Bei -2° und strahlender Sonne mit anfangs eher mauer Motivation gelaufen: aus geplanten 8 km wurden dann aber 10,2 km in 01:06:28, durchschn. HF 82%, max 88%. Die Füße taten nicht weh und das allgemeine Befinden wurde wahrend des Laufs immer besser.
So einen ähnlichen Verlauf hatten fast alle Läufe der letzten Zeit. Dazu steigt die VO2max ganz allmählich wieder und die von #Runalyze ermittelte Fitness ebenfalls.
Damit bin ich mega zufrieden.
#laufen #runnersofmastodon
Gerade die Analysen von Runalyze machen mir gerade mal wieder richtig viel Spaß (bin einfach ein Zahlenmensch). Ich hab es nur immer noch nicht raus, aus den Analysen konkrete Trainingsvorschläge abzuleiten. Die beziehe ich seit ein paar Jahren bereits von #Trait, das sehr gut individuell angepasste Trainingsplne erstellt, allerdings auf Dauer auch wenig Abwechslung bietet.
Was nutzt ihr so und wie zufrieden seid ihr damit?
@goestern Yay, noch ein Zahlenmensch! 😁 Ich kann leider nicht helfen, ich entscheide selbst, wie ich meine Läufe gestalte.
@herzueberkopf und wonach richtest du dich bei deiner Entscheidung?
@goestern Ist ggf. abhängig davon, was das Ziel ist, aktuell z.B. möchte ich generell Ausdauer und Tempo ausbauen, ohne konkrete Zielzeit für eine Distanz oder so. Für die Grundausdauer laufe ich viel langsam, ca. 80 % des Trainings, für Tempo setze ich Spitzen durch Intervall- oder Tempodauerläufe, wobei Anzahl und Länge der Intervalle und der Pausen variiert. Im Moment soll es v. a. abwechslungsreich sein. Ich entscheide auch viel danach, worauf ich Lust habe und wie ich mich fühle.
@goestern Ich mache in der Woche möglichst mindestens drei Läufe: 1x Tempo, 1x 60 Minuten easy und 1x Long Run (überwiegend easy), der bei mir aktuell immer auf den Trails ist („Long“ ist dabei aktuell v. a. auf die „time on feet“ bezogen, also Zeit vor Distanz). Dazu kommt meist noch ein kurzer Lauf (easy) mit 4-6 km (manchmal statt des 60-Minuten-Laufs, je nach Terminen). Perspektivisch könnten es wieder fünf Läufe sein, dann würde ich wohl noch einen längeren Lauf (z.B. 60-90 Minuten) machen.
@herzueberkopf Das klingt angenehm entspannt und gefällt mir überhaupt. Abgesehen von der Frequenz (ich laufe höchstens drei mal pro Woche) halte ich es mit der Art der Läufe sehr ähnlich. Die Trait-App schlägt mir dabei für den Tempo-Lauf immer sehr konkrete Intervalle vor, die ich meist auch so (oder schneller) laufe. Immer öfter aber merke ich, dass ich lieber anders laufen würde. Werde ich einfach auch machen. Vor allem, wenn ich kein konkretes Ziel anstrebe…
@goestern 👍 Wer eine Zeit lang „nach Plan“ gelaufen ist, kennt ja auch typische Muster. Ich mache es meist so: Ich weiß, heute will ich Tempo trainieren. Wonach fühle ich mich, sollen die Intervalle eher länger oder kürzer sein? Will ich an der Schwelle oder über der Schwelle laufen? Vielleicht möchte ich ein ähnliches Training von zuletzt wiederholen, um zu gucken, ob es eine Entwicklung gab, oft hänge ich dann noch ein Intervall mehr dran. Bei mir spielt zusätzlich auch der Zyklus eine Rolle.

@herzueberkopf Typische Muster, ja, die kennst du dann irgendwann beinahe mehr als dir lieb ist. Zumal diese Apps zu wenig Variationen reinbringen. Einen gewissen Zyklus verspüre ich auch immer wieder, wenn auch aus anderen Gründen natürlich.

Du ermutigst mich gerade (mal wieder!) sehr, mehr nach meinem eigenen Gefühl und Erfahrung zu laufen und meinem eigenen Plan zu folgen. Danke dir sehr dafür!

@goestern Dafür nicht! ☺️ Ich glaube, wenn du deinen Körper einigermaßen kennst und ungefähr weißt, wie sich bestimmte Bereiche beim Laufen anfühlen, lässt sich viel über Gefühl steuern. Ein paar Grundsätze bilden eine ganz gute Basis und der Rest kann einfach flexibel sein. Zumal wir ja eh keinen Leistungssport betreiben. Es soll auch Spaß machen!