seh schon, Argumente kommen von dir nicht. Na, dann troll mal schön weiter.

@AwetTesfaiesus

@liarsworld @AwetTesfaiesus Okay, aber glaubst du, dass gerade die Stille diese Feiertage beschützt?

Das scheint mir ehrlich gesagt eher etwas in Richtung derjenigen zu gehen, die gegen die Ehe für Alle ins Feld führten, in fünf Jahren könnte man dann auch Schweine und Hunde heiraten.

Und wenn du fragst "Was ist so schlimm daran?", wirkt mir das etwas von hinten aufgezäumt - für ein Verbot muss doch die Frage sein: "Wieso ist es unumgänglich erforderlich?"

@liarsworld @AwetTesfaiesus Das Tanzverbot hat den Buß- und Bettag als freien Tag auch nicht gerettet. Hier in BaWü ist zwar noch Tanzverbot, aber frei ist nicht mehr.
@sarah_ist_muede
Der Buß und Bettag ist der Präzedenzfall für die Abschaffung von kirchlich bezogenen gesetzlichen Feiertagen. Der ist immer noch kirchlicher Feiertag und fällt immer auf einen Mittwoch im November und war aber nie gut für langes Wochenende. Der gesetzliche Feiertag ist vor Jahren dem Arbeitgeberanteil für die Pflegeversicherung geopfert worden. Und um es noch mal zu sagen, wenn der Sinn kirchlich begründeter gesetzlicher Feiertage von der Mehrheit nicht mehr getragen wird stehen sie auf der Abschußliste. Insbesondere bei den heutigen politischen und wirtschaftlichen Randbedingungen.
Das war jetzt mein Wort zum Sonntag. Fröhliche Ostereier und ab heute darf wieder getanzt werden und alle die gestern nicht tanzen durften tun mir ja soooooooooooooooo leid.
@AwetTesfaiesus
@liarsworld @AwetTesfaiesus Diese unsinnige Polemik verbittert dich doch nur selbst.
Ich habe überhaupt kein Interesse am Tanzen, finde es aber skurril, dass irgendwelche Traditionen, die mehr als die Hälfte der Bevölkerung nicht mittragen, zu solchen Einschränkungen führen.

@liarsworld @sarah_ist_muede also jedenfalls ich sprach nirgendwo davon, einen Feiertag abzuschaffen.

Ich sehe mich dagegen, dass staatliche Polizeibehörden Menschen das Tanzen verbieten.

Das sind mE sehr unterschiedliche Dinge

@AwetTesfaiesus
Nee ne, das öffentliche Tanzverbot ist im Gesetz für den stillen gesetzlichen Feiertag enthalten. Die Polizei ist dann zuständig wenn die städtische Ordnungsbehörde keinen Dienst hat wie z.B. an gesetzlichen Feiertagen. Die Polizei kommt aber im Auftrag des Gesetzgebers um die Einhaltung von Gesetzen zu kontrollieren. Im Falle des öffentlichen Tanzverbotes nur wenn eine Beschwerde eingeht.
So jetzt zu Abschaffung stiller gesetzlicher Feiertag.
Wenn jetzt der Sinn des religiös begründeten Feiertages in der Mehrheit des Wahlvolkes und der Parlamente nicht mehr gegeben ist (Sinnbild: "am Karfreitag sägen!") wird der gesetzliche Feiertag gestrichen und damit auch die Arbeitsfreiheit an diesem Tag.
Hab ich das jetzt besser erklärt?
@sarah_ist_muede
@liarsworld

Je mehr am Karfreitag gesägt wird desto eher wird er zu einem gewöhnlichen Arbeitstag.

Gerade in den sozialen Arbeitsfeldern, die häufig auch konfessionelle Trägerinnnen haben, ist Karfreitag wie Sonntag für Christinnen und Christen ein normaler Arbeitstag.
@zotheca
Ja, Pflegeheim und Krankenhaus haben dann Sonn- und Feiertags geschlossen oder was sollte die Bemerkung? :-D
@liarsworld Der Hinweis, dass unser eigenes soziales Engagement uns vom Einhalten irgendwelcher freien Tage abhält, also warum sie für die Menschen verpflichten, die nicht christlich sind?
Davon abgesehen, dass für Christen die Ruhe sowieso in Christus liegt und nicht in irgendwelchen Tagen.
@zotheca
Mensch kann nicht nur das angenehme mitnehmen und das damit verknüpfte unangenehme liegen lassen. Das gilt nicht nur für christliche Feiertage. Rosinenpickerei geht oft daneben.

@liarsworld @AwetTesfaiesus ja gerne weg mit diesen Tagen. Können wir dann endlich den 8. Mai (Befreiung) und 23. Mai (Grundgesetz) als Feiertage haben? Gerne auch internationaler Frauentag, Weltkindertag, das sind schon vier, die ich gegen Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, Pfingsten und einen der Oaterfeiertage eintauschen möchte.

Nicht nur Christliche Feste sind feierbar, Christ*innen haben kein Monopol auf Jubel oder Trauer.

@baeuchle
Wenn die christlichen Feiertage weg sind wird kein Ersatz geschaffen. Wenn weg dann weg. Unsere wirtschaftskompetente CxU wird arbeitgeberfreundlich entscheiden. Besonders wenn die oberen Politikdarsteller das Volk für faul halten.
@AwetTesfaiesus
@liarsworld @AwetTesfaiesus naja die C-Parteien werden nicht einen christlichen Feiertag durch einen weltlichen ersetzen, da sind wir uns einig.