Zur Rolle der Medien bei der Polarisierung der Gesellschaft:
@why_not das Problem ist ,,die Medien,, gibt es nicht mehr. Wir alle sind zu Medienschafenden geworden sobald wir etwas im Internet veröffentlichen. Und dazu zählen leider auch sehr viele neue ,,Medien,, die aus idiologischen oder finanzielen Gründen entstanden sind und ohne Anspruch sind differenziert und möglichst der Wahrheit nahe zu berichten.
@RadikaleMitte
Es gibt durchaus noch „die Medien“, den ÖRR, große Zeitungen und Zeitschriften. Der Rest kommt dazu.
@why_not ja aber sie dominieren nicht mehr den öffentlichen Raum. Und die Masse der Konsumenten lesen leider immer weniger ausfürliche Texte sondern nur noch den Klickbate Titel.

@RadikaleMitte

Eben. Das wird hier ja auch kritisiert. Die genannten machen ja häufig mit.

@why_not Rechts unten fehlen AfD, CDU und SPD.
#Merz #klingbeil

@ricochet

Die können sich beim Hater ihrer Wahl einordnen.

@why_not Aber bei Hassverbrechen dieser Podierten bleiben die Schreibmaschinen stumm und die Schlagzeilen klein.

@why_not zur Wahrheit gehört auch, dass die Medien Konsumenten jeden hetzerischen Artikel über negative Dinge belohnen: Es regt mehr auf, es wird mehr geklickt, diese Artikel sind erfolgreicher.

Natürlich sind Medien wie Springer ein Problem. Das größere Problem sind aber die Leute, die diesen Dreck jeden Tag konsumieren. Jeden. Einzelnen. Tag.

@[email protected] Gibt da diese Geschichte von der LG, die eine Ausstellung in einem Museum gemacht hat. Ein Fernsehteam ist gekommen, hat gefragt ob mit Kartoffelbrei geworfen wird und ist, als das verneint wurde, wieder gegangen, ohne Aufnahmen von der Ausstellung oder sonstwas zu machen, nicht mal fürs Archiv. Wie in Wolfgang Neuss "wir kellerkinder" wo die deutsche Wochenschau keine Bilder von.hskenkreuzschmiererreien im Archiv hatte.
@why_not So sind die Menschen. Gute Nachrichten interessieren nicht, schlechte Nachrichten werden liebend gern aufgenommen und verbreitet.
Es gab vor Jahren in England eine Tageszeitung, die nur gute Nachrichten brachte. Nach einem halben Jahr wurde die Printversion eingestellt und alles nur noch digital verbreitet. Nach weiteren 4 Monaten waren sie pleite, weil es zu wenig Abonnenten gab.
Der Mensch scheint die Destruktivität zu lieben.

@robert1962

Klar müssen wir auch das Schlimme zur Kenntnis nehmen, aber der Hass ist häufig in der Minderheit, nur halt sehr laut. Und dann tun die Medien ihr übriges.

@why_not Das stimmt. Aber Medienschaffende wollen Geld verdienen. Von daher ist Mord und Totschlag offenbar lukrativer. Wie erwähnt. Die Zeitung in England war schnell pleite.

@robert1962

Das ist ja bekannt, aber hier gehts ja nicht um negative Nachrichten, sondern um Hass.

@why_not Hmmm, ist der Hass keine negative Nachricht? Ich denke doch.

@robert1962

Ich denke nicht. Hass an sich ist keine Nachricht. Hass ist ein Gefühl, dass geäußert.wird.

@why_not Es wird dann über den Hass berichtet. Der Hass ist also der Grund für die Berichterstattung. Ich muss mich also in meiner Aussage korrigieren.

@robert1962

Ja, so meinte ich das.

@why_not Es ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die Gesellschaft im überwiegendem Maße nach schlechten Nachrichten giert und die Medien bedienen dies natürlich, weil es meher Umsatz gibt.